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DAB+ in Hessen (1/2)

HR-Empfangsprognose. Stand: 2015 Der HR startete mit seinen sechs Stationen am 1. Dezember 2011 im Block 7B. 2015 wurden 70 Prozent der Bevölkerung von sechs Standorten versorgt. 235 Autobahn-Kilometer (A5, A7) waren abgedeckt. 2017/18 folgte ein weiterer Ausbau (klickbare HR-Karte, Stand: 6/2018).
Erste Privatradios sendeten ab 12/2011 (Block 12C, DAB alt) als Versuch. Der Regelbetrieb (DAB+, Kanal 11C) begann am 1. August 2012 im Rhein-Main-Gebiet. Seit 2016 teilen sich je zwei nichtkommerzielle Radios einen Programmplatz. Ein zweiter Mux für Ost- und Nordhessen (K 6A) startete am 29.6.2018. Landesweite Lizenzen werden per laufender Ausschreibung vergeben.
Laut Digitalisierungsbericht 2017 hatte Hessen mit 20 Prozent den im Bundesvergleich höchsten Nutzungsanteil von DAB+.
Hinweis: Die Angaben zu den mit verbreiteten Diensten führen Slideshows und programmbegleitende Textinfos (z.B. zu Musiktiteln) nicht auf.

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Landesweites DAB+-Ensemble des HR (Letzte Änderung: 12.06.2018)

DAB-Dienste im Multiplex
Sendestandorte, Frequenzen, Leistungen
Standort
Start
Block
Frequenz
Leistung

Biedenkopf
27.6.2017
7B
190,640 MHz
10 kW
Darmstadt
30.9.2017
7B
190,640 MHz
2,5 kW
Frankfurt FMT
1.12.2011
7B
190,640 MHz
10 kW
Gelnhausen
2018
7B
190,640 MHz
5 kW
Gießen
2.HJ 2018
7B
190,640 MHz
5 kW
Gr.Feldberg
1.12.2011
7B
190,640 MHz
5 kW
Habichtswald
29.7.2012
7B
190,640 MHz
5 kW
 
Standort
Start
Block
Frequenz
Leistung

Hardberg
20.10.2015
7B
190,640 MHz
10 kW
Hoher Meißner
8.8.2017
7B
190,640 MHz
10 kW
Kreuzberg/Rhön
8.8.2017
7B
190,640 MHz
10 kW
Mainz-Kastel
1.12.2011
7B
190,640 MHz
10 kW
Rimberg
29.7.2012
7B
190,640 MHz
10 kW
Würzberg
2019
7B
190,640 MHz
10 kW

Der landesweite HR-Multiplex startet nach zwei Testwochen am 1. Dezember 2011 an drei Sendestandorten. 2012 (2), 2015 (1) und 2017 (4) gingen weitere Standorte auf Sendung. Der weitere Ausbau ist für 2018 vorgesehen; doppelte Leistung für Habichtswald ab 2019.
Regionalisierung: Auseinanderschaltung bei HR4 für Nord, Süd und Mitte seit Juni 2018.
Netzbetreiber: HR.
Privatradio-Muxe für Rhein/Main und Nord- und Osthessen

(Keine Datendienste bekannt)

(Keine Datendienste bekannt)
Sendestandorte, Frequenzen, Leistungen
Standort
Start
Block
Frequenz
Leistung

Frankfurt FMT
1.12.2011
11C
220,352 MHz
5 kW
Gr.Feldberg
29.9.2016
11C
220,352 MHz
4,5 kW
Hardberg
4.4.2018
11C
220,352 MHz
2 kW
Mainz-Kastel
29.9.2016
11C
220,352 MHz
5 kW
Standort
Start
Block
Frequenz
Leistung

Biedenkopf
28.6.2018
6A
181,936 MHz
5 kW
Fulda
17.8.2018
6A
181,936 MHz
5 kW
Habichtswald
28.6.2018
6A
181,936 MHz
5,3 kW
Hoher Meißner
5.7.2018
6A
181,936 MHz
5 kW
Marburg
2019
6A
181,936 MHz
k. A. kW
Rimberg
k. A.
6A
181,936 MHz
k. A. kW

Der Rhein-Main-Mux wurde bis 8.2011 von D-Radio in DAB (alt) genutzt. DAB+ ab Oktober 2011 als Betriebsversuch. Umstieg auf K 11C am 1.8.2012 und Erhöhung der Sendeleistung. Das Sendenetz wurde 2014 auf Mainz-Kastel (HDR-Karte, klickbar: Ausbaustand Ende 2014) und 4.2018 um den Sender Hardberg/Odenwald (seit April 2018) erweitert. Ein Wechsel auf K12C erfolgt aufgrund der internationalen Koordinierung.
Eine laufende landesweite Ausschreibung bindet Beantragungen nicht an Termine. 2011 starteten die drei FFH-Programme. 2012 folgten Absolut Relax (später Absolut Hot) und Radio Teddy, dann ERFpop (2/16), Antenne Mainz (10/16), Antenne Frankfurt und InterviewRadio (12/16 bis 5/18) sowie Lulu.fm (2/17). Für die zugelassenen Radios Rock Antenne (3/2018) und FFH Rock/Planet Radio Black Music (6/2018) werden ggfs. Parameter geändert. Radio B2 9/2019 zugelassen.
NKLs: Ende 2015 wurden vier NKLs zugelassen. Radio Darmstadt (Juli bis Dezember) und Radio X (Januar bis Juni) teilen sich einen Programmplatz. Den zweiten nutzen Radio Rüsselsheim (April bis Juni; Oktober bis Dezember) und Radio Rheinwelle (Januar bis März; Juli bis September).
Netzbetreiber: Hessen Digitalradio.

Privat-Mux für den Norden und Osten Hessens. Die Zulassungen gelten landesweit. Alle schon im K 11C präsenten Programme können auch im K 6A senden, sofern gewünscht und vertraglich fixiert.
Am 29.6.2018 erfolgte der Sendestart im K 6A an zwei Standorten mit fünf Programmen der FFH-Gruppe sowie Rock Antenne. Zwei weitere Standorte folgten im Juli und August 2018. Füllsender Marburg ggfs. in 2019. Radio B2 9/2019 zugelassen.
NKLs: Die Nichtkommerziellen Lokalradios Freies Radio Kassel und Rundfunk Meißner aus dem Sendegebiet bekamen eigene 24/7-Sendeplätze. Radio Unerhöhrt Marburg ggfs. nach Erweiterung des Sendegebiets auf Marburg.
Netzbetreiber: Hessen Digitalradio.

Letzte Änderung: 12.09.2018

Letzte Änderung: 12.09.2018



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