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Aktuelles rund um den terrestrischen Rundfunk

Auf diesen Seiten finden Sie Nachrichten des laufendes Monats. Ältere News können im Monats-Archiv nachgeschlagen werden.

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24.1.2020 • Digitalradio: Regionalisierungsprojekt in Regensburg beginnt
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Das 2018 beschlossene Pilotprojekt zur Regionalisierung ist im Oberpfalz-Multiplex (Block 12D) gestartet. Mittels dynamischer Rekonfiguration (halbstündige Neuzuordnung der Lokalprogramme) kann Radio Charivari Regensburg seine fünf von UKW her bekannten Lokalvarianten über nur drei Programmplätze von DAB+ senden. Die Lösung bietet Lokalradios wirtschaftliche Vorteile.
„Die Verbreitung von Charivari auf DAB+ ist einer der wichtigsten Bausteine in einer umfassenden Digitalstrategie des Funkhaus Regensburg“, so Geschäftsführer Martin Schelauske. Und das eben auch durch die Übernahme der regionalisierten Inhalte für Cham, Schwandorf, Kelheim, Neumarkt und Regensburg von UKW.
Aus Sicht von BLM-Geschäftsführer Thorsten Schmiege zeigt das Projekt sowohl das Potenzial von DAB+ für Lokalradios als auch dessen noch auszuschöpfende innovative Möglichkeiten. Das bayerische Konzept gemeinsamer Netze der Privatradios mit dem öffentlich-rechtlichen BR bewähre sich. „Dies stärkt vor allem auch den Lokalfunk in der digitalen Welt und macht ihn damit zukunftsfähig.“ Die Medienstalt BLM fördert das „bundesweit einzigartige“ Regionalisierungs-Projekt.
Quelle: Presseinfo von BDR vom 24.1. | Hintergrund: DAB+ und Lokalstrategie in Bayern.
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24.1.2020 • Rundfunkbeitrag: Kaputtgespart? Beitrag für RBB zu gering
Beitragsservice Für Patricia Schlesinger ist die Bewältigung des Wandels von der linearen zur nonlinearen Medienweit die größte Herausforderung seit Gründung des RBB.Der vergleihsweise kleine RBB habe „finanziell nichts übrig, die absehbare Anpassung des Rundfunkbeitrags wird uns keinerlei zusätzliche Spielräume geben“, sagte Schlesinger. „Im Gegenteil, sie reicht nicht einmal aus, um das bestehende, lineare Angebot auf Dauer zu sichern“, deutete Schlesinger mögliche Einschnitte im Programmangebot an.
„Kosmetische Anpassungen reichen nicht mehr aus. Wir müssen uns mittelfristig komplett neu aufstellen, was Formatierung, Inhalte und Produktion betrifft“, so die RBB-Intendantin bei der jahraespressekonferenz. Diese Neuaufstellung - neben den inhaltlichen Aufgaben „allein technisch zu gewährleisten, ist schon eine wirklich große Aufgabe“. In dem Prozess setzt Schlesinger auf das Engagement der Beschäftigten
Quelle: Presseinfo des RBB vom 23.1. | Hintergrund: Rundfunkbeitrag ab 2021
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24.1.2020 • Österreich: Neues von SimpliTV
Im kostenpflichtigen Paket Antenne Plus ist nunmehr der kürzlich von der Discovery-Gruppe gestartete Lifestyle-Kanal HGTV enthalten. Ab Februar wird der portable Fernseher PTL 1055 im Fachhandel des Nachbarn für 180 Euro verkauft.
Mit dem Produkt der Marke Xoro (nach dem Vorbild von PTL1050/PTL1450 für FreenetTV) wird das terrestrische Angebot von SimpliTV direkt empfangen - der Zugang ist integriert und nach Freischaltung aktiv. Mit dem akkugespeisten Fernseher und mit dem angekündigten größeren Schwestergerät PTL1455 kann man alle frei empfangbaren DVB-T- und DVB-T2 Programme nutzen.
