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Aktuelles rund um den terrestrischen Rundfunk

Auf diesen Seiten finden Sie Nachrichten des laufendes Monats. Ältere News können im Monats-Archiv nachgeschlagen werden.

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4.3.2021 • Frankreich: Weitere Ausbauplanung für DAB+
DAB-Worldlogo mit franz.Text Der französischen DAB+-Website sind jetzt Informationen zur weiteren Grobplanung für den Aufbau neuer Sendenetze und regionaler Programmangebote zu entnehmen. Die Maßnahmen beginnen am 15. Juli mit der Aufschaltung der beiden Metropolen-Multiplexe längs der Nord-Süd-Autobahnachse zwischen Paris und Marseille.
15. Juli 2021

3. Quartal
4. Quartal
Dezember
Los 1, 2022
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Metropolen-Multiplexe Paris-Lyon-Marseille. Später ist der Ausbau in Richtung Avignon, Dijon und Toulon geplant.
Annecy, Annemasse, Chambéry, Grenoble, Saint-Étienne
Orléans, Poitiers, Tours
Bayonne, Besançon, La Rochelle, Pau
Amiens, Metz, Nancy, Reims, Troyes
Angers, Caen, Le Mans
Brest, Rennes
Montpellier, Nîmes, Perpignan
Clermont-Ferrand,Limoges

