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Aktuelles rund um den terrestrischen Rundfunk

Auf diesen Seiten finden Sie Nachrichten des laufendes Monats. Ältere News können im Monats-Archiv nachgeschlagen werden.

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20.6.2021 • Dänemark: Ausschreibung für lokale Angebote
In Dänemark wurden 97 regionale Sendelizenzen ausgeschrieben. Diese betreffen freie Plätze im (neben den nationalen der öffentlich-rechtlichen und privaten Radios) dritten landesweiten Ensemble. Dieses ist über unterschiedliche Frequenzen für 13 Gebiete regionalisiert. Laut einem Bericht werden die Lizenzen mit sehr kurzer Laufzeit bis zum 30. Juni 2023 vergeben. An diesem Termin enden die Lizenzen der bereits aktiven Programme.
Quelle: Meldung von radiowoche vom 20.6. | Hintergrund: DAB+ in Dänemark.
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17.6.2021 • Digitalradio: WDR baut Sendenetz für DAB+ weiter aus
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Gestern hat der WDR die Sendeanlage Gelsenkirchen-Scholven offiziell in Betrieb genommen. Mit 10 kW Leistung ist der WDR-Mux (Block 11D) nach Senderangaben „nordwestlichen Ruhrgebiet bis in die nördlichen Stadtteile von Essen und Bochum störungsfreier empfangen“. Der Mux wurde auch am Fernmeldeturm Schöppingen mit 1 kW Leistung aufgeschaltet, wovon die Hörerschaft in den Kreis Borken und Steinfurt sowie der A 3 im Kreis Wesel und der A 31 profitiert. „Es ist geplant, den Ausbau der DAB+-Versorgung in NRW in den kommenden Wochen fortzusetzen“ teilt der Sender abschließend mit.
Quelle: WDR vom 17.6. | Hintergrund: DAB+, Privatradios in NRW.
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17.6.2021 • Schweiz: UKW bekommt Verlängerung bis 2024
Laut Berichten wurde der UKW-Nutzung in der Schweiz eine Gnadenfrist bis Ende 2024 eingeräumt und die Konzessionen entsprechend verlängert. Die Regierung kommt damit einem Radioanbieter entgegen, der UKW unter allen Umständen konservieren will. Wie parteilich die Öffentlichkeit im Nachbarland in dem Zusammenhang informiert wird, zeigt eine Gegenargumentation auf der Website dab-swiss.ch.
Die Verbände kommerziellen wie nichtkommerziellen privaten Radios und die öffentlich-rechtliche SRG hatten den landesweiten UKW-Ausstieg im August 2022 (SRG) bzw. Januar 2023 (Privatradios) vereinbart.
Bereits Ende 2020 war DAB+ mit 41 Prozent der von den Radiokonsumenten meistgenutzte Verbreitungsweg. Nur 12 Prozent nutzten ausschließlich das analoge UKW.
Quelle: Meldung von satnews, News von dab-swiss vom 16.6. | Hintergrund: DAB+-Programme 1, 2 und im Kabel (DAB-Swiss).
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16.6.2021 • Frequenzen: D-Radio schaltet fünf UKW-Standorte ab
Terrestrik Deutschlandradio verzichtet auf weitere UKW-Frequenz in Bayern und Hessen. Wie der Sender heute mitteilt wird zum 30. Juni der Simulcast Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur in Burgbernheim und Starnberg (Bayern) beendet. In Hohenpeißenberg (Bayern) wird die analoge Verbreitung von Deutschlandfunk Kultur, in Burglengenfeld (Bayern) und Oberursel (Hessen) des Deutschlandfunk beendet. Das wird vor Ort mit Info-Veranstaltungen begleitet.
Verwiesen wird auf die Verfügbarkeit vor Ort aller vier Programme der Sendeanstalt im nationalen DAB+-Ensemble (Block 5C). Neben der hohen Klangqualität mache der geringe Stromverbrauch die digitale Verbreitung „um rund ein Drittel wirtschaftlicher als über UKW“. So erfüllen man den nationalen Sendeauftrag und komme man auch den Sparforderungen der KEF entgegen.
Die öffentlich-rechtliche Senderfamilie hatte erstmals Ende 2018 auf UKW-Sender verzichtet, als für Helgoland und Herzogstand/Bayern der DAB+-Bundesmux 1 aufgeschaltet wurde. 2019 wurde UKW unter gleichem Vorzeichen für Kempten und Pfronten aufgegeben.
Im Zusammenhang mit der Debatte um die Aufgaben und Kosten der öffentlich-rechtlichen Sender hatte Deutschlandradio das Sparpotenzial durch die Räumung von UKW mit rund 10 Mio. Euro jährlich angegeben. Das sind immerhin etwa vier Prozent des gesamten Haushalts der Senderfamilie.