Quelle: Presseinfo von SimpliTV vom 23.1., Xoro | Hintergrund: SimpliTV.
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22.1.2020 • England: EECC-Richtlinie kommt / 95% Neuwagen mit DAB
Trotz des Brexits plant die britische Regierung, die EECC-Richtlinie der EU mit der zu übernehmen. Geschieht das rechtzeitig, würde die Ausstattung von Autoradios in Neuwagen mit Digtaltunern über die 28 EU-Länder hinaus ab dem 20. Dezember 2020 auch auf der Insel zur Pflicht.
Die Auswirkung dürften allerdings vergleichsweise gering sein: 2019 wurden in England schon 95 (2010: 4) Prozent der neu zugelassenen Kfz mit DAB/DAB+-Radios ausgeliefert. Von diesen 2,38 Mio. Wagen sind 232.600 Nutzfahrzeuge, deren Ausstattungsanteil 64 Prozent entspricht.
Quelle: Presseinfo von Digitalradio UK vom 19.1.
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22.1.2020 • Spanien: Regionales Angebot wird vorbereitet
Die Zentralregierung hat DAB+ bisher nach hinten geschoben. Gleichwohl können die 17 autonomen Gemeinschaften des Landes, vergleichbar unseren Bundesländern, Zulassungen vergeben. So hat die Autonome Gemeinschaft Navarra sechs Programme für den Nordosten Spaniens ausgeschrieben. Weitere 72 Sendeplätze gibt es in 12 Lokalensemble, darunter einem Multiplex mit 12 Radios für die Hauptstadt Pamplona. Die Region hat um die 650.000 Einwohner, von ihnen leben etwa 200.000 in Pamplona. Wegen der Nachbarschaft zum Baskenland sind große Teile zweisprachig.
Ähnliche Initiativen wurden aus den Feriengebieten Marbella, Teneriffa und Gran Canaria bekannt.
Quelle: Meldung von radiowoche vom 12.1.
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21.1.2020 • Digitalradio: SLM-Medienrat vergibt weitere Zulassungen
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der SLM-Medienrat hat - wie angekündigt weitere Zulassungen für die beiden DAB+-Stadt-Multiplexe vergeben.
Die letzte Zehnjahres-Zulassung für Leipzig ging an Radio Leipzig. Wie für die anderen 13 Programme wurden 60 Capacity Units zugeteilt, so dass die vorhandenen 840 CUs ausgeschöpft sind.
Der im Ruhrgebiet beheimatete Sender Krix.fm (auch für das Saarland zugelassen) bekommt eine Kapazität von 60 CUs für zehn Jahre als 7. Programm des Freiberger Multiplexes. Die freien sieben Programmplätze werden ohne weitere Ausschreibung auf Antrag vergeben.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 16.12. | Hintergrund: DAB+, Versuchsprojekte, Privatradios in Sachsen.
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21.1.2020 • Saarland: Klage gegen GroKo-Ernennung für die LMS
Die Wahl der CDU-Politikerin Ruth Meyer zur Direktorin der Landesmedienanstalt LMS durch die GroKo-Mehrheit im Saar-Landtag hat ein juristisches Nachspiel. Gegenkandidat Jörg Ukrow, Medienjurist, seit 2003 Vizedirektor der Anstalt und SPD-Mitglied, klagt gegen die Wahl. Er will damit zunächst die offizielle Ernennung von Ruth Meyer verhindern. Bei dem Verfahren seien Grundsätze der Chancengleichheitleichheit, Transparenz und Staatsunabhängigkeit verletzt worden.
Bereits im Oktober hatte die GroKo aus CDU und SPD Frau Meyer nominiert - noch bevor die Stelle ausgeschrieben war. Der renommierte Medienrechtler Dieter Dörr sprach im SR von Zuständen wie in Osteuropa und hält die Wahl für anfechtbar. Die oppositionelle Linksfraktion sieht zu staatsferner Arbeit verpflichtete Institutionen wie die Landesmedienanstalt als „Erbhöfe der großen Koalition“ missbraucht.
