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Nachrichten-Archiv November 2019

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17.11.2019 • Digitalradio: Zwangspause bei DAB+ in NRW
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die bereits verzögerte Etablierung von Multiplexen für Privatradios in NRW kommt weiter zu keinem Abschluß. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) kann die beantragten Frequenzen für zwei landesweite Abdeckungen (davon eine regionalisiert) noch nicht zur Verfügung stellen, so ein Bericht.
Erst wenn die Verhandlungen der BNetzA mit den Niederlanden über die Frequenznutzung erfolgreich absolviert sind, können der Netzbetrieb und anschließend die Programme ausgeschrieben werden. Die Frequenzen sind „wohl frühestens im Sommer, wenn nicht gar später verfügbar“, so der Bericht unter Berufung auf Äußerungen eines Vertreters von Mehr!Radio. Diesem Konsortium und die anderen Unternehmen, die sich 2018 an einem Call for Interest beteiligt hatten, wird also noch eine längere Durststrecke abverlangt.
Domradio Köln ist von der Verzögerung besonders betroffen. Der katholische Sender hat keine Chance, über den Jahreswechsel hinaus auf DAB+ zu senden. Dann endet das Pilotprojekt, dass Domradio einen Programmplatz im WDR-Mux sichert. Die rechtlich notwendige Neuausschreibung ist bislang nicht erfolgt. Dies hätte erst Sinn, wenn eine Vereinbarung mit dem WDR über die Überlassung von Ressourcen bis zum Start eines Privatmuxes vorliegt. Der WDR will seine weiteren Regionalversionen auf DAB+ senden und benötigt dafür Ressourcen.
Quelle: Bericht von radioszene vom 16.11. | Hintergrund: Programme und Privatradios in NRW.
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15.11.2019 • Digitalradio: Branchentreff ohne praktisches Ergebnis
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Mit einer nichtssagend wirkenden Presseinfo berichtet die NRW-Medienanstalt vom heutigen Audio Summit der Radiobranche des Bundeslandes. Zur Fragestellung „Wie kann die lokale Hörfunklandschaft von der technologischen Entwicklung des Audiomarktes profitieren?“ gelingt es der Anstalt, Begriffe wie „digital“, „DAB+“, „IP-Radio“ usw. zu vermeiden.
Nathanael Liminski (CDU, Chef der Staatskanzlei) will „die politischen Weichen so stellen, dass die lokalen Radios auch weiterhin ihren zentralen Platz in der Audiolandschaft in Nordrhein-Westfalen einnehmen.“ Der Direktor der Medienanstalt LfM Tobias Schmid griff die veränderte Wettbewerbssituation des Hörfunks auf: „Unsere Aufgabe ist es, die lokale Vielfalt zu schützen, entsprechend werden wir Kreative in diesem Bereich soweit es geht unterstützen, sich gegenüber neuen Formaten und Finanzierungsmodellen zu öffnen.“ Desweiteren heißt es, man sich sich einig gewesen, „dass Audioinhalte auch weiterhin eine wichtige Rolle in der Mediennutzung vieler Menschen spielen werden“.
Nach jahrelanger Debatte gibt es also keinerlei konkrete Äußerung dazu, wie Politik und Medienanstalt den mehr als 40 kraft Gesetzes auf UKW konkurrenzfrei gehaltenen Lokalradios in die digitale Zukunft - terrestrisch mit dem Europa-Standard DAB+ - helfen wollen.
Domradio ist der einzige NRW-Privatsender auf DAB+. Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt, wodurch der Sender Ressourcen im WDR-Mux bekam. Das Projekt läuft Ende 2019 ersatzlos aus.
Quelle: Presseinfo der LfM NRW vom 15.11. | Hintergrund: Programme und Privatradios in NRW.
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15.11.2019 • Digitalradio: SWR schaltet am 3.12. in Memmingen auf
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der SWR wird den DAB+-Sender Memmingen „voraussichtlich“ am 3. Dezember aufschalten. Die Versorgung mit dem SWR-Mux (Block 8A) verbessert sich nach SWR-Angaben in Teilen des baden-württembergischen Allgäus, zwischen Kirchdorf bis Aitrach längs der Iller und entlang der BAB A96, A7 und der Bundesstraße B312.
Vor Jahresende soll der Multiplex auch am Standort Mühlacker aufgeschaltet werden. Infos zur Planung von Sender-Inbetriebnahmen bis Ende 2020 wurden kürzlich veröffentlicht.