Die von der Medienbehörde CSA bereit gestellten klickbaren Karten zeigen den Ausbau Ende 2020 (links) und die Planung bis 2023. Farbmarkierungen: Versorgte Gebiete (grün), für die blauen Regionen wurde ausgeschrieben. Rot: Ausschreibungen folgen. Die blaue Linie in der 2023-Grafik markiert die Autobahnen, die mit den Metropolen-Muxen versorgt werden, sowie deren späterer Ausbau.
Quelle: DAB+-Homepage | Hintergrund: DAB+ in Frankreich.
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3.3.2021 • Digitalradio: SWR bringt DAB+ in zwei Autobahn-Tunnels
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Hamburg Der SWR hat jetzt die Weiterleitung seines DAB+-Multiplexes für Baden-Württemberg in weiteren Tunnels bekannt gegeben. Das öffentlich-rechtliche Ensemble für den Norden des Bundeslandes ist im Block 9D nun auch im Virngrundtunnel (A7 bei Ellwangen) und im Lämmerbuckeltunnel (A8 am Albaufstieg bei Wiesensteig/Drackensteiner Hang) empfangbar. Diese Ausstattung wurde im Zuge von Sanierungsmaßnahmen dieser Tunnels mit eingebaut. Das betraf auch den Michaelstunnel bei Baden-Baden, wo der Mux 9D seit dem Jahreswechsel zu empfangen ist.
Quelle: Information des SWR vom 3.3. | Hintergrund: DAB+, Privatradios in Baden-Württemberg.
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3.3.2021 • Irland: RTÉ schaltet seinen DAB-Multiplex ab (upgrade)
Die digitale Radioterrestrik erleidet in Irland einen Rückschlag. Die öffentlich-rechtliche Senderfamilie Raidió Teilifís Éireann (RTÉ) beendet am 31. März die DAB-Verbreitung ihrer Programme einschließlich der Digitalsender RTÉ Gold, RTÉ 2XM, RTÉ Radio 1 Extra, RTÉ Pulse und RTÉjr, die online abrufbar bleiben. Eine Informationskampagne hat begonnen.
RTÉ habe DAB zwar seit 2006 auf Industrie- und Verbraucherebene entwickelt, sei aber der einzige dort aktive Sender. Im Gegensatz zu allen anderen Ländern Europas wurde die digitale Terrestrik in Irland allerdings offenbar weder durch Werbemaßnahmen bekannt gemacht, noch medienpolitisch unterstützt. Im Ergebnis ist DAB die am geringsten genutzte Radioplattform in Irland.
Offenbar liegt der Ausstieg aber dennoch nicht nur an DAB selbst, sondern ist durch finanziellen Druck bestimmt: Die Abschaltung der fünf Senderstandorte „gehörte zu den Maßnahmen zur Kostenvermeidung, die in der im November 2019 veröffentlichten überarbeiteten Strategie 2020-2024 von RTÉ enthalten waren“, teilt der Sender mit. Das RTÉ-Budget wurde bis 2018 um 23 Prozent gekappt und wird bis 2023 durch ein drastisches Sparprogramm um weitere 60 Mio. Euro reduziert.
Quellen: Presseinfo von RTÉ vom 2.3.; Meldungen von radiowoche vom 2.3., satnews vom 3.3.
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2.3.2021 • Digitalradio: DAB+-Radios bringen +15,2 Prozent im Handel
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 2020 wurden mehr als 1,83 Mio. DAB+-Radios verkauft. Das entspricht einem Wachstum von rund 15,2 Prozent gegenüber 2019 und ist der Bestwert seit dem DAB+-Neustart von 2011. Der Umsatz wuchs um 13 Prozent auf 244 Mio. Euro. Diese Eckwerte aus dem Branchenindex Hemix stellt das Digitalradiobüro heraus. Für 2021 wird eine „eine mindestens vergleichbar hohe“ Verkaufszahl erwartet, heißt es mit Blick auf die seit Dezember geltende Digitaltunerpflicht.
Der Marktanteil von UKW-Radios fiel 2020 auf nur noch 46 Prozent. „Den Löwenanteil haben inzwischen DAB+ Digitalradios“, während Hybridradios 7 Prozent des Marktes besetzen.“ Der Hemix erfasst jedoch weder die Abwerk-Autoausstattung noch Onlinekäufe im Ausland, so dass die tatsächliche Verkaufszahl höher ist.
Die 2020er Absatzzahlen zeigen, „dass Hörerinnen und Hörer dem Radio vertrauen und es gerade in besonderen Zeiten als verlässliche Quelle für
Im 4. Quartal wurden besonders viele DAB+-Radios verkauft (gfu-Grafik klickbar).
relevante Nachrichten, seriöse Informationen und Unterhaltung schätzen“, so die gfu weiter. Das spiegele sich auch in der Nutzung wieder: DAB+ legte in der Tagesreichweite um rund 50 Prozent zu, wird die Media Analyse 2020 Audio II zitiert. „Das macht DAB+ zum Radioverbreitungsweg mit dem derzeit stärksten Wachstum.“ Nicht zuletzt wird auf das attraktive bundesweite Angebot von nun 24 Programmen und die angekündigten nationalen wie regionalen Sender verwiesen. „Ein breitgefächertes und vielfältiges Hörangebot kann auch den Geräteabsatz weiter beflügeln.“
Im Verein Digitalradio Deutschland arbeiten ARD, Deutschlandradio, Privatsender, Hersteller und der Handel zusammen. U.a. werden jährlich drei Werbekampagnen und weitere Informationsaktivitäten durchgeführt.
Quelle: Presseinfo vom Digitalradiobüro vom 2.3. | Hintergrund: DAB+.
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2.3.2021 • Digitalradio: Neues von Energy und Klassik Radio im Norden
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Hamburg Seit dem 1. März sendet auch das von UKW her bekannte Hamburger Lokalprogramm Energy digital in den Multiplexen für die Hansestadt (Block 10D) und den beiden Versuchsregionen Kiel (5A) und Lübeck (9D).