Bereits im April hatten die Medienanstalt BLM und andere die Abschaltung des UKW-Füllsenders Mittenwald „aus wirtschaftlichen Gründen“ ebenfalls zum 30. Juni angekündigt. Dort sind Radio Oberland, Antenne Bayern Bayern1, Bayern2, Bayern3, BR-Klassik und B5 aktuell betroffen. Diese sind dort von anderen UKW-Senderstandorten oder als Teil eines umfangreichen DAB+-Angebots weiter zu empfangen.
Quellen: Presseinfo von D-Radio vom 16.6. | Hintergrund: DAB+ in Bayern und Hessen, Strukturdebatte (Sendekosten).
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15.6.2021 • Rundfunkbeitrag: 0,5 Prozent mehr als 2019
Terrestrik Der Rundfunkbeitrag brachte ARD, ZDF und Deutschlandradio 2020 Einnahmen von rund 8,1 Mrd. Euro bzw. 0,5 Prozent mehr als 2019. Die Zahl der angemeldeten privaten Haushalte sank - nach dem Abschluß des Meldedatenabgleichs - um 0,5 Prozent auf 39,7 Mio. Von den Einnahmen flossen rund 153 Mio. Euro an die Landesmedienanstalten. Das bilanziert der Beitragsservice.
Ende 2020 waren 2,6 Mio. Haushalte (minus 2,3 Prozent) aus sozialen Gründen von der Zahlung des Rundfunkbeitrages befreit. Mit einem Anstieg dieser Zahl wird in 2021 gerechnet, wenn Menschen, die durch die Pandemie ihre Arbeit verloren haben, ALG II (und damit eine Beitragsbefreiung) beanspruchen können.
Ähnlich ist es bei den Betrieben. Eine Initiative der Sender ermöglicht Beitragsbefreiungen für Firmenstandorte, die „wg. Corona“ befristet schließen mußten. Auch deren Zahl soll von 1.412 in 2020 noch weiter steigen.
Die KEF, von den Bundesländern mit Prüfung und Verifizierung des Finanzbedarfs der drei Senderfamilien beauftragt, hatte für 2021 bis 2024 die erste Beitragserhöhung seit 2009 von 17,50 Euro auf 18,36 Euro vorgeschlagen. Das wurde von den Ministerpräsidenten aller 16 Bundesländer bestätigt. Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hatte das aus parteitaktischen Erwägungen verhindert. Nun wird das Bundesverfassungsgericht entscheiden.
Quellen: Presseinfo des Beitragsservice vom 15.6. | Hintergrund: DAB+, Strukturdebatte (Sendekosten).
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15.6.2021 • Digitalradio: Hamburg-Mux 2 an MB / Neues Regionalradio
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die Medienanstalt Hamburg Schleswig Holstein hat die Plattform für den zweiten Hamburger DAB+-Multiplex für Privatradios für zehn Jahre an Media Broadcast vergeben. Die Anträge der Mitbewerber Divicon und Uplink wurden abgelehnt, nachdem keine Einigung bei einem Verständigungsverfahren erreicht wurde. Wie die MA HSH weiter mitteilt, sei die Zuweisung anschließend an den Antragsteller erfolgt, der „am ehesten erwarten lässt, dass es die Meinungs- und Angebotsvielfalt fördert, das öffentliche Geschehen, die politischen Ereignisse sowie das kulturelle Leben in Hamburg darstellt und auch bedeutsame politische, weltanschauliche und gesellschaftliche Gruppen zu Wort kommen lässt“.
Media Broadcast kündigt die Inbetriebnahme der Sendeanlage im Block 12C für das vierte Quartal an. Die Reichweite entspreche in etwa der des ersten Hamburger Privatradio-Muxes, der ebenfalls von dem Unternehmen betrieben wird. In der Hansestadt und Umgebung sind dann um die 60 Radioprogramme mit DAB+ zu empfangen.
Harbour Town Radio darf auf DAB+ senden. Das beschloß der Medienrat der MA HSH. Das Programm legt den Schwerpunkt auf Berichten über Randsportarten, Kunst und Musik aus der Region, und bekam eine Zehnjahreszulassung. Darüber verfügen bereits Nordseewelle, Ostseewelle und Radio Teddy. Von ByteFM, das gerade eine UKW-Zuweisung für Hamburg bekam, wurde Interesse an DAB+ geäußert.
Diese und andere zugelassene Programme sind dabei, wenn ein Vertragsabschluß für die Verbreitung erfolgt. Media Broadcast sei im Gespräch mit Anbietern über deren Beteiligung.
