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Aus der Geschichte des Rundfunks (2007 - 2009)

Abreisskalender
Für den Zeitraum von 2007 bis 2009 wurden 70 von insgesamt 637 Ereignissen aus der Fernseh-Geschichte und zu verwandten Themen ausgewählt. Die letzte Änderung erfolgte am 01.06.2017.

Quellen sind Materialien des Deutschen Rundfunk-Museums Berlin (u. a. die 1985 erschienene Broschüre „Fernsehen - Von der Vision zum Programm“), Infos der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik (gfu), die Chroniken der ARD-Anstalten und des ZDF, Wikipedia&Co sowie Unterlagen aus meinem Archiv. Auch Hinweise aus aktuellen Meldungen werden eingearbeitet. Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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1.2007Die Landesmedienanstalten verständigen sich auf gemeinsame Eckpunkte zur bundesweiten Einführung des Mobil-Fernsehens mit DVB-H-Technik.
3.2007Per DVB-T können öffentlich-rechtliche Programme nun auch in der Lüneburger Heide und im Wendland empfangen werden.
Für Leipzig wird eine regionale Kette von Lowpowersendern ins Gespräch gebracht, um privaten Lokalsendern eine wirtschaftlich tragfähige DVB-T Verbreitung zu ermöglichen.
3.2007Die Landesmedienanstalten beginnen die Ausschreibungen für ein gemeinsames bundesweites DVB-H Projekt, das Anfang 2008 den Sendebetrieb beginnen könnte. EU-Kommisarin Viviane Reding will DVB-H forcieren. In Albanien beginnt ein DVB-H Regelbetrieb.
3.2007Die Landesmedienanstalten Hamburg (HAM) und Schleswig-Holsteins (ULR) werden zur Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) zusammengeführt.
3.2007Großbritannien, das 1998 als erstes Land DVB-T einführte, kündigt erste Analog-Abschaltungen an. Der Umstieg soll bis Ende 2012 dauern.
4.200729 Firmen haben sich für den Betrieb der Plattform oder die Ausstrahlung ihrer Programme über DVB-H beworben.
4.2007ARD und ZDF kündigen den HDTV-Einstieg via Sat ab 2010 an.
5.2007Das Bundesverfassungsgericht prüft auf Antrag der Anstalten die Rechtmässigkeit der Reduzierung der letzten Gebührenerhöhung durch die Bundesländer. Gleichzeitig startet eine Diskussion der Politik und Medienwirtschaft um die Neugestaltung der Aufgaben von ARD und ZDF und das Gebührenverfahren. Politiker von CDU bis PDS fordern eine Gebührensenkung. Die ARD beantragt für die Gebührenperiode 2009 bis 2012 die Erhöhung ihres Anteils um 0,95 Ct.
6.2007Die Fachwelt diskutiert wieder über die Digital-Zukunft des Radios. Wegen der technischen Weiterentwicklung scheint DAB in der 1998 eingeführten Form „Dead And Buried“. Gefordert werden Mehrnormengeräte für DAB/DABplus, DVB-T/DVB-H (inzwischen als Labormuster verfügbar). Damit soll ein umfangreiches - erstmals teils auch bundesweites - Programmangebot in die Luft gebracht, wofür alle verfügbaren Frequenzbereiche genutzt werden sollen.
6.2007In Mitteldeutschland werden Dresden/Ostsachsen, Chemnitz und das Sächsische Vogtland, Gera und das Thüringer Vogtland per DVB-T versorgt. Auch in Münster wird per Antenne digital gesendet.
7.2007Die Regionen Hochrhein und Südlicher Oberrhein gehen ans DVB-T Netz.
7.2007Die EU-Kommission orientiert bezüglich des Handy-Fernsehens auf den in Europa entwickelten Standard DVB-H.
9.2007Während der Funkausstellung stellt der Industrieverband EICTA weitere Kennzeichnungen vor: Mit „HDready 1080p„ und „HDTV 1080p“ wird die Eignung von Fernsehern bzw. Empfangsgeräten für HDTV mit voller Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln und Wandlung von 25 (Sendung) auf 24 (Display) Vollbilder pro Sekunde herausgestellt.
1.9.2007Laut „Digitalisierungsbericht 2007“ der Landesmedienanstalten liegt der Marktanteil von DVB-T bei den TV-Empfangswegen bei 9,9 Prozent: 3,6 Millionen Haushalte schauen terrestrisch, davon 3 Millionen mit dem Erstgerät.