Uwe Conradt, erst seit 2016 LMS-Direktor, wurde als CDU-parteisoldat zum Bürgermeister von Saarbrücken aufgestellt und wurde gewählt. Als dritte Kandidaten war die Filmemacherin Teresina Moscatiello mit geringen Aussichten angetreten.
In letzter Zeit haben Verfahren und Praxis der Besetzung von Chefposten der Landesmedienanstalten Kritik ausgelöst: So wurde gegen die Wahl des SPD-Politikers Marc-Jan Eumann zum Direktor der Rheinland-Pfalz Medienanstalt LMK (erfolglos) geklagt. In Sachsen setzten die fünf vom Landtag ernannten Medienräte den Direktor der Landesmedienanstalt ab. Mit einem fragwürdigen Verfahren zur Nachfolge erregten sie den Widerspruch der 35 Mitglieder der SLM-Versammlung. Sie forderten zugleich mehr demokratische Entscheidungsrechte.
Quelle: Bericht des SR vom 20.1. | Hintergrund: Politik und LMAs.
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20.1.2020 • 5G: Media Broadcast baut Testfeld auf
Der Technik-Dienstleister Media Broadcast bietet ab Mitte des Jahres ein 5G-Testfeld in Nauen bei Berlin an. Dort können Medienunternehmen, Veranstalter und Mittelständler Anwendungen entwickeln und praktisch testen. Darüberhinaus stellt sich Media Broadcast bei der Einführung von Campus-Anwendungen auch als Netzbetreiber und für die medienrechtliche Beantragung zur Verfügung.
Das 5G-Campusnetz basiert auf einer Zehnjahres-Lizenz der Bundesnetzagentur mit 100 MHz Bandbreite im Frequenzbereich 3,7 bis 3,8 GHz.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 20.1., weitere Firmeninfos | Hintergrund: 5G.
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19.1.2020 • England: Regierung will DAB/DAB+ weiter stärken
Die britische Regierung hat in einem Konsultationspapier die weitere Unterstützung für DAB/DAB+ bekräftigt. 2022 laufen die analogen Lizenzen für nationale und lokale Radios aus. Verschiedene Ansätze werden diskutiert, weil ein Großteil des analogen Radiohörens auf die lokalen Sender entfällt. In diesem Zusammenhang wird die Medienbehörde Ofcom im Laufe des Jahres lokale Small Scale Multiplexe lizenzieren.
Die Regierung sieht „wenig Aussicht auf eine Analogabschaltung vor Mitte der 20er Jahre“. Weil fast 66 Prozent der Erwachsenen das „wettbewerbsfähige DAB-Netz“ nutzen und der Digitalanteil am Radiokonsum bei 57 Prozent liegt, gibt es aber kein zurück.
Quelle: Bericht von Digitalradio Büro vom 17.1.
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15.1.2020 • Italien: DAB+ bereits Pflicht in Radios
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 In Italien dürfen Radios seit Jahresbeginn nur mit DAB+-Digitaltuner verkauft werden. Auch Radioanlagen in Neuwagen müssen DAB+ empfangen können. Das verlangt Landesrecht - knapp ein Jahr vor Inkrafttreten der EU-Richtlinie zu Autoradio am 21. Dezember.
Eine neue DAB+-Sendeanlage wurde am 9. Januar in Betrieb genommen. Am Standort Hühnerspiel (Sterzing) werden nun fünf deutsche, vier italienische und zwei Schweizer Radiosender im Block 10B ausgestrahlt. Der zweite DAB+-Mux von RAS folgt später.
Quelle: RAS zu neuem Sender vom 14.1. und Tunern vom 13.1. | Hintergrund: DAB+ in Italien.