Quellen: Presseinfos von MA HSH (1), MA HSH (2) und Media Broadcast vom 15.6. | Hintergrund: DAB+, Privatradios in Hamburg.
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14.6.2021 • Digitalradio: SWR schaltet Standort Kirn zu
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der SWR wird morgen seinen DAB+-Multiplex für Rheinland-Pfalz (Block 11A) am Senderstandort Kirn aufschalten. Dadurch werde die Versorgung längs der Nahe im westlichen Kreis Bad Kreuznach (Kirn – Hochstetten-Dhaun) sowie im Grenzgebiet zum Landkreis Birkenfeld (Berschweiler – Griebelschied) verbessert, teilt der Sender mit.
nach den weiteren Angaben auf der SWR-Website wird die Aufschaltung an den Standorten Bleialf, Hohe Derst und Oberes Ahrtal auf 2022 verschoben. Für den Standort Daleiden wird „Q4 2021/2022“ genannt. Für 2021 angekündigt bleiben Ahrweiler und Mudersbach.
Quelle: Info des SWR vom 14.6. | Hintergrund: DAB+, Privatradios in Rheinland-Pfalz.
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12.6.2021 • DVB-T2 HD: Disney steigt aus, SuperRTL wird Toggo
Das Bundeskartellamt hat den Ausstieg des 50 Prozentpartners Disney aus dem TV-Sender SuperRTL freigegeben. Damit kann die Mediengruppe RTL Deutschland (unter Vorbehalt der Freigabe der österreichischen Kartellbehörde) die Anteile von Disney übernehmen und ist damit alleinige Eigentümer des Senders, von dem sich Disney im Gefolge der Übernahme des Hollywood-Studios 21st Century Fox im März 2019 trennt.
Unter dem Namen Toggo soll die Konzern-Kindermarke künftig die Zielgruppe Kids & Family stärker platziert werden. Wann das passiert, wurde noch nicht bekannt gegeben. Der CEO der RTL-Mediengruppe Bernd Reichart hatte Ende Mai für diesen Fall die Umbenennung des Senders angekündigt.
SuperRTL wurde von RTL und Disney 1995 als 50/50-Venture gegründet, war zeitweise Marktführer bei der Zielgruppe der 3- bis 13jährigen und rangiert heute hinter dem Kika von ARD/ZDF. Die terrestrische Verbreitung erfolgt im kostenpflichtigen Paket FreenetTV. Vom frühen morgen bis zur Primetime zeigt der Sender ausschließlich Inhalte für Kinder. Nach dem Start des Disney Channel 2014 reduzierte der Mauskonzern seine Zulieferungen an SuperRTL erheblich.
Die Inhalte für Kinder werden seit 2008 mit den Senderlogos Toggo bzw. Toggolino versehen und beworben. Unter der Marke Toggo firmiert seit fast genau einem Jahr auch ein Zielgruppen-Radio, das seit Oktober 2020 auch im 2. nationalen DAB+-Ensemble verbreitet wird.
Quellen: Presseinfos von Bundeskartellamt, RTL Gruppe vom 11.6.; DWDL vom 31.5. | Hintergrund: DVB-T2 HD, FreenetTV.
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12.6.2021 • Digitalradio: WDR erweitert Sendenetz für DAB+
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der WDR hat wiederum das Sendenetz seines DAB+-Multiplexes erweitert. In den NRWweit genutzten Block 11D wurde laut ukwtv.de die Sendeanlage Gelsenkirchen-Scholven - zunächst im Testbetrieb - integriert. Von dort kann mit bis zu 10 kW gesendet werden. Weitere Füllsender an den Standorten Schöppingen, Meschede, Lennestadt und Biedenkopf sind mit je 1 kW koordiniert.
Quelle: ukwtv.de | Hintergrund: DAB+, Privatradios in NRW.
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11.6.2021 • Digitalradio: Weitere Zulassungen für NRW-Landesmux?
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der geplante landesweite Multiplex für NRW bekommt wahrscheinlich Zuwachs: Am 25. Juni will die Medienkommission der Medienanstalt LfM über zwei Zulassungsanträge unterscheiden. Nach der Zulassung für Mydio hat Radio NRW, Lieferant des Mantelprogramms für 44 Lokalradios, nun für einen Spartenkanal namens Noxx beantragt. Dieser nutzt den Namen des 2018 eingerichteten Nachtprogramms. Ein zweiter Antrag ging kommt von einer Antenne Bayern-Tochter für das zuvor avisierte Vollprogramm Antenne NRW. Damit sind (unter Vorbehalt eines Rücktritts) 17 Programme für den Mux in der Spur, der noch in diesem Jahr großflächig aufgebaut werden soll.
