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Nachrichten-Archiv September 2019

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16.9.2019 • Digitalradio: Media Broadcast zu Aufgaben beim Saar-Mux
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Sendenetzbetreiber Media Broadcast informiert heute über seinen Anteil an der Einigung für den landesweiten Privatradio-Mux im Saarland. Wie von der Medienanstalt LMS ausgeführt, ist die Einigung der beiden Bewerber um den Plattformbetrieb Grundlage der Vergabe.
Media Broadcast habe Eigeninteressen zurückgestellt und erbringt nunmehr „technische Dienstleistungen für die DAB+-Plattform im Saarland. Divicon Media zeichnet neben dem technischen Betrieb der Sender als Plattformbetreiber für die Inhalte verantwortlich“, so Media Broadcast. Das in Deutschland bisher einmalige Kooperationsmodell habe sowohl die LMS als auch die Programmveranstalter überzeugt, so dass ein Privat-Mux auch im Saarland möglich wurde.
Quelle: Presseinfo von LMS vom 16.9. | Hintergrund: DAB+ im Saarland.
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13.9.2019 • Digitalradio: Divicon betreibt Saarland-Mux mit 10 Radios
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Auch die Digitalradio-Hörer im Saarland bekommen bald private Sender zusätzlich zum SR-Mux und den nationalen Programmen. Eine landesweite DAB+-Programmplattform Divicon Media wird die für Privatradios für das Saarland betreiben. Die Medienanstalt Saar hat dem Unternehmen, dass bereits die die DAB+-Stadtmuxe in Sachen und etliche UKW-Sender betreibt, die entsprechenden Ressourcen im Kanal 11C für zehn Jahre zugeteilt. Der Sendestart muss spätestens sechs Monate nach Zugang des Bescheides erfolgen, geschätzt also Ende März 2020.
Divicon habe mit allen anderen Bewerbern „auf eine Gesamteinigung hingearbeitet und der LMS einen entsprechenden Letter of Intent (LOI) vorgelegt“, hebt der Medienrat hervor. Divicon muss jedoch die Einzelverträge mit den anderen Partnern bis zum 14. November 2019 vorlegen.
Der Hinweis auf die anderen Bewerber bezieht sich u.a. auf eine Absprache über die Antennenmitbenutzung mit Media Broadcast, das sich ebenfalls für die Plattform beworben hatte. „Dies ist die wirtschaftlich sinnvollste Lösung. Die Verständigung aller Bewerber auf dieses Ergebnis ist eine ideale Startvoraussetzung für das neue private DAB+-Angebot im Saarland“, so LMS-Direktor Uwe Conradt. Erstmals wurde ein Plattformanbieter verpflichtet, bei Fragen der Programmbelegung einen mehrheitlich von der LMS besetzten Beirat einzubeziehen. So werde gesichert, dass bei Änderungen „die Interessen saarländischer Anbieter sowie Fragen der Medien- und Meinungsvielfalt im Saarland nicht aus dem Blick geraten“, ergänzt Medienratsvorsitzender Stephan Ory.
An der gemeinsamen Lösung hatten auch die Programmanbieter mitgewirkt, die an der Ausschreibung teilgenommen hatten. Damit dürfen bigFM Saarland, Kraftpaket - das Radio, CityRadio Saarland, Krix.fm, Saarfunk1, Saarfunk2, Radio Salü, Classic Rock Radio und KuschelFM zum Sendestart OnAir gehen. Auch LuluFM, dass sich nachträglich gemeldet hat, kann dabeisein.
Die Bundesnetzagentur listet für den Block 11C aktuell alle Standorte, die auch der Saarländische Rundfunk benutzt. Ob und wann welche Standorte und mit welcher Sendeleistung tatsächlich für den neuen Mux genutzt werden, entscheidet der Plattformbetreiber zusammen mit dem Radioveranstaltern.
Quelle: Presseinfo der LMS vom 13.9. | Hintergrund: DAB+ im Saarland.
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12.9.2019 • Digitalradio: UKW-Ausstieg schon bis 2025?