Quelle: Mitteilung des SWR vom 14.11. | Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
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15.11.2019 • Digitalradio: Erstmals Radio in arabischer Sprache
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Berlin bekommt einen Sender in arabischer Sprache und einen nachrichtenorientierten Kanal auf DAB+. Der Medienrat der MABB vergab Kapazitäten im Hauptstadtmux (Block 7B) für sieben Jahre an Radio Arabica und Mega Radio Berlin. Wann die beiden neuen Programme auf Sendung gehen, bleibt offen.
Radio Arabica kündigt - großteils in arabischer Sprache - Beiträge über Berlin, Kultur, Nachrichten, Comedy, Sport und ein Musikprogramm an. Wie Berliner Medien berichten umfaßt die arabischsprachige Community der Hauptstadt mit 130.000 Menschen etwa 4 Prozent der Berliner; sie haben Wurzeln in mehr als 20 Ländern.
Eine eigene Hauptstadt-Redaktion produziert Nachrichten und Informationen aus Berlin, Brandenburg und Deutschland für Mega Radio Berlin. Mit dem ausdrücklichen Hinweis auf die eigene Redaktion spielt die MABB auf Mega Radio SNA des gleichen Anbieters an, dem wegen der umfangreichen Zulieferungen des russischen Staatssenders SNA die Zulassung entzogen wurde.
Im April hatte der Medienrat die beiden Sendeplätze ausgeschrieben und drei Bewerbungen erhalten. Die eagle Broadcast Brandenburg hatte für PureFM zurückgezogen. Der Musikkanal aus Frankfurt/Oder wird demnächst abschalten. Der Lizenzinhaber pure Medien Network pMN hatte aufgrund seiner Insolvenz die Frequenz zurückgegeben, sollte schon zur Jahresmitte abschalten und wurde nur für eine Übergangszeit geduldet. Die MABB hatte der neuen Firma eine UKW-Frequenz für PureFM versagt.
Quelle: Presseinfo der MABB vom 14.11. | Hintergrund: DAB+-Programme und Privatradios in Berlin.
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14.11.2019 • Digitalradio: DAB+ ist „entscheidender Treiber“
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 52 Prozent der Einwohner im Bundesland Bremen nutzen inzwischen digitale Radioübertragungswege. Zur Länderauswertung des Digitalisierungsberichtes Audio 2019 für die Hansestadt stellt die Medienanstalt BreMa fest: „Dabei ist DAB+ zum entscheidenden Treiber avanciert: Die DAB+-Nutzung stieg im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel auf 22 Prozent.“ Inzwischen hat DAB+ die Radionutzung über Sat/Kabel (15 Prozent) bei der Haushaltsausstattung überholt. Dort steht IP-Radio mit 17 Prozent zu Buche.
Quelle: Presseinfo der BreMa vom 14.11. | Hintergrund: DAB+-Programme und Privatradios in Bremen.
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11.11.2019 • Digitalradio: LfK schreibt Programmplatz ab April aus (2)
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Zur Ausschreibung eines Programmäquivalents im baden-württembergischen DAB+-Multiplex teilt die Medienanstalt LfK auf Anfrage von dehnmedia ergänzend mit, dass die Zuweisung an BigFM Ende März ausläuft. Die LfK ist in solchen Fällen aufgrund des Landesmediengesetzes (im Gegensatz zu anderen Bundesländern) zu einer Ausschreibung verpflichtet. Offenbar wird damit gerechnet, dass sich BigFM um eine neue Zuweisungs-Periode bewirbt - was natürlich auch andere Interessenten können.
Quelle: eigene Recherche | Hintergrund: DAB+-Programme und Privatradios in Baden-Württemberg.
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11.11.2019 • Digitalradio: Comedy Radio ab Dezember für Hessen
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Sender Joke FM - Comedy und Hits hat eine Zulassung für die beiden Hessen-Multiplexe bekommen. Das hat die Medienanstalt LPR beschlossen.
Zu erwarten sind laut LPR 50 Prozent Wortanteil, stündliche Nachrichten, Comedy-Beiträge, Talkrunden, Interviews und Kulturelles. Mit der Aufschaltung sei im Dezember zu rechnen.
Die deutsche GmbH des bisher in Luxemburg ansässigen Senders, der bisher per Web und App verbreitet wurde, ist in Gründung.
