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Nachrichten-Archiv Januar 2020

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31.1.2020 • Schweiz: DAB+ jetzt in allen Nationalstraßen-Tunnels
Die rund 200 mehr als 300 Metern langen Tunnels des schweizerischen Nationalstrassen-Netzes sind jetzt mit DAB+ ausgestattet. Die 2016 vom Straßenamt ASTRA begonnenen Baumassnahmen wurden Ende 2019 beendet. Auch die Tunnels einiger Straßen, die zum Jahreswechsel in die Verantwortung von ASTRA übergeben wurden, werden für DAB+ ausgestattet.
Quelle: Meldung von BDR.
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30.1.2020 • Digitalradio: Überraschende Einigung beim 2. Bundesmux (4)
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 In einer zweiten Presseinfo fasst das Digitalradio Büro heute Basisinfos zum Sendenetz zusammen, die letztlich auf der Bedarfsanmeldung von 2016 beruhen und von den Bewerbern zugesagt wurden. Die Rede ist von „rund 70 Sendeanlagen“ zunächst in Ballungsräumen. Die erwarteten 16 Programme sollen „damit über zwei Drittel der Bevölkerung Deutschlands erreichen, die Autobahnen werden fast vollständig abgedeckt“. Laut Digitalradiobüro werden die bisherigen Webradios Absolut Bella (Schlager/Italo Hits), Absolut Oldie Classics und Absolut Music XL (Album Pop/Rock) der Absolut-Gruppe „voraussichtlich“ ins Programmpaket kommen.
Nach dem Sendestart werden in Bundesländern ohne eigene Privatmuxe um 35, in Bundesländern mit Lokalradios über DAB+ „künftig bis zu 90 Radioprogramme über DAB+ verfügbar“ sein. Früher wurde auch um Interesse von B2, EgoFM, LuluFM, ERF Pop, Radio Teddy, Rockantenne und anderen in mehreren Regionen bei DAB+ aktiven Sendern spekuliert.
Nach weiteren älteren Informationen kann nicht ohne Weiteres mit der Verbreitung des Multiplexes über eine bundesweit einheitliche Frequenz gerechnet werden.
Quelle: Presseinfo des Digitalradio Büro vom 30.1. | Hintergrund: DAB+-Bundesmux 2.
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30.1.2020 • Digitalradio: Überraschende Einigung beim 2. Bundesmux (3)
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die außergerichtlichen Einigung bewertet Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue für den Verein Digitalradio als „ein starkes Signal, das auch die digitalen regionalen und lokalen Radioangebote in den Bundesländern beflügeln kann. Mit bis zu 16 weiteren DAB+ Programmen wäre der bundesweite Hörfunk in Deutschland so vielfältig wie nie.“ Der Verein geht vom Beginn des Sendebetriebes noch in diesem Jahr aus.
Quelle: Presseinfo des Digitalradio Büro vom 30.1. | Hintergrund: DAB+-Bundesmux 2.
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30.1.2020 • Digitalradio: Mehr Nachrichten statt Stauinfos beim DLF
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Alle Sender des Deutschlandfunks (im DAB+-Bundesmux) erweitern das Nachrichtenangebot: Ab dem 1. Februar kommen zur halben Stunde fünf, zur vollen jeweils zehn Minuten lang aktuelle Infos. Das sind täglich 30 Minuten mehr Informationen. Auf der Strecke bleiben die Staumeldungen. Deren Nutzwert habe „in Zeiten von Navigationsgeräten mit Echtzeit-Informationen über das Verkehrsgeschehen deutlich abgenommen“. Programmdirektor Andreas-Peter Weber verweist auf eine Hörerumfrage der Anstalt vom letzten Jahr, wonach bundesweite Verkehrsmeldungen „als nicht mehr zeitgemäß wahrgenommen werden“.
Quelle: Presseinfo von Deutschlandfunk vom 28.1. | Hintergrund: DAB+-Bundesmux.
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29.1.2020 • Digitalradio: Überraschende Einigung beim 2. Bundesmux (2)
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Antenne Deutschland ist als Plattformbetreiber des 2. Bundesmuxes in Wartestellung. Das Venture von Media Broadcast und Absolut Digital Radio zeigt sich erfreut über die Beilegung des Rechtsstreits „zum Wohle des Radiostandortes Deutschland“.
Ein Sprecher des Konsortiums von Media Broadcast und Absolut Radio erklärte auf Anfrage von dehnmedia weiter: „Antenne Deutschland begrüßt, dass die SLM und die DABP sich außergerichtlich geeinigt haben. Wenn die Klage gegen die SLM, wie angekündigt, zurückgezogen wird, wird damit die Plattformzuweisung der SLM an die Antenne Deutschland bestandskräftig. Dann wird die Antenne Deutschland das bundesweite Digitalradioangebot (DAB+) noch 2020 an den Start bringen. Wir werden uns nach der Klagerücknahme zu Details unserer Pläne äußern. Das ist eine sehr positive Entwicklung für den deutschen Radiomarkt.“
Quelle: Eigene Recherche | Hintergrund: DAB+-Bundesmux 2.