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 „Bundesländer und Bundesregierung verfolgen den Plan, UKW bis zum Jahr 2025 durch das Digitalradio DAB+ zu ersetzen. Darauf haben sich alle Beteiligten verständigt.“ Das meldet die FAZ vor dem Hintergrund der Hybridtunerpflicht in Autos ab 2021. Nicht das „Ob“ einer Migration sei umstritten, wohl aber das „Wie“ und die Finanzierung.
Der Umstieg auf DAB+ bis 2025 war Entwurf des GroKo-Koalitionsvertrags enthalten. Wie der der Anwalt und Berater Helmut G. Bauer berichtete, sei die spätere Staatssekretärin Dorothee Bär (CSU) mit der „medialen Vernichtung“ bedroht worden, würde DAB+ als als künftiger digitalterrestrischer Radiostandard in der Koalitionsvereinbarung verankert. Anschließend verschwand der Ausstiegsplan aus dem Regierungsprogramm.
Der gerade veröffentlichte Digitalisierungsbericht Audio bescheinigte DAB+ einen rasanten Aufschwung bezüglich der Geräteverbreitung. Mit Blick auf die Tagesreichweiten ist DAB+ der einzige Ausspielweg für Radiosender, der sich binnen Jahresfristmit einem Plus von 3,4 Prozent positiv entwickelt hat (Grafik klickbar).
In Norwegen wurde der Umstieg auf DAB+ 2017 vollzogen. Die Schweiz plant das bis 2024.
Quelle: Bericht der FAZ vom 10.9. | Hintergrund: DAB+.
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11.9.2019 • Funkausstellung: Keine IFA ohne Rekord
IFA-Logo 2007 Die Veranstalter der Funkausstellung lassen kein Jahr aus, ohne zum Messefinale einen Rekord zu melden. Diesmal sind es wieder die Fachbesucher mit „einem neuen Allzeithoch“; dazu werden jedoch keine Zahlen genannt. Wie 2018 werden auch in diesem Jahr 245.000 Besucher gemeldet.
Wieder einmal sei die IFA „wichtiger Impulsgeber für Handel und Industrie und weltweit bedeutendste Plattform für Consumer Electronics und Home Appliances“ bilanziert Hands-Joachim Kamp für die IFA-Veranstalterin gfu. Das Ordervolumen wird „in Anbetracht der aktuellen Marktsituation“ als „unerwartet stabil“ bezeichnet. Während die auf der Messe getätigten Abschlüsse 2018 mit 4,7 Mrd. Euro angegeben wurden, wird 2019 auch dazu auf eine Nezifferung verzichtet.
Die IFA 2020 findet vom 6. bis zum 9. September auf dem Berliner Messegelände statt. Dem gehen zwei Medientage voraus.
Quelle: Presseinfo der gfu vom 11.9.
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10.9.2019 • Österreich: Radio Sol startet später
Der Sendestart von Radio Sol im Wiener DAB+-Multiplex (Kanal 11C) verschiebt sich auf den 19. September. Das kündigt der Anbieter auf der Website des Senders „mit sozial-ökologisch orientierter Redaktionslinie und mit Orts-und Themen-Kanälen“ auf der Website an.
Quelle: Homepage vom 10.9. | Hintergrund: DAB+ in Wien.
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10.9.2019 • Digitalradio: Sprungrevision im Bundesmux2-Verfahren?
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Im Rechtsstreit um den zweiten nationalen DAB+-Multiplex steht der nächste Schritt bevor. Wie das Verwaltungsgericht Leipzig auf Anfrage von dehnmedia mitteilt, wurde die schriftliche Begründung zu dem Urteil vom 22. Mai den Beteiligten Mitte August zugestellt. Die Medienanstalten und Antenne Deutschland auf der einen, Digital Audio Broadcasting Plattform DABP auf der anderen Seite, müssen über den weiteren Gang der Dinge binnen eines Monats nach Zustellung des Urteils - also in den nächsten Tagen - entscheiden.
Spekulationen richten sich nun darauf, dass die Medienanstalten - vertreten durch die federführende sächsische SLM - die Sprungrevision vor dem Bundesverwaltungsgericht nutzen könnte. Damit würde eine Gerichtsinstanz - und damit viel Zeit - gespart. Ein Urteil wäre vielleicht noch in 2020 zu erwarten.