Quelle: Presseinfo der LPR vom 11.11. | Hintergrund: DAB+-Programme und Privatradios in Hessen.
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11.11.2019 • Belgien: DAB+ im frankophonen Belgien
Am 4. November begann der offizielle Sendebetrieb mit DAB+ für die Hauptstadt Brüssel und Wallonien, den französischsprachigen Landesteil Belgiens.
Die 25 Programme bedeuten eine Verdopplung des Senderangebots - u.a. mit zehn exklusive DAB+-Stationen. Im Angebot sind auch die beiden Wellen des deutschsprachigen Senders BRF.
Netzbetreiber der beiden Multiplexe ist das öffentlich-rechtliche RTBF, das bereits vor einem Jahr mit technischen Tests begonnen hatte.
In Flandern war DAB+ bereits am 17. Oktober 2017 gestartet.
Quelle: Presseinfo vom 4.11. | Hintergrund: DAB+ in Wallonien, Flandern.
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11.11.2019 • Irland: RTÉ muss DAB-Mux wegsparen - kommt Ersatz?
RTE Unter heftigem finanziellen Druck stehend kündigt Irlands RTÉ die Abschaltung ihres landesweiten DAB+-Multiplexes an, ohne jedoch einen Termin zu nennen. Die öffentlich-rechtliche Anstalt soll bis 2023 60 Mio. Euro sparen, nachdem das Budget zwischen 2008 und 2018 bereits um 23 Prozent gedrückt wurde.
RTÉ verzichtet nicht nur auf die digital-terrestrische Verbreitung, sondern auch auf fünf exklusiv-digitale Radiowellen und den webbasierten Infodienst Aertel. 200 Stellen stehen zur Disposition, das Studio in Limerick wird geschlossen und die Hauszeitschrift verkauft. Den verbleibenden Beschäftigten droht ein Lohnstopp.
„Wenn RTÉ die nationalen DAB-Frequenzen nicht haben will, werden wir diese gerne übernehmen“, lässt sich unterdessen Radio Nova aus Dublin hören. Der Privatsender könnte so eine über UKW nicht mögliche nationale Verbreitung erreichen. Jedoch verhalte sich die Medienbehörde BAI derzeit nicht kooperativ.
Der Ausstieg von RTÉ ist unverständlich, während sich in Europa die digitale Ausstrahlung zum Standard neben dem immer weniger genutzten UKW entwickelt.
Quelle: Meldungen von Radioszene vom 8.11., Radio Today vom 7.11.
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11.11.2019 • Australien: DAB+ und die Community Radios
Die 450 Community Radios Australiens erreichen nach Angaben ihres Dachverbandes Community Broadcasting Association of Australia (CBAA) jetzt rund 5,97 (2017: 5,3) Mio. Menschen. Knapp 30,4 Prozent nutzen die Community-Stationen über DAB+, die 37 Prozent ihrer Sendezeit mit einheimischen Künstlern bestreiten.
Der Audiokonsum ist Down Under binnen Jahresfrist nach GfK-Angaben um sieben Minuten auf 3 Stunden 28 Minuten gestiegen. Davon entfallen 61,3 Prozent auf das Radio und 15 Prozent auf Streaming. 7,3 (2018: 3,8) Prozent nutzen Podcasts.
Quelle: Meldung von beat vom 30.10. | Hintergrund: DAB+ in Australien.
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8.11.2019 • Digitalradio: LfK schreibt Programmplatz ab April aus (1)
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die LfK hat einen Programmplatz für den baden-württembergischen Privatradio-Multiplex ausgeschrieben. Der Programmplatz steht ab dem 1. April zur Verfügung, teilt die LfK mit. Zur Zeit ist der Multiplex mit 16 Programmen voll besetzt. Welches Programm abschaltet oder ob technische Maßnahmen ein 17. Programm ermöglichen, geht aus der Ausschreibung nicht hervor.
Dem Bewerber stehen 54 CU im Block 11B zur Verfügung. Das Sendegebiet ist derzeit auf die Rheinschiene, die Rhein-Neckar-Region, Stuttgart und Umgebung und Ulm beschränkt. Das Sendenetz soll stufenweise auf eine landesweite Versorgung ausgebaut werden. Daher gilt die die Zuweisung landweit und hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2026. Bewerbungen werden bis zum 29. November angenommen.