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29.1.2020 • UltraHD: HDTV-Fernseher ins Handels-Abseits verdrängt
UltraHD Deutsche TV-Plattform Logo ab 2009 Fernseher können heute viel mehr, als für den TV-Alltag notwendig ist. Das betrifft vor allem die Bildauflösung, die inzwischen mit UltraHD (3840 x 2160 Bildpunkte) das Vierfache von HDTV erreicht. Nach Angaben der Deutschen TV-Plattform beginnen UltraHD-Fernseher die HDTV-Produkte zu verdrängen. Die Hersteller locken mit neuen Technik-Optionen wie HDR, um einen Druck gegen die bisherigen UltraHD-Geräte zu entwickeln.
2019 hat der Anteil der UltraHD-Fernseher am Verkauf von 55 auf 65 Prozent auf rund 4,2 Mio. Stück zugelegt. Seit 2014 wurden etwa 14 Mio. dieser Geräte verkauft. Der Lobbyverband prognostiziert den Anstieg des Marktanteils auf 75 Prozent in 2020.
Es bleibt aber dabei, dass UltraHD-Inhalte nur eine (oft kostenpflichte) marginale Rolle im Programmangebot spielen. Für den TV-Alltag reicht HDTV völlig aus. Die Überausstattung muss gleichwohl mit bezahlt werden. Das betrifft auch Optionen wie HDR - dieses Verfahren macht wie andere Techniktricks zur Bildverbesserung nur Sinn, wenn es von den Dreharbeiten durch alle Schritte bis zur Sendung genutzt wird - was aber nicht der Fall ist.
Noch ein Gedanke: Wenn 4,2 Mio. UltraHD-Fernseher 65 Prozent des Verkaufs sind, wurden 2019 insgesamt etwa 6,5 Mio. Fernseher durch den Handel geschleust. Der neue Tiefstwert bei Geräteabsatz liegt sogar unter der gfu-Prognose von 6,59 Mio. Stück für 2019.
Quelle: Presseinfo der TV-Plattform vom 29.1. | Hintergrund: UltraHD.
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29.1.2020 • Digitalradio: Überraschende Einigung beim 2. Bundesmux (1)
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der zweite nationale DAB+-Multiplex kann nach einer außergerichtlichen Einigung der Beteiligten kommen. Das teilt überraschend die SLM als Vertreterin der Landesmedienanstalten mit.
Dem seien „komplexe Gespräche ... unter Mitwirkung der Antenne Deutschland GmbH und weiterer Partner“ vorausgegangen, um „die zeitnahe Bereitstellung von bis zu 16 neuen nationalen Hörfunkkapazitäten zu ermöglichen“.
Steffen Göpel, Gründer der bei der Vergabe unterlegenen Leipziger DABP, habe „durch sein persönliches Engagement diese Lösung ermöglicht“, so SLM-Medienratschef Markus Heinker für die Medienanstalten. Göpel stellte standortpolitische Aspekte heraus: „Mit dieser Einigung sichern wir erhebliche ökonomische und publizistische Effekte die über Sachsen hinaus auf ganz Mitteldeutschland ausstrahlen.“
Details zu der Vereinbarung wurden bisher nicht bekannt. Die Äußerungen deuten darauf, dass der Multiplex in Sachsen angesiedelt wird - nicht, wie von Antenne Deutschland vorgesehen in Berlin. Gleichwohl wird Antenne Deutschland, ein Venture von Media Broadcast und Absolut Digital, offenbar in das Projekt einbezogen.
DABP hatte 2017 die Frequenz-Zuweisung für den Bundesmux an Antenne Deutschland durch die Landesmedienanstalten gerichtlich angegriffen. Ein erstinstanzliches Urteil gab der Klage teilweise Recht und ermöglichte die Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht. Das Verfahren um grundsätzliche Aspekte des Zulassungsverfahrens endet ohne höchstrichterliches Urteil.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 28.1. | Hintergrund: DAB+-Bundesmux 2.
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29.1.2020 • Finanzierung: Privatfunk steigert Umsätze auf 11,39 Mrd. €
Euro-Münze Die privaten Radio- und TV-Sender in Deutschland haben ihre Umsätze von 2016 auf 2018 um knapp 700 Mio. Euro auf 11,39 Mrd. Euro gesteigert. Das Wachstum setzt sich damit seit 2009 fort, wenn auch verlangsamt. Das liegt an sinkenden Werbeeinnahmen, die aber durch Digital- und Aboerlöse aufgefangen werden. Das ist ein zentrales Ergebnis der von acht Landesmedienanstalten durchgeführten Studie „Wirtschaftliche Lage des Rundfunks in Deutschland 2018/2019“.