Das Gremium hatte vor gut vier Wochen den Plattformbetrieb an eine Kooperation dreier Dienstleister unter Führung einer Tochter von Media Broadcast vergeben. Das Gremium hatte zugleich zehn Radioprogramme zugelassen. Unter sechs Programmen, „die für eine Verbreitung über DAB+ in NRW geplant sind“, wurde u.a. „ein Angebot von Antenne Bayern“, jedoch kein zweites von Radio NRW, genannt.
Quelle: Tagesordung der Medienkommission für den 25.6. | Hintergrund: DAB+, Privatradios in NRW.
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11.6.2021 • Digitalradio: BLM erweitert das Sendegebiet Oberpfalz
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Medienrat der BLM hat gestern die Erweiterung des Versorgungsgebietes DAB Oberpfalz beschlossen. Zum bisher offiziell festgelegten Sendegebiet des Regierungsbezirks Oberpfalz kommt nun der Landkreis Kelheim (ohne Aiglsbach, Elsendorf, Stadt Mainburg, Attenhofen und Volkenschwand) hinzu. Es handelt sich offenbar um eine nachträgliche Sanktionierung aufgrund der Beteiligung von Privatradios in dem Ensemble. Denn der Bayerische Rundfunk hatte bereits im März 2020 seinen Oberpfalz-Multiplex in Kelheim aufgeschaltet. Im Block 6C sind dort acht private Programme (Charivari mit fünf Regionalisierungen als Versuchsprojekt) zu empfangen. Dies zusätzlich zu vier Lokalversionen von Bayern1 und BR Verkehr.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 10.6. | Hintergrund: DAB+, Privatradios in Bayern.
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10.6.2021 • Digitalradio: HR schaltet DAB+ am Würzberg auf
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Hessische Rundfunk will laut einer Meldung am Senderstandort Würzberg (Odenwald) bis zum 16. Juni eine Antenne für seinen DAB+-Mux (Block 7B) montieren lassen. Mit der Inbetriebnahme mit 10 kW Leistung sei zeitnah zu rechnen. Durch diese, ursprünglich für Anfang 2019 angekündigte, Maßnahme werden Versorgungslücken im östlichen Odenwald in und um Michelstadt und Erbach beseitigt.
Wie es weiter heißt, habe der HR den Dienstleister Media Broadcast beauftragt, am Standort Hohe Wurzel eine Antenne zu bauen. Mit 5 kW Sendeleistung sollen die Regionen von Bad Schwalbach bis Limburg und Taunusstein (Hintertaunus) und zwischen Wiesbaden und Rüdesheim (Rheingau) versorgt werden. Eine weitere Sendeanlage soll vom niedersächsischen Standort Holzminden aus Lücken im Wesertal und dem Gebiet um Bad Karlshafen schließen. 2,5 kW sind vorgesehen.
Quelle: Meldung von satnews vom 10.6. | Hintergrund: DAB+, Privatradios in Hessen.
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9.6.2021 • Personalia: Chefs gesucht fürs ZDF und die MA MV
Aktuell sind zwei hochrangige Stellen beim ZDF und der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern vakant.
ZDF-Intendant Thomas Bellut hatte seinen Ausstieg aus dem Amt für den 15. März 2022 angekündigt. Tina Hassel, Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios, und Norbert Himmler, ZDF-Programmdirektor, werden sich dem Erweiterten Präsidium des Fernsehrates am 15. Juni vorstellen. Dann wird auch geklärt, ob die am 2. Juli geplante Wahl durch das Plenum des Fernsehrates, wie gewünscht, in Präsenz möglich ist. Bellut (66) ist seit 1985 beim ZDF und seit 2012 Intendant des bundesweit tätigen öffentlich-rechtlichen Senders.
Bei der für Mecklenburg-Vorpommern zuständigen Landesmedienanstalt MMV endet die Amtszeit des Direktors Bert Lingnau am 21. März 2022. Lingnau ist seit 2009 für die MMV tätig und leitet sie seit 2016. Er kann sich für eine zweite sechsjährige Amtszeit bewerben - wie alle anderen Interessenten bis zum 26. Juni.
Quelle: Presseinfo des ZDF vom 4.6., Ausschreibung der MMV | Hintergrund: Chefposten.