Quelle: Ausschreibung der LfK vom 28.10. | Hintergrund: DAB+-Programme und Privatradios in Baden-Württemberg.
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8.11.2019 • Digitalradio: Bundesrat beschließt Hybridradio-Pflicht
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Nach dem Bundestag hat heute auch der Bundesrat die Änderung des §48 des Telekommunikationsgesetzes beschlossen. Die dort verankerte Pflicht für Hybridtuner in Autoradios und Radios mit Anzeige des Sendernamens tritt mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft und wird ab dem 21. Dezember 2020 wirksam.
„Das ist ein echter Meilenstein“, kommentiert Heike Raab, Medienstaatssekretärin in Rheinland-Pfalz. Die Hörer werden vom Programmangebot und der Tonqualität profitieren, Hersteller und Handel bekommen Planungssicherheit. Die Staatsministerin im Bundeskanzleramt Dorothee Bär geht davon aus, dass die Umsetzung der entsprechenden EU-Vorgabe die „die Verbreitung und Akzeptanz von DAB+ in ganz Deutschland verbessern“ wird.
Beide Politikerinnen rufen das Digitalradio Board in Erinnerung. Dort „werden wir uns weiter dafür einsetzen, das digitale Radio als robustes, niedrigschwelliges und barrierefreies Medium zu stärken“, so Bär. Die Privatradios hatten dieses Gesprächsforum der Bundesregierung 2017 verlassen, weil sie die Zustimmung zu einem Aktionsplan für DAB+ („Roadmap“) verweigerten. Dort wurden u.a. Hybridtuner vorgeschlagen.
Quelle: Presseinfo vom Digitalradio Büro vom 8.11. | Hintergrund: Gesetzentwurf, Beschlußempfehlung, Hybrid-Tuner, Roadmap.
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8.11.2019 • Digitalradio: EWF-Dienst testet in Sachsen-Anhalt
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Seit gestesrn wird - wie im Januar angekündigt - der Katastrophenwarndienst Emergency Warning Functionality (EWF) in Sachsen-Anhalt im DAB+-Mux der Privatradios (Blick 11C) gestestet.
Die Medienanstalt MSA erinnert in dem Zusammenhang daran, dass die Wirksamkeit internetbasierter Dienste wie Katwarn oder NINA von der mobilen Verfügbarkeit des Internets abhängig sind. Das DAB+-Netzes, ist hingegen „im Katastrophenfall ungleich robuster und sicherer als das mobile Internet“, so Projektleiter Michael Richter (MSA). EWF könne zudem geeignete Empfangsgeräte aus dem Standby aktivieren und mehrsprachige Texte mittels der Journaline-Funktion von DAB+ anzeigen. Diese Alarmschaltung soll mithilfe von Testradios der Hersteller Noxon und Imperial/Telestar erprobt werden. „Hierzu haben wir Sprachfiles mit Radio Brocken für die Durchsagen produziert und die Infrastruktur angepasst“, erläutert Richter.
Der Test wird von den beiden Privatradio-Familien Radio Brocken und Radio SAW, dem Fraunhofer IIS-Institut und der MSA durchgeführt. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der „Digitalen Agenda“ des Landes.
Erste EWF-Test wurden bereits 2013 und 2014 in Bayern durchgeführt; in Erlangen begann Anfang des Jahres ein Dauertest. In Bayern ist der Regelbetrieb, ebenso wie im DAB+-Multiplex Wien, angekündigt. Bayern hat einen Regelbetrieb angekündigt. Für eine breite Einführung fehlt es noch an Seriengeräten und der auf der Seite der Notfalldienste erforderlichen Technik.
Quelle: Presseinfo der MSA vom 8.11. | Hintergrund: DAB+ in Sachsen-Anhalt, EWF.
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8.11.2019 • Digitalradio: Die Maus kommt digital aufs Ohr
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Ab dem 1. Dezember ersetzt „Die Sendung mit der Maus zum Hören“ den Kinderradiokanal KiRaKa. Das beschloß der Rundfunkrat des WDR.
Der WDR überführt damit die Marke des Kinderfernsehens in ein Multiplattform- Konzept. Über DAB+ gibt es täglich zwei Stunden Lach- und Sachgeschichten, Beiträge zu Zukunftsthemen und Kinderfragen. Das wird online u.a. durch tägliche Podcasts ergänzt. Die KiRaKa-Sendung auf WDR5 behält ihren Platz und ihren Namen - nur am Sonntag ersetzt das Maus-Radio den bisherigen Bärenbuden-Wecker.