Die 48 bundesweiten privaten Free- und 84 PayTV-Sender steigerten die Umsätze seit 2016 um 453 Mio. Euro auf 8,37 Mrd. Euro. Weil die Ausgaben zeitgleich stiegen, fiel der Kostendeckungsgrad von 115 auf 109 Prozent. 2018 sanken die Nettoerlöse aus der klassischen TV-Werbung erstmals von 4,5 auf 4,41 Mrd. Euro. Parallel stiegen die Werbeerlöse im digitalen Berich um knapp 50 Prozent auf 284 Mio. Euro. Die Anbieter kostenpflichtigen TVs und Streamings erhöhten ihre Umsätze um 281 Mio. Euro auf 2,66 Mrd. Euro - ein Plus von 12 Prozent.
Diese positive Bilanz nimmt das Lokalfernsehen aus. Bei den 117 Sendern standen 2018 Einnahmen von 88 Mio. Euro Ausgaben von 91 Mio. Euro gegenüber. Nur 35 Prozent der Erlöse stammen aus Werbung. Weitere 26 Prozent bzw. 22 Mio. Euro zeigen deutlich die Abhängigkeit des Lokalfernsehens von Förderungen aus dem Rundfunkbeitrag oder Landesmitteln.
Die 273 gelisteten Radiosender erwirtschafteten 2018 rund 720 Mio. Euro, drei Prozent mehr als 2016. Davon kamen 612 Mio. Euro (85 Prozent) aus der Werbung. Die Ausgaben werden mit 634 Mio. Euro
Wilag-Studie 2019
Werbeumsätze und Pay-Erträge des Privat-TV seit 2008 (oben). Umsätze der Privatradios seit 2011.
(klickbare Grafiken: Wilag).
Wilag-Studie 2019
angegeben. Für die bundesweiten Radios liegt der Deckungsgrad bei 111 Prozent, bei den landesweiten bei 117 Prozent und bei den Lokalwellen bei 109 Prozent.
Die Kosten der Werbeschaltungen fließen in den Verkaufspreis der beworbenen Produkte ein. Vom Stieleis bis zum Auto - die Verbraucher finanzieren, ohne das zu merken, die privaten Radio- und Fernsehsender.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 28.1. | Hintergrund: Daten der Studie.
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28.1.2020 • Digitalradio: DAB+ ist bei Schlagerfans ein Begriff
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Bei den Vermarktern von Radiowerbung bestehe „leider eine bedenkliche Einstellung der Verantwortlichen, vernünftige vertragliche Regelungen nicht zu ermöglichen“. So kritisiert Herbert Pjede in einem Interview die Haltung der beiden großen Werbevermittler gegenüber den DAB+-Veranstaltern. Sie sollten doch aber „bereit sein, die nationalen DAB+ Angebote durch Vermarktung zu stärken und damit deren Existenz dauerhaft zu sichern“, ruft der Chef von Schlagerparadies sie auf.
Der Zielgruppe des Musiksenders im Bundesmux müsse man DAB+ jetzt nicht mehr erklären. „Inzwischen ist DAB+ unseren Hörern ein Begriff. Viele haben sich in den letzten Monaten ein entsprechendes Gerät zugelegt oder ihr Autoradio mit Hilfe eines Adapters DAB+ tauglich gemacht.“ Für die Zukunft setzt Pjede auf einen Schub bei der Haushaltsausstattung aufgrund der Hybridtunerpflicht ab dem 21. Dezember 2020.
Schlagerparadies sieht in seiner bundesweiten DAB+-Verbreitung einen Vorteil gegenüber den zahlreichen regionalen Schlagerwellen der ARD und der Privatsender. Das, owohl sie sich mit lokalen Nachrichten profilieren könnten, während Schlagerparadies sich auf nationale Nachrichten etc. orientieren muss.
Quelle: Interview mit radioszene vom 28.1. | Hintergrund: DAB+-Bundesmux.
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28.1.2020 • Digitalradio: Erste Privatradios senden im Raum Lübeck
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Seit heute sendet der erste von drei regionalen DAB+-Modellversuchen in Schleswig-Holstein. Im Block 9D senden Antenne Sylt, Radio Hamburg und HH2 für 500.000 Menschen im Großraum der Hansestadt zwischen Timmendorfer Strand, Ratzeburg und Bad Oldesloe. In Kürze soll der Offene Kanal Lübeck.FM aufschalten. „Bis zum Jahresende sollen es elf private Radioangebote sein“, ergänzt Plattformbetreiber Media Broadcast die Info der MA HSH.