Obwohl ein anderes Urteil einen Sendestart während der laufenden Verfahrens gestattet, hatte Antenne Deutschland den zur IFA geplanten Test abgesagt; der zunächst im Herbst 2019 angekündigten Regelbetrieb ist eher unwahrscheinlich.
Hintergrund : Schwerpunkt der Kritik des Gerichtes an der Zuweisung zugunsten von Antenne Deutschland ist das sog. Verständigungsverfahren, das nach §51a Abs.3 des Rundfunkstaatsvertrages zwischen den Antragstellern durchzuführen war. Diese Vorschrift interpretieren die Richter dahingehend, dass sich alle vier Bewerber auf ein gemeinsames Vorgehen einigen müssten. Gelinge das nicht, sei zwischen den einzelnen Bewerbungen zu entscheiden. Weil sich Media Broadcast und Absolut Radio erst während des Verständigungsverfahrens zusammengefunden hatten, sei ihre gemeinsame Firma Antenne Deutschland aus Sicht des Gerichts ein Neubewerber und durfte nicht am Vergabeprozeß teilnehmen. Das Gericht fordert daher die Medienanstalten auf, „das Zuweisungsverfahren ( ... ) erneut unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts durchzuführen“.
Quelle: Eigene Recherche (AZ des VG Leipzig 1 K 3261/17), Meldung von satnews vom 10.9. | Hintergrund: DAB+-Bundesmux 2.
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10.9.2019 • Digitalradio: Neuer Mux für HH? / Frequenzmangel für DAB+
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Eine lange Tradition hat der Digitalradiotag auf der Berliner Funkausstellung. In Vorträgen und gesprächsweise wird immer wieder Interessantes aus erster Hand vermittelt.
Laut einem Bericht strebt die MA HSH einen zweiten DAB+-Multiplex für Hamburg an, so Thomas Fuchs, Direktor der Medienanstalt. Weil der erste Mux (Kanal 11C) komplett ausgebucht ist, können weitere vorhandene Interessenten nicht auf Sendung gehen.
Rächt sich die bisherige Zurückhaltung der Privatradios in einigen Bundesländern? Deutschland im Rahmen der internationalen Wellenpläne zugeteilte Frequenzen können nicht ewig blockiert werden. Sie mussten an benachbarte Bundesländer oder das Ausland abgegeben werden. Betroffen seien NRW und Thüringen, deren Pläne für regionalisierte Netzkonzepte nicht ohne Weiteres umsetzbar sein sollen. In dem Zusammenhang ist aber auch an die Hilfe der Nachbarländer zu erinnern, als 2011 der Bundesmux in NRW tagelang abgeschaltet werden mussten, um Störungen von Notfalldiensten auszuschließen. Nach Absprachen mit den Nachbarländern konnte der Bundesmux 2012 in den einheitlichen Kanal 5C wechseln.
Quellen: Meldungen von satnews zu Hamburg, Frequenzen vom 10.9. | Hintergrund: DAB+ in Hamburg, NRW, Thüringen.
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9.9.2019 • Digitalradio: Statements zum Digitalisierungsbericht
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 „Diese außergewöhnliche Steigerung ist die dynamischste seit Beginn der Erhebungen von vor sechs Jahren“, kommentiert das Digitalradio-Büro den Anstieg der Haushaltsausstattung mit DAB+-Radio um rund 34 Prozent.
In einer Stellungnahme zum Digitalisierungsbericht wird hervorgehoben, dass über 65 der 260 digitalterrestrisch verbreiteten Programme exklusive DAB+-Programme sind. „Das heißt, dass DAB+ sein Versprechen einlöst, für eine neue Programmvielfalt abseits des Simulcast zu sorgen.“
Angesichts der Daten des Berichtes, darunter der 2,2 binnen Jahresfrist in der Autoaustattung hinzugekommenen DAB+-Radios, sieht auch Netz- und Plattformbetreiber Media Broadcast DAB+ im Aufwind. Das Unternehmen will die Flächenversorgung des nationalen DAB+-Multiplexes auf 98 und längs der Autobahnen auf über 99 Prozent steigern. Bis Jahresende sollen über 91 Prozent der Bevölkerung DAB+ inhouse empfangen können. (Grafik zum Download klicken).