Vor 48 Jahren hatte die vom WDR produzierte sonntägliche Maus Fernsehpremiere im Ersten. 2007 kam „Die Sendung mit dem Elefanten“ für das Vorschulalter dazu. Seit 2006 gibt es die Samstagabend-Show „Frag doch mal die Maus“.
Der KiRaKa wurde 2006 zunächst als audioorientierte Internetplattform gegründet und dann zur WDR-Radiomarke für die Kinderzielgruppe ausgebaut, auch in Zusammenarbeit mit den Grundschulen. Seit dem DAB+-Start am 1. August 2011 ist der KiRaKa im WDR-Mux (Block 11D) zu hören, seit Ende 2012 auch im Saarland und in Bremen in den DAB+-Multiplexen des SR bzw. RB zu empfangen. Eine 2015 geplante Übernahme nach Bayern scheiterte.
Quelle: Presseinfo des WDR vom 7.11. | Hintergrund: DAB+ in NRW, Bremen, dem Saarland.
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8.11.2019 • Digitalradio: Kanalwechsel in Bayern noch ohne Termin
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Für den DAB+-Multiplex mit Programmen des BR und Privatradios im Block 12D steht offenbar ein Kanalwechsel bevor. Das geht aus einer Mitteilung über die Ergebnisse der letzten Sitzung des BLM-Hörfunkausschusses hervor. Dort wird Block 6C als künftiger Block genannt. Wann der Wechsel erfolgt ist nicht bekannt.
Quelle: BLM-Info zur Sitzung vom 26.9. | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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7.11.2019 • Digitalradio: SWR bald vom Brandenkopf, Planung präzisiert
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der SWR kündigt die Inbetriebnahme des Sendestandortes Brandenkopf an. Am 12. November soll dort der Multiplex im Kanal 8D aufgeschaltet werden. Dadurch wird die Versorgung im südöstlichen Ortenau-Kreis (Kinzigtal, Harmersbachtal) und im nordwestlichen Schwarzwald-Baar-Kreis (Gutachtal), sowie entlang der Bundesstraßen B33 und B294 verbessert, teilt die Anstalt mit.
Der Website sind zugleich Präzisierungen und Änderungen der bisherigen Planung für den Ausbau des Sendenetzes zu entnehmen. In Baden-Württemberg gehen Mühlacker im Laufe des 4. Quartals und Memmingen im Dezember auf Sendung. Der Standort Wertheim wird auf 2020 verschoben.
In Rheinland-Pfalz bleibt es bei der Inbetriebnahme in Diez an der Lahn und den Leistungserhöhungen an den Sendern Haardtkopf und Kaiserslautern vor dem Jahreswechsel. Zweibrücken und Bad Münster sind erst im 1. Halbjahr 2020 an der Reihe. 2020 geht es nach dem neuen Stand wie folgt weiter: Ahrweiler, Bleialf (Q4), Kirn (Q3), Mudersbach, Oberes Ahrtal und Oberheimbach.
Quelle: Mitteilung des SWR vom 6.11. | Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
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7.11.2019 • DVB-T2 HD: Gefährdet die GroKo die TV-Antenne?
Die Koalitionsfraktionen haben in vier Bundestags-Ausschüssen einen Antrag zur Sicherung der UHF-Frequenzen für das Fernsehen bis 2030 abgeschmettert und avisieren das für die Abstimmung im Plenum. Damit könnte das gerade eingeführte Antennenfernsehen mit DVB-T2 HD zur Disposition kommen, ganz im Sinne der Telekom-Lobby.
Dabei geht es um die nach zwei „Digitalen Dividenden“ dem Fernsehen verbliebenen Kanäle 21 bis 48. Die FDP wollte per Entschließung die Bundesregierung auffordern, sich - auch international auf der gerade laufenden Weltfrequenz-Konferenz - für die Sicherung dieser Frequenzen einzusetzen.
Laut Protokoll aus dem Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur sieht die CDU-Fraktion „eine breitere und effizientere Nutzung“ dieser Frequenzen anderswo als beim „Fernsehen und digitalen Produktionsmitteln“. Sie unterstellt: „Möglicherweise gebe es bereits vor dem Jahr 2030 technische Lösungen, welche die digitalen Produktionsmittel nicht beeinträchtigten und auf der 5G-Technik basierten.“ Damit ignoriert die Kanzlerinnenpartei die 5G-Fachleute, die sich eher vorsichtig zu einer schnellen 5G-Einführung für das Fernsehen äußern.