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15.1.2020 • Italien: DVB-T Änderung in Südtirol
Der Netzbetreiber RAS hat am Südtiroler Sendestandort Campill eine neue DVB-Anlage in Betrieb genommen. Damit wechseln die HDTV-Programme DasErste, ORF1 und ORF2 in den Kanal 59. Die HD-Versionen des ZDF, SRF1 und SRF2 sinnd nun im K27 zu empfangen. Die SD-Programme ORF1, ORF2, ORF3, DasErste, das ZDF und 3Sat kommen im K34. SRF1, SRF2, BR3, Kika, Arte und RSILA1 sind nun im Kanal 51 zu finden. Der RAI-Mux verbleibt bis auf Weiteres im Kanal 7.
Quelle: Info von RAS Südtirol vom 14.1. | Hintergrund: DAB+ in Italien.
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10.1.2020 • Digitalradio: Bewerbungen für den Thüringen-Mux
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Auf die Ausschreibung für den ersten Privat-Multiplex für Thüringen hat die Medienanstalt TLM sieben fristgerechte Bewerbungen erhalten.
Mit Divicon Media, Media Broadcast sowie einer Digital Radio Thüringen GbR zielen drei der Bewerber auf den Betrieb einer Sendeplattform. Weitere Anträge haben das Berliner Radio B2 und EgoFM sowie Krix.fm gestellt. Auch eine B&R Klassik-Union GmbH brachte sich ins Spiel. Es handelt sich um ein Bauunternehmen aus Hessen, für das auch „der Betrieb von Rundfunksendern und allen damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten“ als Geschäftszweck genannt wird. Der in der Rundfunkbranche unbekannte Geschäftsführer Hartmut Issmer gilt laut Medienberichten als rechter Aktivist, der auf seiner Website u.a. auffordert, sich der „glanzvollen, über 1000-jährigen Geschichte“ Deutschlands zu besinnen.
Die TLM wird die Unterlagen prüfen. Bleibt ein Verständigungsverfahren erfolglos, „trifft die TLM-Versammlung eine Auswahlentscheidung, bei der die Sicherung der Meinungsvielfalt in Thüringen sowie eine gute und wirtschaftliche DAB+- Versorgung zentrale Kriterien sind“. Diese Entscheidung wird im ersten Halbjahr in Aussicht gestellt. Die Verantwortlichen setzen darauf, dass die Bundesnetzagentur bis dahin die Frequenz bereit stellt.
Quelle: Presseinfo der TLM vom 3.1. | Hintergrund: DAB+ in DAB+, Privatfunk in Thüringen.
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3.1.2020 • Digitalradio: BR bestätigt weitere Aufschaltungen
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Bayerische Rundfunk bestätigt die gestrige Aufschaltung des landesweiten BR-Multiplexes am Standort Weißenburg. Dort ist jetzt auch das regionale BR-Angebot im Kanal 8C zu hören. Auch an den vergangene Woche zugeschalteten Sendeanlagen in Dettelbach (10A) und Kulmbach (10B) wurde der Regionalmux zugeschaltet. In Kelheim erfolgt das laut BR später.
Quelle: Presseinfo des BR vom 2.1. | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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3.1.2020 • Digitalradio: WDR wechselt Berliner Angebot, MDR steigt aus
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der WDR lässt seit dem 1. Januar seine Informationswelle WDR5 im Berliner DAB+-Kanal 7D anstelle von WDR2 verbreiten. „Mit seinen fachjournalistischen Sendungen, den langen Wortformaten, den hintergründigen Gesprächen sowie den inspirierenden Debatten ist WDR 5 einzigartig in der deutschlandweiten Radiolandschaft“, begründet der Sender den Kanalwechsel.
Cosmo, die vom WDR gemeinschaftlich mit dem rbb und Radio Bremen produzierte Welle, bleibt im berlin-brandenburgischen Kanal 10D weiter auf digitaler Sendung.
Der MDR hat zum Jahreswechsel seinen Jugendsender Jump aus dem Berliner Multiplex zurückgezogen. Angesichts des umfangreichen Berliner DAB+-Angebots wolle sich der MDR auf den Netzausbau im eigenen Sendegebiet konzentrieren.
Quelle: Presseinfo des WDR vom 3.1., Info von MDR Jump | Hintergrund: DAB+ in Berlin.



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