„DAB+ ist der Radio-Übertragungsweg der Zukunft“, kommentiert NRJ-Chef Olaf Hopp das Ereignis, das sich aufgrund der von der Senderfamilie veröffentlichten Mediadaten für 2021 bereits andeutete. Hopp erinnert an 20 Prozent der hansestädter Haushalte, die laut Digitalisierungsbericht bereits über DAB+-Radios verfügen.
Laut einem Bericht wurde im Hamburger DAB+-Ensemble außerdem eine regionale Variante des bundesweiten DAB+-Senders Klassik Radio aufgeschaltet. Der Newcomer ersetzt das zugleich abgeschaltete Radio Paradiso.
Nach Berlin soll auch die Hansestadt einen zweiten Multiplex mit Privatradios bekommen. Die Ausschreibung für eine Sendeplattform läuft bis zum 24. März.
Quelle: Meldung von satnews, Senderliste ukwtv.de vom 2.3. | Hintergrund: DAB+ in Hamburg, Schleswig-Holstein.
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2.3.2021 • Digitalradio: Neuer Musiksender will in 3 Ländern auf DAB+
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Radio Musicstar will im Kabel und über DAB+ senden. Aufschaltungen sollen „ab Mai 2021“ in Sachsen und Rheinland-Pfalz, „im Spätsommer“ in Hessen über DAB+ und im Kabel erfolgen. Lizenzanträge wurden bei den zuständigen Medienanstalten gestellt. Das teilt der Veranstalter Funkstar Medien UG mit.
Mit lokalen Partnern will man „online und/oder terrestrisch auf DAB+ bzw. Kabel ein lokales Fensterprogramm produzieren“. Zum Sendestart über DAB+/Kabel soll das derzeit unmoderierte Webradio tagsüber durch ein liveproduziertes Tagesprogramm ersetzt werden. Mit lokalen Inhalten will man eine „breite, generationsübergreifende Zielgruppe“ als Hörerschaft gewinnen.
Die Funkstar Medien UG hatte sich nach der Insolvenz von Krix.FM ins Gespräch gebracht. Beide Firmen sind im Ruhrgebiet ansässig.
Quelle: Presseinfo von Funkstar vom 2.3. | Hintergrund: DAB+ in Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen.
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1.3.2021 • Unterhaltungselektronik: IFA-Branchen profitieren von Corona
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die Einschränkungen der Corona-Pandemie haben Herstellern und Handel der Home Electronics-Branchen genutzt. Ihre Umsätze stiegen von 2019 auf 2020 um 11,6 Prozent auf mehr als 47,5 Mrd. Euro. Auf Grundlage der 2020er Gesamtergebnisse des Home Electronics Markt Index (HEMIX) gibt sich der Branchenverband gfu „vorsichtig optimistisch“ für 2021.
Unter den besonders begehrten Bildschirm-Produkten schnitten die Fernseher erstmals seit Jahren wieder positiv ab: 2020 wurde mit 7,2 Mrd. Stück (+11,2 Prozent) und einem um 1,9 Prozent auf 583 Euro gestiegenen Durchschnittspreis ein Umsatzplus von 13,3 Prozent bzw. 4,2 Mrd. Euro erwirtschaftet. Besonders drastisch zeigt sich der Trend bei den Monitoren: Deren Umsatz wuchs um 64 Prozent auf 948 Mio. Euro, die Stückzahl stieg um 59,7 Prozent auf knapp 4,2 Mio. Die gesamte Consumer Electronics (inkl. IT- und Telekommunikationstechnik) verzeichnete einen Umsatzsprung um 9,9 Prozent auf 30,5 Mrd. Euro. Hier stellen längst nicht mehr die Fernseher die wichtigste Produktgruppe: Smartphones setzten 11,2 Mrd. Euro (+3,3 Prozent) um.
Der TV-Markt (oben) und die Gewinnerprodukte des Jahres (gfu-Grafiken klickbar).
Für die Haushaltselektronik brachten die Kleingeräte ein Umsatzplus von 21,3 Prozent auf rund 7,1 Mrd. Euro. Die Großgeräte konnten da mit 10 Mrd. Euro (plus 10,4 Prozent) nicht folgen.
Von Quartal zu Quartal ermittelt die GfK Konsumforschung Stückzahlen und Umsätze für die Home Electronics-Branchen. Deren Verband gfu gehört zu den Veranstaltern der Berliner Funkausstellung.
Quelle: Presseinfo der gfu vom 1.3.
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1.3.2021 • Österreich: Nachwuchssender Njoy wird zu Radio Radieschen
Die Namensänderung eines Senders aus dem Wiener DAB+-Ensemble wird gemeldet: Radio Njoy, der Ausbildungssender der FHW Wien, heißt jetzt Radio Radieschen. Hintergründe der wohl recht kurzfristig erfolgten Massnahme wurden nicht bekannt. Neben der Berichterstattung über die Uni werden u.a. Sendungen zur Wissenschafts- und Kultur-Themen produziert. Ein Open-Mic steht dem österreichischen Musiknachwuchs zur Verfügung.
Quelle: Meldung von radioszene vom 27.2. | Hintergrund: DAB+ in Wien.
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1.3.2021 • DVB-T2 HD: Änderung bei Nick
Ab heute greift im Programm Nick eine Änderung. Nunmehr wird täglich zwischen 20.15 Uhr und 1 Uhr statt MTV+ ein Programmfenster mit Comedy Central+1 geöffnet. Der US-Medienkonzern Viacom will so der unter 30jährigen Zielgruppe mehr primetimegemässe Inhalte bieten. Das Programm ist Teil der kostenpflichtigen HDTV-Plattform FreenetTV.
Quelle: Meldung von DF vom 1.3. | Hintergrund: Änderungen bei DVB-T2 HD.



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