Vaunet, der Dachverband zahlreicher Radioveranstalter, hatte bereits am Vortag seine Ansicht wiederholt, der Erfolg von DAB+ habe einen politischen Hintergrund. Nachdem nun aber der „point of no return“ überschritten sei, fordert der Verband u.a. eine 500 Mio. Euro-Finanzierung der Privatradios beim Umstieg von UKW auf DAB+.
Quellen: Presseinfos von Digitalradiobüro, Media Broadcast vom 9.9. | Hintergrund: DAB+.
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9.9.2019 • Digitalradio: Fast jeder vierte Haushalt hat ein DAB+-Radio
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 „Die Zukunft des Radios ist digital und DAB+ ist ein fester Bestandteil dieser digitalen Zukunft.“ DAB+ ist jetzt der „entscheidene Treiber des digitalen Radioempfangs“. Das ist die Schlußfolgerung der Landesmedienanstalten aus den Erhebungen für ihren Digitalisierungsbericht Audio 2019, der heute veröffentlicht wurde.
Mitte 2019 hatten neun Mio. deutsche Haushalte (22,7 Prozent) mindestens ein Heim- oder Autoradio mit DAB+. Gegenüber dem Vorjahresbericht bedeutet das einen Anstieg um rund 34 Prozent! IP-Radios legten nur leicht auf 12 Prozent zu.
Wie zuvor ist die Haushaltsausstattung in Bayern (30 Prozent), Sachsen (26 Prozent) und Baden-Württemberg (24 Prozent) am Höchsten. Bemerkenswert ist, dass ausgerechnet die Bundesländer mit dem lautstärksten Widerstand der Privatradios gegen DAB+ außerordentlich hohe Zuwächse verzeichnen. So deklassiert der Anstieg um 55 Prozent auf 21,8 Prozent der Haushalte in Niedersachsen den Anti-DAB+-Beschluß des Landtages als realitätsfern.
Auch in NRW, wo die Lokalradios DAB+ blockieren, um weiter vor Wettbewerbern geschützt zu werden, stieg der DAB+-Radiobestand um starke 50 auf 22 Prozent.
DAB+-Ausstattung.
Grafik: Digi-Bericht Audio 2019 (klicken zum Vergrößern).
Auf den Straßen sind inzwischen rund 6,5 Mio. Autos mit DAB+-Radios unterwegs. Die Zahl der Autos mit UKW als einzigem Empfangsweg fiel binnen fünf Jahren von 95 auf unter 85 Prozent. IP-Radios bleiben im Auto mit einem Prozent eine „Seltenheit“.
Der immer noch starke Bestand an UKW-Radios sorgt freilich dafür, dass noch 69 der Deutschen Radio am häufigsten analog hören. Rund 21,3 Prozent bzw. 15 Mio. Haushalte präferieren einen digitalen Empfangsweg. DAB+ gewinnt auch bei den „heavy usern“ stärksten: 7,2 Prozent der Befragten nutzen zumeist terrestrisches Digitalradio, während Webradio mit 11 Prozent führt.
Der Digitalisierungsbericht resumiert: „Die Weichen sind weiterhin auf eine schnelle Digitalisierung des terrestrischen Hörfunks gestellt. Auch die ökonomischen Bedingungen für private DAB+-Programme verbessern sich zunehmend.“ Nach der Aufnahme von DAB+-Programmen in die Reichweitendaten der MA Audio sei es an der Zeit, dass auch die marktbeherrschenden Werbevermarkter RMS und AS&S DAB+-Sender aufnehmen.
Quelle: Presseinfo der Landesmedienanstalten vom 9.9. | Hintergrund: Digitalisierungsbericht Audio 2019 (Download).