Koalitionspartner SPD stellt verkündet Zustimmung - und stimmte gegen den Antrag: Man „stimme in vielen Bereichen mit dem vorliegenden Antrag überein. Man habe sich daher um einen gemeinsamen fraktionsübergreifenden Antrag bemüht, wozu der Koalitionspartner CDU/CSU aber nicht bereit gewesen sei“, heißt es im Protokoll.
Mit ihrem Abstimmungsverhalten konterkarieren die GroKo-Fraktionen übrigens die Beschlußlage der Weltfunkkonferenz und der EU, die das UHF-Restband dem Rundfunk bis 2030 zusicherte.
Von einer Umwidmung des restlichen UHF-Bandes wären auch Film- und TV-Produktion, Konzerthallen, Theater, Kongressorte usw. betroffen, die für ihre Aufgaben Mikrofon-, Monitor- und Video-Funk einsetzen, die ebenfalls für den UHF-Bereich zugelassen ist.
Quellen: Bundestags-Drucksachen 19/11035 (Antrag), 19/14324 Protokoll vom 16.10. | Hintergrund: Digitale Dividende 1/2.
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6.11.2019 • England: Mehr als 100 Bewerbungen für Small Scale-Muxe
DAB-Logo Schriftzug Mehr als 100 britische Radioveranstalter haben sich um die kostengünstige Verbreitung mit Small Scale DAB beworben. Das teilt die Medienbehörde Ofcom mit.
In Tests habe Small Scale DAB seit 2012 seine Robustheit und Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Die Technik soll nun kleine UKW-Sender und Newcomer zum Einstieg in DAB ermutigen. Das unterstützt die britische Regierung durch eine Anpassung der Richtlinien für die Frequenzvergabe.
Über 40 Prozent der Radiokonsums in Großbritannien gehen über DAB, so die Medienbehörde. Indem kleine Stationen der Einstieg in die digitale Terrestrik ermöglicht wird, werde die Programmauswahl der Hörerschaft im ganzen Land erweitert.
Quelle: Presseinfo vom 25.10., Ausschreibungs-Ergebnis der Ofcom | Hintergrund: Small Scale international.
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5.11.2019 • Digitalradio: SLM-Ausschreibungen sind veröffentlicht
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die Ausschreibung für den Regelbetrieb der DAB+-Stadtmultiplexe in Leipzig und Freiberg wurde im Sächsischen Amtsblatt veröffentlicht. Wie zu Beginn des Pilotprojektes angekündigt haben Teilnehmer am Pilotprojekt Vorrang. Das greift, wenn mehr Kapazitäten als die vorhandenen 864 CU beantragt werden und eine Auswahlentscheidung getroffen werden muss. Ansonsten werden 24stunden-Programme erwartet und Antragstellern mit einem „signifikanten Anteil redaktioneller Beiträge über das jeweilige Verbreitungsgebiet“ Vorrang eingeräumt. Das Pilotprojekt endet am 31. Januar 2020; in Leipzig senden in dem Rahmen 15, in Freiberg 13 Programme.
Die gleichen Kriterien liegen der Ausschreibung für 15 Programme für Chemnitz - leicht abgewandelt wegen des dortigen Versuchscharakters - zugrunde. Die Projektdauer wird mit zwei Jahren angegeben. Der Betrieb des Sendenetzes durch das Hochschulradio UNiCC steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Bundesnetzagentur.
Anträge müssen bis zum 21. November bei der SLM eingehen.
Quelle: Amtsblatt Nr.44 vom 1.11. | Hintergrund: DAB+ und Privatradios in Sachsen.
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5.11.2019 • Digitalradio: Rockland sendet auf DAB+ in Rheinland-Pfalz
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Rockland Radio sendet seit heute, 10.35 Uhr, in Rheinland-Pfalz über DAB+. Das bestätigte eine Sprecherin des Senders auf Nachfrage von dehnmedia.