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8.6.2021 • Digitalradio: MABB nennt acht Bewerber für DAB+
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Medienanstalt Berlin Brandenburg MABB liegen acht Bewerbungen auf drei ausgeschriebene Programmplätze im Zweiländer für DAB+-Ensemble (Block 12D) vor. Eine weitere Bewerbung ging verspätet ein. Die MABB nennt heute folgende Antragsteller:
Diana - Radio für die FrauMega Radio GmbH Großstadtradio (Arb.Titel)Joachim Ackermann
Radio BHeinsBabelsberg Hitradio GmbH Byte FMByte FM GmbH
Radio HolidayThe Radiogroup GmbH Sawt Almania - Stimme DeutschlandsThe Yocan Foundation
Oldie AntenneAntenne Bayern GmbH&Co KG Rock Antenne BerlinRock Antenne GmbH&Co KG
BHeins (bzw. der Vorläufer Babelsberg Hitradio) war von 2014 bis 2016 im damaligen Berliner DAB+-Ensemble vertreten. Jetzt könnte die koordinierte Aufschaltung des Zweiländermuxes am Standort Schäferberg mit Blick auf eine bessere Versorgung der Zielregion Potsdam die Bewerbung angeregt haben. Wie die MABB mitteilt ist der Berlin-Ableger von Rock Antenne davon abhängig, dass dieses neue Programm eine ebenfalls beantragte UKW-Frequenz bekommt.
Die MABB hatte in der Ausschreibung die Möglichkeit eingeräumt, den Umstieg vom Berlin-Mux (Block 7B) in das Zweiländer-Ensemble zu beantragen. Dadurch in Berlin freiwerdende Kapazitäten könnten aus dem Kreis der Bewerber besetzt werden. Welcher Bewerber sich für welchen Mux interessiert, geht aus der Presseinfo nicht hervor.
Nachtrag : Die MABB änderte ihre Veröffentlichung nachträglich. Als neunter Bewerber wird nunmehr Mega Radio Berlin genannt. Dafür hatte der Antragsteller Mega Radio bereits 2019 eine Zuweisung erhalten, die Ende 2020 zurück gegeben wurde. Von einem verspätet eingegangenen Antrag ist nicht mehr die Rede.
Anmerkung : Unter den 18 Radiosendern, die sich im März um eine einzige Berliner UKW-Frequenz bewarben, waren neben Rock Antenne auch Diana, Großstadtradio und BHeins.
Quelle: Presseinfo der MABB vom 8.6. | Hintergrund: DAB+, Privatradios in Brandenburg.
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4.6.2021 • Digitalradio: Privatmux 2 für Hamburg wird am 9.6. vergeben
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die Medienanstalt HSH hat die Plattform-Zuweisung für den geplanten zweiten DAB+-Landesmux der Privatradios auf die Tagesordnung des Medienrats am kommenden Mittwoch gesetzt. Das Thema wird unter TOP 9 behandelt.
Der zweite Privatradiomux für Hamburg wurde 2019 ins Gespräch gebracht, als der erste Mux ausgebucht war. Auf die Ausschreibung des Plattformbetriebes hatten sich die drei bekannten Netzbetreiber beworben. Beim daraufhin erforderlichen Verständigungsverfahren kam ein Ergebnis offenbar wesentlich schneller zustande, als die Medienanstalt angenommen hatte. Vorbild einer Einigung könnte NRW gewesen sein: Vor gut vier Wochen wurde Media Broadcast Betreiber der Sendeplattform des Landesmux NRW. Die Mitbewerber (auch in Hamburg) Divicon Media und Uplink Network sind aber mit im Boot und werden „den vollständigen Betrieb der Sender übernehmen“, lautete der von der Medienanstalt befürwortete Kompromiß. Das zeigt, dass in dem Bereich Partnerschaften möglich sind.
Im Zusammenhang mit DAB+ in der Hansestadt bzw. Schleswig-Holstein könnten zwei weitere TOPs stehen: Zur Beschlußfassung steht eine Zulassung für Harbour Town Radio (streamt bereits). Ausserdem soll eine Änderung der Zuweisung an ByteFM beschlossen werden. Senderchef Ruben Schnell hatte im März geäußert, ByteFM auch in Hamburg via DAB+ verbreiten zu wollen.
Über Zulassungen für DAB+ in Hamburg, die nur im Mux 2 realisiert werden können, verfügen bereits das Kinderradio Teddy und die Ostseewelle. Auch die Nordseewelle aus Niedersachsen verfügt für einen Regionalableger für Hamburg und Schleswig-Holstein über eine Zulassung.
Quelle: Tagesordnung des MA HSH-Medienrats für den 9.6. | Hintergrund: DAB+, Privatradios in Hamburg.
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4.6.2021 • Digitalradio: Zwei weitere Standorte für BaWü-Privatmux
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Netzbetreiber On Air Support hat, wie angekündigt, zwei weitere Senderstandorte für das Ensemble der baden-württembergischen Privatradios in Betrieb genommen. Im Block 11B wird das Gebiet südwestlich der A81 bis an den Bodensee von Donaueschingen aus mit 10 kW Leistung versorgt. Der Standort Hochblauen/Badenweiler sendet mit 8 kW für die Region zwischen Freiburg und Basel.