Die Medienanstalt MA HSH kündigt für „Ende März“ den Sendestart für Kiel und die landesweite Verbreitung des Privatsenders R.SH im NDR-Multiplex an. Sylt als drittes Versuchsgebiet wird in den Presseinfos nicht erwähnt.
Der auf drei Jahre befristete Modellversuch soll Erkenntnisse über die Akzeptanz und die Wirtschaftlichkeit der lokalen Radioverbreitung über DAB+ in Schleswig-Holstein bringen. Media Broadcast will „mit neuen technischen Ansätzen kostengünstige Distributionslösungen“ anbieten, um den Einstieg von Lokalradios wirtschaftlich attraktiv zu gestalten.
Ab 2023 wird ein Regelbetrieb in Aussicht gestellt. Für jede Region hatte Media Broadcast als Plattformanbieter bis zu acht Programme avisiert. Die MA HSH hatte im Dezember außerdem drei Webradios einer Kieler Firma auch für DAB+ zugelassen.
Quelle: Presseinfo von MA HSH, Media Broadcast vom 28.1. | Hintergrund: DAB+ und Privatradios in Schleswig-Holstein.
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28.1.2020 • Digitalradio: BNetzA nennt 10 Senderstandorte für den WDR
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die Bundesnetzagentur hat eine Reihe von neuen Sendestandorten für den Multiplex des WDR im Block 11D festgelegt. Für Bielefeld (Hünenburg), Willebadessen (Eggegebirge) und Gelsenkirchen-Scholven sind je 10 kW maximale Sendeleistung möglich. Gummersbach ist mit 2 kW und Biedenkopf (Sackpfeife), Lennestadt, Meschede, Remscheid, Schöppingen und Viersen mit jeweils einem kW Sendeleistung eingetragen. Die Abstrahlung am Standort Teutoburger Wald soll von 1 auf 10 kW erhöht werdne.
Laut früheren Meldungen will der WDR bis Ende 2020 sein DAB+-Sendenetz von jetzt 23 auf 37 Sendeanlagen erweitern. 2018 waren vier Inbetriebnahmen angekündigt, aber nur der Standort Hochsauerland wurde - neben avisierten Leistungserhöhugnen - bis Ende 2019 aufgeschaltet. Die früher genannten Standorte Höxter/Holzminden, Hallenberg (Bollerberg) und Warburg stehen mit 1 kW Planleistung weiter in der BNetzA-Liste.
Quelle: Meldung von satnews vom 27.1. | Hintergrund: DAB+ in NRW.
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27.1.2020 • Digitalradio: Niedersachsen-Beschluß „aktuell keine Folgen“
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die Landesregierung Niedersachsens hat den Landtagsfraktionen die Grenzen ihres gegen DAB+ gerichteten Lobby-Beschlusses vom Sommer aufgezeigt. In der vom Landtag geforderten Stellungnahme verweist die Landesregierung auf die Isolierung Niedersachsens. Angesichts der „ausdrücklich gegenteiligen Äußerungen aus dem Kreise der Bundesländer“ sei „derzeit nicht ansatzweise erkennbar, dass sich für den niedersächsischen Vorschlag eine Mehrheit finden lässt“. Der Landtagsbeschluß habe „aktuell keine Folgen in Bezug auf DAB“.
Niedersachsen ist das einzige Bundesland mit einem solchen, deutlich von der UKW- und 5G-Lobby geprägten, Richtungsbeschluß. Mit der von allen Fraktionen befürworteten Initiative der FDP isoliert sich der Landtag zugleich von seinen Wählern: Trotz der Verweigerung der Privatradios des Landes, bei DAB+ mitzuwirken, besassen Mitte 2019 21,8 Prozent der Haushalte des Landes mindestens ein DAB+-Radio. Das liegt laut Digitalisierungsbericht Audio 2019 (Grafik klickbar) nur knapp unter dem Bundesschnitt von 22,7 Prozent und bedeutet im Bundesland einen Sprung um 55 Prozent (!) binnen einen Jahres.
Quelle: Meldung von satnews vom 27.1. | Hintergrund: DAB+ und Privatradios in Niedersachsen.
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27.1.2020 • HDTV: SD-Auflösung als „Dampfmaschine“ der Privaten
HDTV-Logo der EICTA für Empfangsgeräte Öffentlich-rechtliche wie private TV-Sender werden ihre Programme via Satellit noch längerin der geringen Standard-Bildauflösung (SD) senden. Die Hintergründe sind für beide Systeme freilich unterschiedlich.