„Mit der Ausstrahlung über DAB+ ist Rockland Radio erstmalig in ganz Rheinland-Pfalz flächendeckend zu empfangen“, hebt Geschäftsführer Steffen Müller hervor. Dadurch verdopple sich die technische Reichweite. Das hat auch eine inhaltliche Konsequenz: Über DAB+ kommt der Musiksender - im Gegensatz zu den regionalisierten Varianten in den acht UKW-Inseln - mit einer landesweiten Version.
Das Privatradio nutzt Kapazitäten im SWR-Multiplex (Block 11A), wie es die beiden anderen überregionalen Privatwellen des Bundeslandes bigFM (seit 2012) und RPR.1 (seit 2017) praktizieren. Jetzt sind alle landesweit zugelassenen Privatradios, alle SWR-Programme und der nationale DAB+-Mux landesweit empfangbar. Der SWR betreibt sein DAB+-Netz in Rheinland-Pfalz zur Zeit mit 16 Sendeanlagen. Bis Jahresende sollen drei, 2020 weitere sechs Standorte in Betrieb gehen.
Quelle: Presseinfos: Rockland Radio vom 31.10., LMK vom 1.11. | Hintergrund: DAB+ in Rheinland-Pfalz.
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2.11.2019 • Rundfunkbeitrag: Befreiung für Zweitwohnungen erweitert
Beitragsservice Zum Monatswechsel wurden Änderungen beim Rundfunkbeitrag wirksam. Nunmehr können Ehe- und eingetragene Lebenspartner Anträge für die Befreiung ihrer Nebenwohnungen stellen, wenn Beiträge für die gemeinsame Hauptwohnung entrichtet werden. Bisher konnten nur die Beitragspflichtigen des Haushalts ihre Nebenwohnungen befreien lassen. Anträge können ab sofort online gestellt werden.
Die Änderung ergibt sich aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes und dessen Umsetzung im 23. Rundfunkänderungs-Staatsvertrag.
Quelle: Presseinfo von Beitragsservice vom 1.11. | Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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2.11.2019 • Kabel: (Mehr) DAB+-Kabelradio auch für Augsburg?
Kabelanschluß Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 M-Net will sein Angebot an DAB+-Radiosendern in seinem Münchener Kabelnetz um kommenden Jahr um bis zu 20 Stationen erweitern. Wie Technikchef Hermann Rodler weiter ankündigt, wolle M-net das Paket 2020 auch in Augsburg aufschalten. Dort beliefert das Unternehmen u.a. 18.000 Wohnungen über Glasfaserleitungen.
Sechs bayerische Stadtwerke und Regionalversorger gründeten 1996 M-Net, um in ihren Regionen Telekommunikationsdienste für das Fest- und das Mobilfunknetz zu vermarkten, darunter auch Kabelrundfunk.
Quelle: Meldung von satnews vom 31.10. | Hintergrund: DAB+ im Fernsehkabel.
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1.11.2019 • Digitalradio: UKW in Rheinland-Pfalz unter 50 Prozent
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die Medienanstalt LMK verbindet den DAB+-Sendestart von Rockland Radio mit der Veröffentlichung landesbezogener Angaben aus dem Digitalisierungsbericht Audio 2019.
Demnach ist UKW auch in Rheinland-Pfalz noch der meist genutzter Empfangsweg für den Hörfunk. Der Niedergang des analogen Empfangs ist aber extrem: Nach den vorgelegten Zahlen fiel der Anteil von UKW von Mitte 2018 zu Mitte 2019 von 54 auf gerade noch 40 Prozent. Hingegen stieg der Anteil der Radioempfänger für das Kabel (von 23 auf 30 Prozent), für DAB+ (von 15 auf 21 Prozent) und IP-Radio (von 8 auf 9 Prozent).
Durch den DAB+-Neuzugang „ist beim digitalen Radioempfang weiterer Zuwachs zu erwarten“, so die Medienanstalt LMK. Sie verzichtet allerdings auf Informationen zur weiteren Entwicklung im Bundesland.
Quelle: Presseinfo der LMK vom 1.11. | Hintergrund: Privatradios mit DAB+ in Rheinland-Pfalz.
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1.11.2019 • DVB-T2 HD: Kanalwechsel im Norden am 6. November
Drei Maßnahmen stehen am Schluß des Umstiegs von DVB-T auf DVB-T2 HD. Betroffen sind Zuschauer in Hamburg und Teilen von Schleswig-Holstein, Niedersachsen und in Bremen.