Quelle: Info von On Air Support | Hintergrund: DAB+, Privatradios in Baden-Württemberg.
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3.6.2021 • Frequenzen: WRC23 entscheidet Zukunft der TV-Terrestrik
Terrestrik Die österreichische Medienbehörde RTR verweist in einem Beitrag auf die bedrohte Zukunft des Antennenfernsehens weit über Österreich hinaus. Bezug genommen wird auf die bevorstehende internationale Frequenzkonferenz WRC23, deren Vorbereitungen auf Hochtouren laufen. Eine Reihe von Dokumenten fasst die Ansprüche zusammen, die auf die UHF-Frequenzen des Fernsehens zwischen 470 und 694 MHz erhoben werden.
Österreichs Rundfunkbranche habe Bedarf für „zukünftige, neue Rundfunksysteme für Ultra High Definition-TV (UHD) und für mobilen Empfang“ erhoben. Jedoch solle „der Frequenzbereich dem Rundfunk auch noch nach 2030 für das Antennenfernsehen zur Verfügung stehen“, berichtet RTR ohne weitere Erläuterung für die Zeit ab 2030. Bis dahin hält die EU nnämlich diese Frequenzen für den Rundfunk vor - unabhängig davon, ob DVB-T, DVB-T2 oder ein künftiger 5G Broadcast-Standard eingesetzt wird.
Den aktuellen (und seit langem auch in Deutschland von den Mobilfunk-Betreibern erhobenen) Forderungen folgend „geht es also wieder einmal um nicht weniger als die Zukunft des Antennenfernsehens“. Nach zwei „Digitalen Dividenden“ (in Deutschland 2010 bzw. 2015 an den Mobilfunk versteigert) wollen die Mobilfunker nun auch den letzten Bereich des UHF-Bandes unter ihre Kontrolle bekommen.
Die Beschlüsse der WRC23 wird die EU umsetzen. Bis 2025 wird laut RTR entschieden, wie der Bereich zwischen 470 und 694 MHz in Europa nach dem Jahr 2030 genutzt wird. „Dieser weite Zeithorizont ist deshalb notwendig, um allen Marktteilnehmern Planungssicherheit bei Investitionen, Produktentwicklung und Bereitstellung von Dienstleistungen zu gewährleisten“, kommentiert RTR.
Nachtrag : Zur Kenntnis darf man nehmen, dass Verbraucher in der RTR-Darstellung keine Rolle spielen. Gehören sie nicht zu den Marktteilnehmern?
Quelle: Beitrag der RTR | Hintergrund: 5G, Digitale Dividende 1, Digitale Dividende 2, Frequenzen.
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2.6.2021 • Österreich: Weiterer Schlagerkanal für DAB+ national
Digitalradio-Schriftzug auf AT-Kartenumriss Ein weiteres Schlagerprogramm kann den Sendebeginn im österreichischen nationalen DAB+-Multiplex vorbereiten. Die Medienbehörde KommAustria veröffentlicht jetzt die Zulassung für Radio Flamingo, ein Musikprogramm mit deutschsprachigem Schlager ab dem Jahr 2000, auch österreichischer Herkunft. Nationale und internationale Nachrichten werden von einer Partnerfirma geliefert. Das Verhältnis von Wort- und Musikanteil soll 25:75 betragen.
Die Zehnjahres-Zulassung geht an ein Projekt der Styria Media Group Graz, deren Aktien zu 98,33 Prozent der Katholischen Medien Verein Privatstiftung gehören. Das Unternehmen hält je 100 Prozent u.a. an den Radiosendern Antenne Steiermark und Antenne Kärnten und dem Zeitungsverlag Die Presse. Eine Beteiligung von 24,5 Prozent besteht an Sat1 Österreich.
In dem Mux ist gerade Antenne Österreich auf Sendung gegangen. Der 16. und wahrscheinlich letzte Platz im Ensemble wird nach einer bis Anfang Mai gelaufenen Ausschreibung besetzt.
Quelle: Bescheid der KommAustria vom 3.5. | Hintergrund: DAB+-Mux national.
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2.6.2021 • England: Neue Runde für Small Scale-Sendeinseln
In England hat die zweite Vergaberunde für den DAB-Sendebetrieb im Small Scale-Verfahren begonnen. Die Medienbehörde Ofcom nimmt bis zum 1. September Bewerbungen für 22 Regionen in Nordwestengland und Nordostwales (einschließlich Blackpool, Liverpool und Manchester) entgegen. Zugleich werden Bewerbungen von interessierten Programmveranstaltern erwartet. Seit auf der Insel Small Scale-Versorgungen für lokale und regionale Versorgungsgebiete angeschoben wurden, wurde der Netzbetrieb für 15 von 25 der bisher ausgeschriebenen Gebiete vergeben.