1" Die KEF hatte 2016 im 20. Bericht die SD-Abschaltung für ARD und ZDF via Satellit Ende 2019 angesetzt; die Verträge mit Astra laufen bis Januar 2021. Das ZDF geht allerdings bislang von 2023 aus. Die ARD nannte während der Strukturdebatte Verbreitungskosten von rund 180,2 Mio. Euro zwischen 2020 und 2028. Tatsächlich gibt es, das wurde im Januar 2020 auf einer Fachveranstaltung klar, keinen Termin von ARD/ZDF für eine SD-Abschaltung. Die ARD, so Helwin Lesch vom Bayerischen Rundfunk, sieht sich zum Einen den „nicht-technik-
affinen und finanziell nicht so gut gestellten Haushalten“ verpflichtet. Zum Anderen hält man eine Übergangszeit von 15 Monaten ab Bekanntgabe des Termins für geboten. Unterm Strich könnten ARD und ZDF in Widerspruch zur KEF geraten, wenn sie die Astra-Verträge verlängern, obwohl diese Ausgaben nach bisherigem Stand durch den Rundfunkbeitrag nicht finanziert wären.
Die Privaten argumentieren anders - aber mit dem gleichen Effekt. Für André Prahl (RTL) ist SDTV via Astra die „Dampfmaschine, die uns Reichweiten generiert und enorm wichtig“ ist. Nicht einmal die Umstellung vom alten MPEG-2 auf den aktuellen H.264-Codec kommt für Prahl in Frage. nach dem dann notwendigen Suchlauf könnten kostenlose HD-Kanäle der Konkurrenz auf die vorderen Programmlisten-Plätze geraten und Zuschauer dorthin abwandern. Viele Zuschauer scheuen die Extra-Ausgaben für private HD-Programme via Sat (HDplus) oder Kabel,
HDTV insgesamt (oben) und Nutzung privater HD-Programme über die Empfangswege (klickbar).
Quelle: Digibericht 2019.
weil sie diese Programme ohne Extrakosten in SD sehen können.
Kabelanschluß Laut Digitalisierungsbericht Video 2019 der Landesmedienanstalten besassen 82,4 Prozent der deutschen TV-Haushalte Mitte 2019 mindestens einen für HDTV geeigneten Empfänger. HDTV nutzten 72,0 Prozent. Über die Verbreitungswege nutzen 72,5Prozent (Sat) bzw. 68,0 Prozent (Kabel) der Haushalte HDTV. Aber nur 31 Prozent aller (Kabel: 38 Prozent, Sat nur 16 Prozent) Haushalte nehmen die Extra-Kosten für verschlüsselte HD-Privatprogramme auf sich. Interessant: Bei DVB-T2 HD liegt dieser Anteil mit 53 Prozent der 2,53 Mio. Antennenhaushalte am Höchsten.
Quellen: Meldungen von DF zu ARD, RTL vom 24.1. | Hintergrund: Rundfunkbeitrag, HDTV; Digitalisierungsbericht Video 2019.
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27.1.2020 • Frankreich: Umfangreiche DAB+-Planung bis 2023
Die französische Medienbehörde CSA hat ihre Planungen für den weiteren Aufbau von DAB+-Sendenetzen bekannt gegeben. Demnach sollen in zwölf Regionen um Dijon, Lyon, Marseille und Rennes lokale Multiplexe auf Sendung gehen. Desweiteren wird im Februar der letzte Programmplatz im ersten der beiden Metropolen-Multiplexe (national, aber nicht flächendeckend konzipiert) ausgeschrieben. Die Vorbereitungen für den Metropolen-Mux 2 sollen im Sommer abgeschlossen werden.
Quelle: Info und Gebietsliste der CSA vom 23.1. | Hintergrund: DAB+ national in Frankreich.
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24.1.2020 • Digitalradio: Regionalisierungsprojekt in Regensburg beginnt
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Das 2018 beschlossene Pilotprojekt zur Regionalisierung ist im Oberpfalz-Multiplex (Block 12D) gestartet. Mittels dynamischer Rekonfiguration (halbstündige Neuzuordnung der Lokalprogramme) kann Radio Charivari Regensburg seine fünf UKW-Lokalvarianten mit DAB+ über nur drei Programmplätze senden. Die Lösung bietet Lokalradios wirtschaftliche Vorteile.
„Die Verbreitung von Charivari auf DAB+ ist einer der wichtigsten Bausteine in einer umfassenden Digitalstrategie des Funkhaus Regensburg“, so Geschäftsführer Martin Schelauske. Und das eben auch durch die Übernahme der regionalisierten Inhalte für Cham, Schwandorf, Kelheim, Neumarkt und Regensburg von UKW.
Aus Sicht von BLM-Geschäftsführer Thorsten Schmiege zeigt das Projekt sowohl das Potenzial von DAB+ für Lokalradios als auch dessen noch auszuschöpfende innovative Möglichkeiten. Das bayerische Konzept gemeinsamer Netze der Privatradios mit dem öffentlich-rechtlichen BR bewähre sich. „Dies stärkt vor allem auch den Lokalfunk in der digitalen Welt und macht ihn damit zukunftsfähig.“ Die Medienstalt BLM fördert das „bundesweit einzigartige“ Regionalisierungs-Projekt.