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8.9.2019 • Digitalradio: Vaunet sieht „point of no return überschritten“
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Vaunet, ein Lobbyverband der Radiobranche, hält UKW zwar noch auf lange für „die Basis des Geschäfts der privaten Radioveranstalter“. Gleichwohl wird eingeräumt: „Trotzdem steigt die Relevanz auch von DAB+ als digitaler Übertragungsweg und hat politisch den 'point of no return' überschritten.“
Der Verband hatte 2017 das Digitalradio-Board verlassen und die dort erarbeitete Roadmap gekippt. Jetzt seien die Privatradios „bereit, eine Migration aktiv zu unterstützen, sofern die Finanzierungsgrundlage dafür gewährleistet ist und faire Leitplanken definiert werden“. Der Umstieg koste die Privatradios 500 Mio. Euro, die durch eine Infrastrukturförderung finanziert werden müssten. Erstmals erklärt sich Vaunet auch zur Werbung für DAB+ bereit, sobald die Finanzierung und die Übernahme aller UKW-Radio auf DAB+ gesichert sei.
Über ein Abschaltdatum und eine dreijährige Migration von UKW nach DAB+ dürfe aber erst diskutiert werden, wenn die analoge Nutzung unter 10 Prozent absinkt. Die Verbreitung von Endgeräten reiche als Kriterium für den Einstieg in die Migration nicht aus.
Quelle: Presseinfo von Vaunet vom 8.9. | Hintergrund: DAB+-Roadmap.
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7.9.2019 • Digitalradio: Vom Kiraka zum Maus-Radio?
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Pläne für eine Neukonzeption des Kindersenders Kiraka stellte WDR-Programmdirektorin Valerie Weber vor dem Rundfunkrat vor. Demnach soll der Digitalkanal durch „Sendungen mit der Maus“ ersetzt werden. So soll eine gemeinsame Marke mit der (vom WDR produzierten) TV-Kindersendung der ARD hergestellt werden. Die täglich einstündige Kindersendung Kiraka auf WDR5 wird - auch unter dem Namen - beibehalten.
Wie der Rundfunkrat mitteilt, forderten die Mitglieder „Informationen zum inhaltlichen Konzept und hinterfragten die geplante Reduzierung von Kindermusik. Lob gab es für das Ziel der Markenbildung sowie den Plan, Beiträge mit der MAUS als Podcasts zu entwickeln. Dies sei ein zeitgemäßes Format.“ Das Thema wurde dem Programmausschuß übergeben.
Kiraka - ein Kürzel für „KinderRadioKanal“ ist ausser im Verbreitungsgebiet des WDR auch in den Sendegebieten von Radio Bremen und Saarländischem Rundfunk über DAB+ zu empfangen.
Quelle: Presseinfo des WDR-Rundfunkrates vom 5.9.
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6.9.2019 • DVB-T2 HD: ARD Alpha sendet jetzt nativ in HDTV
ARD Alpha, der Bildungskanal des Bayerischen Rundfunks, sendet laut einer Meldung ab sofort auf allen Verbreitungswegen in nativem HDTV. Der offizielle Start wird für den 9. September angekündigt. Bisher wurden die in SD produzierten Sendungen für die Verbreitung in FullHD via DVB-T2 HD hochskaliert. Zugleich kommt ein neues Sendelogo zum Einsatz.
Quelle: Meldung von Infosat vom 6.9. | Hintergrund: DVB-T2 HD in den Bundesländern.
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5.9.2019 • Digitalradio: Erfurt-Sendeanlage beim MDR in der Planung
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der MDR plant eine DAB+-Sendeanlage an seinem Erfurter Standort. Das ist das Fazit eines Tests, der von Ende 2018 und bis ins Frühjahr 2019 hinein Aufschlüsse auf Empfangsverbesserungen in der Landeshauptstadt bringen sollte. Das Projekt ist noch im frühen Planungsstadium, teilt eine MDR-Sprecherin auf Anfrage von dehnmedia mit:
Die Untersuchungsergebnisse waren so ermutigend, dass der MDR die Errichtung eines kleineren Stützsenders auf dem Dach des MDR-Landesfunkhauses in Erfurt für die Verbesserung der Indoor-Versorgung in der Stadt für zielführend hält. Hierfür ist zunächst die Klärung der baulichen und baurechtlichen Voraussetzungen erforderlich, so dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch kein Realisierungszeitraum genannt werden kann. Die während des Versuchs genutzte Testkonfiguration ist nicht für eine Regelbetriebsanwendung geeignet.