Quelle: Ausschreibung vom 1.6. | Hintergrund: DAB+ in England.
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1.6.2021 • Digitalradio: Ostseewelle jetzt digital in Kiel und Lübeck
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Mit der Ostseewelle Hit-Radio Schleswig-Holstein erweitert der Anbieter aus Mecklenburg-Vorpommern sein Sendegebiet auf die Ostseeküste im benachbarten Bundesland. Der Hörerschaft in Kiel (Block 5A) und Lübeck (9D) werden ein Musikmix aus Pop und Dance und regionale Infos angekündigt. Damit sind in Lübeck acht, in der Landeshauptstadt fünf Programme auf Sendung.
Media Broadcast, Betreiber der Sendeplattform der bis Ende 2022 laufenden Versuchsprojekte, empfiehlt einen Sendersuchlauf. Die Medienanstalt HSH hatte einen Ableger der Ostseewelle auch für Hamburg zugelassen, wo der Start des zweiten Stadt-Ensembles abgewartet werden muss.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 1.6. | Hintergrund: DAB+, Privatradios in Schleswig-Holstein.
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1.6.2021 • Vor 5 Jahren: Umstieg auf DVB-T2 HD beginnt mit Pilotkanal
Heute vor fünf Jahren, am 1. Juni 2016, ging das terrestrische Fernsehen mit DVB-T2 erstmals auf Sendung in Deutschland. Ein Pilotkanal mit Programmen der vier großen Senderfamilien diente bis zum März 2017 der Demonstration der neuen Technik im Handel. Die Aufschaltungen wurden Ende 2018 beendet. Die Ablösung von DVB-T schon 13 Jahre nach der Einführung erzwang den Neukauf von Empfängern.
Allein wegen der kurzen Laufzeit von DVB-T gab es Beschwerden. Die kamen u.a. von Leuten, die nicht wußten, dass ein großer Teil der Frequenzen des Fernsehens 2010 und 2015 an den Mobilfunk versteigert wurden. Die TV-Sender waren daher gewungen, sich mit weniger als der Hälfte der Frequenzressourcen zu bescheiden.
Die Konsequenz war Innovation über die Verbesserungen der Standardbasis von DVB-T2 hinaus: Als erster Verbreitungsweg wurde die Antenne auf das Kompressionsverfahren HEVC umgestellt. Das bringt nicht nur mehr Programme in einen Multiplex. Ebenfalls europaweit
Knopfdruck: Am 29. März 2017 begann der Umstieg von DVB-T auf DVB-T2HD.
erstmalig wird der bestmöglichen HDTV-Qualität gesendet: Das Bildformat 1920 mal 1080 Pixel wird mit 50 Vollbildern pro Sekunde ausgestrahlt - im Gegensatz zu dem überall anders (auch digital) bis dahin üblichen aus den TV-Frühzeiten stammenden Zeilensprungverfahren. So können um die 40 Programme in sechs Multiplexen untergebracht werden. Für das terrestrisch bis dahin am Schlechtesten versorgte Bundesland Mecklenburg-Vorpommern brachte DVB-T2 HD 15 statt zuvor nur acht öffentlich-rechtliche Sender und regional erstmalig Privatsender über Antenne. Wegen des Frequenzmangels musste ein großer Teil der Umschaltungen jedoch „hart“ stattfinden - also ohne zeitweisen Parallelbetrieb von alt und neu.
Den Privatsendern brachte DVB-T2 HD eine auf rund 80 Prozent der Bevölkerung verdoppelte Reichweite, verglichen mit ihrem DVB-T Engagement. Es war allerdings auch der „saure Apfel“, der den Zuschauern aufgedrückt wurde. Denn die Privaten lassen sich den Aufwand von mehr als 60 Senderanlagen von den Zuschauern bezahlen. Ihre 25 Programme werden seit Beginn des Regelbetriebs im März 2017 grundverschlüsselt und unter dem Namen FreenetTV kostenpflichtig vermarktet. Das begründen vor allem die beiden großen Sendergruppen „Fernsehanstalten machen ihr Geschäft nicht damit, dass sie ihre Zuschauer mit Fernsehprogrammen versorgen, sondern damit, dass sie ihre Werbekunden mit Zuschauern versorgen.“
Aus einem Beitrag von Douglas Adams, erschienen 1995 in Wired. Entnommen: „Lachs im Zweifel“ (2003).
mit der Qualitätsverbesserung durch den neuen Sendestandard. Zudem sei HDTV ja auch via Sat und im Kabel extra kostenpflichtig. Nur einige Shoppingsender verzichten aus gutem Grund auf die Verschlüsselung. Sie senden mit reduzierter Bildtechnik, um Bandbreite und Kosten zu sparen.