Quelle: Presseinfo von BDR vom 24.1. | Hintergrund: DAB+ und Lokalstrategie in Bayern.
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24.1.2020 • Rundfunkbeitrag: Kaputtgespart? Beitrag für RBB zu gering
Beitragsservice Für Patricia Schlesinger ist die Bewältigung des Wandels von der linearen zur nonlinearen Medienweit die größte Herausforderung seit Gründung des RBB. Der kleine RBB habe aber „finanziell nichts übrig, die absehbare Anpassung des Rundfunkbeitrags wird uns keinerlei zusätzliche Spielräume geben“, sagte Schlesinger. „Im Gegenteil, sie reicht nicht einmal aus, um das bestehende, lineare Angebot auf Dauer zu sichern“, deutete Schlesinger mögliche Einschnitte im Programmangebot an.
„Kosmetische Anpassungen reichen nicht mehr aus. Wir müssen uns mittelfristig komplett neu aufstellen, was Formatierung, Inhalte und Produktion betrifft“, so die RBB-Intendantin bei der Jahrespressekonferenz. Diese Neuaufstellung neben den inhaltlichen Aufgaben „allein technisch zu gewährleisten, ist schon eine wirklich große Aufgabe“. Dabei setzt Schlesinger auf das Engagement der Beschäftigten.
Quelle: Presseinfo des RBB vom 23.1. | Hintergrund: Rundfunkbeitrag ab 2021
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24.1.2020 • Österreich: Neues von SimpliTV
Ab Februar wird der portable Fernseher PTL 1055 im Fachhandel des Nachbarn für 180 Euro verkauft. Mit dem Produkt der Marke Xoro (nach dem Vorbild von PTL1050/PTL1450 für FreenetTV) wird das terrestrische Angebot von SimpliTV direkt empfangen - der Zugang ist integriert und nach Freischaltung aktiv. Mit dem akkugespeisten Fernseher und mit dem angekündigten größeren Schwestergerät PTL1455 kann man auch alle frei empfangbaren DVB-T- und DVB-T2 Programme mobil nutzen.
Im kostenpflichtigen Paket Antenne Plus ist nunmehr der kürzlich von der Discovery-Gruppe gestartete Lifestyle-Kanal HGTV enthalten.
Quelle: Presseinfo von SimpliTV vom 23.1., Xoro | Hintergrund: SimpliTV.
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22.1.2020 • England: EECC-Richtlinie kommt / 95% Neuwagen mit DAB
Trotz des Brexits plant die britische Regierung, die EECC-Richtlinie der EU zu übernehmen. Geschieht das rechtzeitig, würde die Ausstattung von Autoradios in Neuwagen mit Digitaltunern über die 28 EU-Länder hinaus ab dem 20. Dezember 2020 auch auf der Insel zur Pflicht.
Die Auswirkung dürften allerdings vergleichsweise gering sein: 2019 wurden in England ohnehin schon 95 (2010: 4) Prozent der neu zugelassenen Kfz mit DAB/DAB+-Radios ausgeliefert. Unter diesen 2,38 Mio. Wagen sind 232.600 Nutzfahrzeuge, deren Ausstattung bei 64 Prozent liegt.
Quelle: Presseinfo von Digitalradio UK vom 19.1.
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22.1.2020 • Spanien: Regionales Angebot wird vorbereitet
Die Zentralregierung hat DAB+ bisher nach hinten geschoben. Gleichwohl können die 17 autonomen Gemeinschaften des Landes, vergleichbar unseren Bundesländern, Zulassungen vergeben. So hat die Autonome Gemeinschaft Navarra sechs Programme für den Nordosten Spaniens ausgeschrieben. Weitere 72 Sendeplätze gibt es in Lokalensembles, darunter einem Multiplex mit 12 Radios für die Hauptstadt Pamplona. Die Region hat um die 650.000 Einwohner, von ihnen leben etwa 200.000 in Pamplona. Wegen der Nachbarschaft zum Baskenland sind große Teile zweisprachig.
Ähnliche Initiativen wurden aus den Feriengebieten Marbella, Teneriffa und Gran Canaria bekannt.
Quelle: Meldung von radiowoche vom 12.1.
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21.1.2020 • Digitalradio: SLM-Medienrat vergibt weitere Zulassungen
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der SLM-Medienrat hat - wie angekündigt - weitere Zulassungen für die beiden DAB+-Stadt-Multiplexe vergeben.
Die letzte Zehnjahres-Zulassung für Leipzig ging an Radio Leipzig. Wie für die anderen 13 Programme wurden 60 Capacity Units zugeteilt, so dass die vorhandenen 840 CUs ausgeschöpft sind.