Der MDR arbeitet daran, Lücken im Sendenetz seines Thüringer DAB+-Muxes im Kanal 8B zu schließen. Im Oktober 2018 wurde eine Sendeanlage auf dem Kreuzberg (Bayern) in Betrieb genommen. Die Planungen erhielten einen Rückschlag durch den schweren Unfall vor wenigen Tagen am hessischen Standort Hoher Meißner.
Quelle: Eigene Recherche | Hintergrund: DAB+ in Thüringen.
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5.9.2019 • Digitalradio: BR optimiert Empfang in und um Altenstadt
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Bayerische Rundfunk hat den Empfang seines DAB+-Regionalnetzes Niederbayern/Oberpfalz verbessert. Der neue Sendestandort in Altenstadt an der Waldnaab ermögliche nun den Indoor-Empfang des Kanals 12D dort und in Neustadt/Waldnaab und Weiden. Gesendet werden vier BR-Wellen und acht Privatradiosender.
Quelle: Meldung von BR 5.9. | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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5.9.2019 • DVB-T2 HD: FreenetTV-Einstieg mit CI+-Modul wird günstiger
Media Broadcast will mit einem Kampfpreis mehr DVB-T2 HD Zuseher für sein Pay-Paket FreenetTV gewinnen. Das Modul ist nur für DVB-T2 HD-Fernseher und Boxen mit CI+-Schnittstelle geeignet. Es wird Neukunden ab sofort für nur 34,99 Euro samt einem Freimonat und 30 Tage Geld-zurück-Garantie angeboten. Vor einem Jahr wurde der Einstiegspreis bereits von 79,99 auf 59,99 Euro gesenkt.
Media Broadcast nimmt damit einen Anlauf, seine Kundenbasis bei DVB-T2 HD zu verbessern. Der Netzausbau endete im November 2018; bis dahin war das Gros des Kundenpotenzials abgeschöpft. Um dennoch mehr Kunden zu gewinnen wurde eine Sat-Variante des HDTV-Pakets im März 2018 gestartet.
Von Mitte 2018 bis Mitte 2019 hatte FreenetTV die Zahl seiner „umsatzgenerierenden“ Kunden jedoch nur um 37.000 auf 1,037 Mio. steigern können. Der Einstieg auf dem seit Langem von HD+, M7 und anderen besetzten Sat-Markt hatte also wohl wenig Erfolg.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 5.9. | Hintergrund: FreenetTV.
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4.9.2019 • Digitalradio: BLM schreibt 2 Programme für Ingolstadt aus
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Nach dem Ausstieg der sechs Programme von Funkhaus Ingolstadt hat die Medienanstalt BLM zwei Programme für den DAB+-Stadtmux mit derzeit nur sechs Programmen neu ausgeschrieben.
Bis zum 1. Oktober sucht die BLM Zielgruppen- oder Spartenradios mit Informationsanteil für das Verbreitungsgebiet mit knapp 490.000 Einwohnern. Gesendet wird vom Gelbelsee und Pfaffenhofen Wolfsberg mit je 10 kW Leistung im Kanal 11A. Je Programm stehen zwischen 72 und 96 CU bei Fehlerschutz EEP2A zur Verfügung. Die monatlichen Kosten beziffert die BLM auf 33,10 Euro je CU. Eine Infrastrukturförderung ist möglich.
Quelle: Ausschreibung der BLM vom 16.8. | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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4.9.2019 • Digitalradio: Tödlicher Unfall am Sender Hoher Meißner
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Ein tragischer Unfall bei Arbeiten am Sendemast Hoher Meißner forderte gestern drei Todesopfer. Die Beschäftigten einer Montagefirma stürzten mit einer Wartungsgondel aus etwa 50 Metern Höhe ab. Ursache soll laut Berichten eine defekte Seilwinde sein, mit der die Gondel auf Arbeitshöhe gebracht werden sollte.
Der Hohe Meißner befindet sich in Nordhessen nahe der Grenze zu Thüringen. Eine neue DAB+-Antenne sollte angebaut werden, um den Empfang der Hessen-Multiplexe wie auch des MDR-Muxes im Westen Thüringens zu verbessern. Der Sendestandort des Hessischen Rundfunks mit drei Masten besteht seit 1955. Der mit 220 Metern höchste der drei Stahlmasten trägt Antennen für die UKW-Programme des HR und FFH, für drei DVB-T2-Multiplexe und drei DAB+-Multiplexe für Hessen.