Der Umstieg verlief technisch weitgehend unproblematisch. Im Gegensatz zu DVB-T hatten sich die Hersteller frühzeitig darauf eingestellt und brachten zahlreiche Fernseher und Settopboxen mit unterschiedlicher Ausstattung auf den Markt. DVB-T2 HD brachte übrigens die ersten Fernseher und Boxen mit integrierter Entschlüsselung für Privatsender. Dadurch konnte auf Nutzerkarten verzichtet werden. Es ist nur ein PCMCIA-Modul des Anbieters erforderlich, das nach Anmeldung des Nutzers über den Sendeweg freigeschaltet wird.
Seit der Umstellung sank laut den Digitalisierungsberichten der Landesmedienanstalten der Marktanteil der Antenne von 9,0 Prozent (2016) auf 6,3 Prozent bzw. 2,41 Mio. Haushalte. In Gebieten mit FreenetTV liegt der Antennenanteil im Schnitt bei bis zu 10, in der Spitze bei bis zu 17 Prozentund in einigen Ballungsräumen noch darüber.
Gescheitert ist die Absicht des Plattformbetreibers Media Broadcast, für Hamburg und Berlin Programme für Stadt-Ensembles in DVB-T2 HD einzuwerben. Das wurde mangels Interesse von Sendern still und leise zu den Akten gelegt.
Dennoch wollen die wenigen lokalen Anbieter nicht auf die Antenne verzichten. Aus Kostengründen werden einige Lokalkanäle in Berlin, Hamburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt im alten DVB-T verbreitet.
Unkorrekt ist im Übrigen die Behauptung, dass Empfangsgeräte für DVB-T2 HD nicht in der Lage wären, das alte DVB-T zu empfangen.
Das Sendenetz im Mai 2019 (klickbar).
Quelle: Eigene Recherche | Hintergrund: DVB-T2 HD-Programme, Migration, FreenetTV.
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1.6.2021 • Digitalradio: BR nennt Ausbaupläne bis Ende 2021
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Nach Aufschaltung in Gemünden am Rhein will der Bayerische Rundfunk seine DAB+-Multiplexe an Juli an weiteren fünf Standorten aufschalten. Ohne Termine werden folgende neue Senderstandorte genannt:
Unterfranken(Blocks 11D, 10A) :Ostheim vor der Rhön, Volkach, Zeil am Main
Oberpfalz(Blocks 11D, 6C) :Schönsee
Niederbayern(Blocks 11D, 7D):Vilsbiburg
Die Aufschaltungen betreffen den landesweiten und das jeweilige regionale Ensemble des BR. Bis Jahresende wird das Sendenetz dadurch auf 77 Standorte erweitert, ergänzt der BR.
Quelle: Presseinfo des BR vom 31.5. | Hintergrund: DAB+, Privatradios in Bayern.
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1.6.2021 • Österreich: Neuer Schlagerkanal sendet auf DAB+ Wien
Mit Arabella Gold ist im Wiener DAB+-Stadtmux (Block 11C) ein weiterer Musiksender on Air. Das unmoderierte Programm sendet Schlager und Oldies und hat eine Zehnjahreslizenz.
Quelle: Bericht von Radiowoche vom 31.5. | Hintergrund: DAB+-Mux Wien.
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1.6.2021 • Digitalradio: Werbekampagne für DAB+ hat begonnen
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die neue crossmediale Werbekampagne des Digitalradiobüros hat begonnen. Bis zu 13. Juni bewerben Sender, Hersteller und andere Beteiligte DAB+ unter dem Motto „Hör, was du willst, aber hör es richtig. Mit der neuen Generation Radio“.
Elemente sind u.a. Spots im ARD-Fernsehen, bundesweit ausgestrahlte Radiospots und Programmtrailer öffentlich-rechtlicher und privater Radiosender sowie neue Bildmotive für Print und Online. Wie immer werden dem Handel Schulungen der Mitarbeitenden und Regalbranding angeboten. Die ARD und Deutschlandradio kündigen für Anfang September einen DAB+-Thementag an. Die traditionelle Vorweihnachtskampagne des Digitalradiobüros ist vom 22. November bis 5. Dezember terminiert.
Quelle: Presseinfo des Digitalradiobüros vom 31.5. | Hintergrund: DAB+.



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