Der im Ruhrgebiet beheimatete Sender Krix.fm (auch für das Saarland zugelassen) bekommt als 7. Programm des Freiberger Multiplexes ebenfalls 60 CUs für zehn Jahre. Die freien sieben Programmplätze werden ohne weitere Ausschreibung auf Antrag vergeben.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 16.12. | Hintergrund: DAB+, Versuchsprojekte, Privatradios in Sachsen.
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21.1.2020 • Saarland: Klage gegen GroKo-Ernennung für die LMS
LM Saar Die Wahl der CDU-Abgeordneten Ruth Meyer zur Direktorin der Landesmedienanstalt LMS durch die GroKo-Mehrheit im Saar-Landtag hat ein juristisches Nachspiel. Gegenkandidat Jörg Ukrow, Medienjurist, seit 2003 Vizedirektor der Anstalt und SPD-Mitglied, klagt gegen die Wahl. Er will damit zunächst die offizielle Ernennung von Ruth Meyer verhindern. Bei dem Verfahren seien Grundsätze der Chancengleichheit, Transparenz und Staatsunabhängigkeit verletzt worden.
Bereits im Oktober hatte die GroKo aus CDU und SPD Frau Meyer nominiert - noch bevor die Stelle ausgeschrieben war. Das bezeichnete der renommierte Medienrechtler Dieter Dörr im SR mit Zuständen wie in Osteuropa. Er hält die Wahl für anfechtbar. Die oppositionelle Linksfraktion sieht zu staatsferner Arbeit verpflichtete Institutionen wie die Landesmedienanstalt als „Erbhöfe der großen Koalition“ missbraucht.
Uwe Conradt, erst seit 2016 LMS-Direktor, wurde als CDU-Parteisoldat zum Bürgermeister von Saarbrücken aufgestellt und gewählt. Als dritte Kandidatin war die Filmemacherin Teresina Moscatiello mit geringen Aussichten angetreten.
In letzter Zeit haben Verfahren und Praxis der Besetzung von Chefposten der Landesmedienanstalten Kritik ausgelöst: So wurde gegen die Wahl des SPD-Politikers Marc-Jan Eumann zum Direktor der Rheinland-Pfalz Medienanstalt LMK (erfolglos) geklagt. In Sachsen setzten die fünf vom Landtag ernannten Medienräte den Direktor der Landesmedienanstalt ab. Mit einem fragwürdigen Verfahren zur Nachfolge erregten sie den Widerspruch der 35 Mitglieder der SLM-Versammlung. Diese forderten zugleich mehr demokratische Entscheidungsrechte.
Quelle: Bericht des SR vom 20.1. | Hintergrund: Politik und LMAs.
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20.1.2020 • 5G: Media Broadcast baut Testfeld auf
Der Technik-Dienstleister Media Broadcast bietet ab Mitte des Jahres ein 5G-Testfeld in Nauen bei Berlin an. Dort können Medienunternehmen, Veranstalter und Mittelständler Anwendungen für Firmennetze entwickeln und praktisch testen. Darüberhinaus stellt sich Media Broadcast auch als Betreiber für Firmennetze und für die Beantragung zur Verfügung.
Das 5G-Campusnetz basiert auf einer Zehnjahres-Lizenz der Bundesnetzagentur mit 100 MHz Bandbreite im Frequenzbereich 3,7 bis 3,8 GHz.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 20.1., weitere Firmeninfos | Hintergrund: 5G.
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19.1.2020 • England: Regierung will DAB/DAB+ weiter stärken
Die britische Regierung hat in einem Konsultationspapier die weitere Unterstützung für DAB/DAB+ bekräftigt. 2022 laufen die analogen Lizenzen für nationale und lokale Radios aus. Verschiedene Ansätze werden diskutiert, weil ein Großteil des analogen Radiohörens auf die lokalen Sender entfällt. In diesem Zusammenhang wird die Medienbehörde Ofcom im Laufe des Jahres lokale Small Scale Multiplexe lizenzieren.
Die Regierung sieht „wenig Aussicht auf eine Analogabschaltung vor Mitte der 20er Jahre“. Weil fast 66 Prozent der Erwachsenen das „wettbewerbsfähige DAB-Netz“ nutzen und der Digitalanteil am Radiokonsum bei 57 Prozent liegt, gibt es aber kein Zurück.
Quelle: Bericht von Digitalradio Büro vom 17.1.
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15.1.2020 • Italien: DAB+ bereits Pflicht in Radios
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 In Italien dürfen Radios seit Jahresbeginn nur mit DAB+-Digitaltuner verkauft werden. Auch Radioanlagen in Neuwagen müssen DAB+ empfangen können. Das verlangt Landesrecht - knapp ein Jahr vor Inkrafttreten der EU-Richtlinie zu Autoradios am 21. Dezember 2020.