In der Nacht vom 5. zum 6. November zwischen Mitternacht und 10 Uhr wechselt der Freenet TV-Kanal 30 mit den RTL-Programmen auf den Kanal 27. Die Umschaltung betrifft die Zuschauer im Bereich der Hamburger (Hertz-Turm, Höltigbaum) und Lübecker (Berkenthin, Stockelsdorf) Sendeanlagen. Dass es bei dem bekannten Termin bleibt, bestätigte ein Freenet TV-Sprecher auf Anfrage von dehnmedia.
Der NDR bestätigt online zeitgleiche Änderungen der NDR-Muxe in der genannten Region sowie im Versorgungsbereich der Sender Wedel und Lüneburg: Der Schleswig-Holstein Multiplex mit diversen 3. ARD-Programmen wird vom Kanal 40 auf den Kanal 41 umgeschaltet. Im Gegenzug wechselt der Mux mit Hamburger NDR-Regionalisierung auf den Kanal 40. Aufgrund von Reparaturen läuft der Sender Wedel seit einigen Tagen mit eingeschränkter Sendeleistung.
Letzter feststehender Termin der DVB-T2 HD-Einführung ist der Kanalwechsel des Niedersachsen-Muxes des NDR am 4. Dezember an den Sendeanlagen Bremen-Walle, Schiffdorf und Steinkimmen vom Kanal 55 auf den Kanal 30.
Die Kanalwechsel resultieren u.a. aus der bis Ende 2019 vorzunehmenden Räumung der Sendefrequenzen oberhalb des UHF-Kanals 48 zugunsten des Mobilfunks.
Quellen: Eigene Recherche, Presseinfo, Bauinfo des NDR | Hintergrund: Freenet TV, DVB-T2 HD in Hamburg, Schleswig-Holstein
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1.11.2019 • Sachsen: Linke fordert Abschaffung des SLM-Medienrates
SLM Sachsen Im Streit um die Rechte der 35köpfigen SLM-Versammlung gegen die Allmacht des Medienrats schlägt die Linkspartei eine Radikallösung vor: Ein Direktor soll die Mehrheitsentscheidungen der Versammlung vollziehen, der Medienrat wird abgeschafft. Weitere Vorschläge beziehen sich u.a. auf die Transparenz von Entscheidungen und die Finanzierung nichtkommerzieller, regionaler und lokaler Sender. Dazu wurde dem neuen Landtag eine Entschließung mit entsprechender Aufforderung an die Landesregierung vorgelegt.
Die alleinige Entscheidungsbefugnis der vom Landtag eingesetzten fünf Medienräte sei einmalig bei den Landesmedienanstalten und undemokratisch, so die Linksfraktion. Dass die 35 Vertreter relevanter Verbände keine wirksamen Befugnisse haben, „entspricht nicht dem Verständnis demokratischer Entscheidungs- und Beteiligungsprozesse“, greifen die Linken eine frühere Aussage der Versammlung auf.
Der Streit entbrannte, als die Versammlung ihre Zustimmung zu der Berufung eines vom Medienrat ausersehenen Nachfolgers für den im Februar gefeuerten SLM-Direktor verweigerte. Die vorherige Landtags-GroKo hatte wenig später und kurz vor den Neuwahlen ihre dauerhafte Kontrolle des Medienrats durch die Berufung eines zweiten CDU-Funktionärs gesichert. Das wurde als Affront der Sachsen-GroKo gegen die Forderung der SLM-Versammlung nach demokratischen Strukturen bei der SLM aufgefasst.
Quellen: Presseinfo und Landtags-Drucksache 7/156.
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1.11.2019 • DVB: 1,5 Mrd. DVB-Empfänger weltweit im Einsatz
DVB Logo (DVB Project) Rund 1,5 Mrd. Empfänger für digitale Standards des DVB-Boards sind weltweit im Einsatz. DVB-T2 wird in 80 Staaten genutzt, in weiteren 64 wird mit DVB-T - teils im Übergang zu DVB-T2 - gesendet. Damit erreicht die terrestrische Versorgung rund 3,9 Mio. Menschen. Das geht aus einer Statistik des DVB-Boards hervor. Konkurrierende Standards wie DTMB (China und vier asiatische Länder), ISDB-T (Japan und 19 Staaten) oder ATSC (USA und 6 Staaten) kommen für 2,8 Mrd. Menschen zum Einsatz.
Quelle: Info des DVB- Boards vom 30.10.



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