MDR-Intendantin Karola Wille und HR-Intendant Manfred Krupp versicherten den Angehörigen der drei Männer ihres Mitgefühls.
Quelle: Presseinfo von HR/MDR, Meldungen von Hessenschau, radiowoche.de vom 3.9.
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3.9.2019 • Digitalradio: BR konkretisiert Ausbauplanung bis Jahresende
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Bayerische Rundfunk bestätigt heute acht Sendestandorte, an denen der landesweite DAB+-Mux des BR (Kanal 11D) bis Jahresende aufgeschaltet werden soll. Mit dem 18. Oktober für Amberg (Oberpfalz) und dem 31. Oktober für Isen (Oberbayern) werden zwei konkrete Termine genannt. In der weiteren Planung sind bis Jahresende demnach Kelheim (Niederbayern), Weißenburg (Mittelfranken), Kulmbach und Kronach (Oberfranken) sowie Dettelbach (Unterfranken) und Wertheim (Baden-Württemberg) in Unterfranken. Für 2019 nicht mehr genannt wird der Sendestandort Schweinfurt (Schonungen).
Quelle: Presseinfo des BR vom 3.9. | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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2.9.2019 • Digitalradio: APR-Verband tritt 5G-Gruppe bei
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Laut Meldungen ist der Verband APR der 5G Media Initiative beigetreten. Vor der Lobbyorganisation, in der rund 290 Radiounternehmen Mitglied sind, tat das bereits der Verband der großen Privatradios und Telekoms Vaunet.
Die vom Institut für Rundfunktechnik (IRT) geführte Initiative von Forschungsinstituten, Industrieunternehmen und anderen will den 5G-Mobilfunk für Medienunternehmen nutzbar machen. Dabei geht es nicht nur um die Programmverbreitung („Broadcast“), sondern auch um die Nutzung von 5G-Mobilfunk in der Produktion und bei Veranstaltungen. In Bayern erprobt das Projekt 5GToday ein solches Verfahren als späteren Ersatz für DVB-T2 HD. Diese Anwendung ist jedoch nicht für das Radio vorgesehen, erläuterte das IRT unlängst. Wichtigster Kritikpunkt an 5G aus Radiosicht ist, dass eine flächendeckende Versorgung nicht vorgesehen und das auf Regionalisierung aufsetzende Geschäftsmodell nicht realisierbar ist. Zudem gibt es für ein 5G-Radio weder einen technischen Standard, noch Systemtechnik und Endgeräte und schon gar keine Frequenzen.
Offen bleibt aber,ob und in welcher Weise sich die Initiative überhaupt an der Entwicklung eines 5G-Verfahrens für die Radioverbreitung einbringt.
Quelle: Meldung von radiowoche.de vom 1.9. | Hintergrund: DAB+ oder Mobilfunk, 5GToday-Projekt.
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1.9.2019 • Digitalradio: Radio Schwabmünchen vollzieht Umbenennung
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Ab heute setzt der vor gut einem Jahr als Radio Schwabmünchen in Augsburg angetretene Lokalsender seine Tätigkeit unter dem neuen Namen Radio Schwaben fort. Nach wie vor wird im Augsburger Stadtmultiplex (Kanal 9C) gesendet. Desweiteren sprach die Medienanstalt BLM eine Interims-Zuweisung für den Allgäu-Kanal 8B aus, bis der Versorgungsbereich des Augsburg-Muxes durch den Sendestandort Markt Wald erweitert wird.
Quelle: Meldung von radioszene.de vom 29.8. | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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1.9.2019 • Österreich: Nachrichtenkanal von ProSiebenSat1 gestartet
Puls24 startet offiziell heute um 20.15 Uhr und damit gerade richtig zu den Wahlen für das österreichische Parlament am 29. September. Es handelt sich um einen News- und Eventkanal des Österreich-Zweigs der ProSiebenSat1-Gruppe. Das HTDV-Programm wird auch im Rahmen des Pay-Paketes SimpliTV über DVB-T2 verbreitet.
Quelle: Presseinfo von Puls24 vom 30.8. | Hintergrund: DVB-T2 in Österreich.



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