Eine neue DAB+-Sendeanlage wurde am 9. Januar in Betrieb genommen. Am Standort Hühnerspiel (Sterzing) werden nun fünf deutsche, vier italienische und zwei Schweizer Radiosender im Block 10B ausgestrahlt. Der zweite DAB+-Mux von RAS folgt später.
Quelle: RAS zu neuem Sender vom 14.1. und Tunern vom 13.1. | Hintergrund: DAB+ in Italien.
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15.1.2020 • Italien: DVB-T Änderung in Südtirol
Der Netzbetreiber RAS hat am Südtiroler Sendestandort Campill einen neuen TV-Sender in Betrieb genommen. Damit wechseln die HDTV-Programme DasErste, ORF1 und ORF2 in den Kanal 59. Die HD-Versionen des ZDF, SRF1 und SRF2 sind nun im K27 zu empfangen. Die SD-Programme ORF1, ORF2, ORF3, DasErste, das ZDF und 3Sat kommen im K34. SRF1, SRF2, BR3, Kika, Arte und RSILA1 im Kanal 51. Der RAI-Mux verbleibt bis auf Weiteres im Kanal 7.
Quelle: Info von RAS Südtirol vom 14.1. | Hintergrund: DAB+ in Italien.
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10.1.2020 • Digitalradio: Bewerbungen für den Thüringen-Mux
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Auf die Ausschreibung für den ersten Privat-Multiplex für Thüringen hat die Medienanstalt TLM sieben fristgerechte Bewerbungen erhalten.
Mit Divicon Media, Media Broadcast sowie einer Digital Radio Thüringen GbR zielen drei der Bewerber auf den Betrieb einer Sendeplattform. Weitere Anträge haben das Berliner Radio B2 und EgoFM sowie Krix.fm gestellt. Auch eine B&R Klassik-Union GmbH brachte sich ins Spiel. Es handelt sich um ein Bauunternehmen aus Hessen, für das auch „der Betrieb von Rundfunksendern und allen damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten“ als Geschäftszweck genannt wird. Der in der Rundfunkbranche unbekannte Geschäftsführer Hartmut Issmer gilt laut Medienberichten als rechter Aktivist, der auf seiner Website u.a. auffordert, sich der „glanzvollen, über 1000-jährigen Geschichte“ Deutschlands zu besinnen.
Die TLM wird die Unterlagen prüfen. Bleibt ein Verständigungsverfahren erfolglos, „trifft die TLM-Versammlung eine Auswahlentscheidung, bei der die Sicherung der Meinungsvielfalt in Thüringen sowie eine gute und wirtschaftliche DAB+- Versorgung zentrale Kriterien sind“. Diese Entscheidung wird im ersten Halbjahr in Aussicht gestellt. Die Verantwortlichen setzen darauf, dass die Bundesnetzagentur bis dahin die Frequenz bereit stellt.
Quelle: Presseinfo der TLM vom 3.1. | Hintergrund: DAB+ in DAB+, Privatfunk in Thüringen.
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3.1.2020 • Digitalradio: BR bestätigt weitere Aufschaltungen
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Bayerische Rundfunk bestätigt die gestrige Aufschaltung des landesweiten BR-Multiplexes am Standort Weißenburg. Dort ist jetzt auch das regionale BR-Angebot im Kanal 8C zu hören. Auch an den vergangene Woche zugeschalteten Sendeanlagen in Dettelbach (10A) und Kulmbach (10B) wurde der Regionalmux zugeschaltet. In Kelheim erfolgt das laut BR später.
Quelle: Presseinfo des BR vom 2.1. | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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3.1.2020 • Digitalradio: WDR wechselt Berliner Angebot, MDR steigt aus
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der WDR lässt seit dem 1. Januar seine Informationswelle WDR5 im Berliner DAB+-Kanal 7D anstelle von WDR2 verbreiten. „Mit seinen fachjournalistischen Sendungen, den langen Wortformaten, den hintergründigen Gesprächen sowie den inspirierenden Debatten ist WDR5 einzigartig in der deutschlandweiten Radiolandschaft“, begründet der Sender den Kanalwechsel.
Cosmo, die vom WDR gemeinschaftlich mit dem rbb und Radio Bremen produzierte Welle, bleibt im berlin-brandenburgischen Kanal 10D weiter auf digitaler Sendung.
Der MDR hat zum Jahreswechsel seinen Jugendsender Jump aus dem Berliner Multiplex zurückgezogen. Angesichts des umfangreichen Berliner DAB+-Angebots wolle sich der MDR auf den Netzausbau im eigenen Sendegebiet konzentrieren.
Quelle: Presseinfo des WDR vom 3.1., Info von MDR Jump | Hintergrund: DAB+ in Berlin.



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