1.9.2007Im ZDFmobil-Paket wird aufgrund „homöopathischer“ Geräteverkäufe das MHP-Angebot Digitext durch den Infokanal als viertes TV-Programm ersetzt. DigiText wird zunächst weiterhin per Sat und Kabel verbreitet.
11.9.2007Das Bundesverfassungsgericht erklärt die Festsetzung der Rundfunkgebühren für die Periode 2005 bis 2008 für verfassungswidrig. Die Bundesländer hatten Ende 2005 den Gebührenvorschlag der KEF reduziert und die Einführung um drei Monate verschoben.
18.9.2007Der in Hessen und NRW aktive Kabelnetzer Unitymedia will den Digitalumstieg seiner Kunden per Kostenschraube erzwingen: Erstmals in Deutschland soll ab Januar 2008 das analoge TV-Paket teuerer sein als das Digitalangebot.
10.2007Die Gesamtkonferenz der Landesmedienanstalten nimmt die Firma Mobile 3.0 als Lizenzträger für die Programmplattform des 2008 geplanten DVB-H Angebots in Deutschland in Aussicht. T-Systems Media&Broadcast erhält von der Bundesnetzagentur die Zulassung als Sendenetzbetreiber.
10.2007Wie schon im Fall Berlin zwei Jahre zuvor hat die EU-Kommission die Förderung der DVB-T Einführung durch die Landesmedienanstalt LfM für wettbewerbswidrig erklärt. Die LfM hatte 5,8 Mio. Euro auf fünf Jahre eingeplant.
10.2007Das Empfangsgebiet Mitteldeutschland wird um die Regionen Harz, Magdeburg, Südliche Altmark und Wittenberg erweitert.
27.11.2007Im Süden gehen 12 öffentlich-rechtliche Programme in den Regionen Bodensee-Oberschwaben, Neckar Alb und im Bayerischen Schwaben digital per Antenne auf Sendung.
12.2007Die Deutsche TV-Plattform zertifiziert nach Empfangsgeräten nun auch Zimmerantennen für DVB-T.
4.12.2007Im Südwesten kann mit DVB-T auch in Baden-Baden, am Mittleren Oberrhein, der Pfalz und dem Donnersbergkreis sowie der Vorderpfalz empfangen werden.
13.12.2007Erstmals seit Mitte 2005 beteiligen sich private Programme wieder in einer Startinsel. SaarTV, Tele5 und QVC senden im Saarland per DVB-T. Mit der Aufschaltung im Saarland liegt der Versorgungsgrad für DVB-T bei 85 Prozent, das Zuschauerpotenzial bei 68 Millionen.
31.12.20072007 wurden in Deutschland 6 Mio. TV-Geräte verkauft. Der Verkauf von DVB-T Geräten hat sich 2007 fast verdoppelt. Seit 2002 wurden nach Angaben der Deutschen TV-Plattform 7,8 Mio. Geräte in Deutschland verkauft. 2007 hatten Fernseher mit DVB-T Empfang (1 Mio. Stück) den Handel mit Settopboxen (900.000 Stück) überflügelt. Da in fast jedem Fernseher DVB-T integriert ist, sollen die Verkaufszahlen 2008 um weitere 6 Mio. Geräte aller Produktgruppen steigen. Neue Produkte sind 2007 neben DVB-T Handys auch Kombigeräte mit GPS-Navigation und Datenempfang im Mobilfunknetz.
10,41 der 34,99 Millionen deutschen TV-Haushalte nutzen den digitalen Empfang via Sat, Kabel oder Antenne. Im Laufe des Jahres 2007 stieg der Digitalisierungsgrad von 25,4 auf 29,7 Prozent, die Zahl der Digitalhaushalte erhöhte sich um 1,5 Millionen (1.1.2007: 8,91 Mio.).
In Deutschland gibt es 33,5 Mio. Teletexthaushalte (96 Prozent).
1.2008Die Telekom-Tochter T-Systems verkauft ihre Sendetechnik-Tochter Media&Broadcast an die französische TDF-Gruppe; das Unternehmen wird in MediaBroadcast umbenannt.
5.1.2008Der TimeWarner-Konzern wird nur das HDTV-Videoformat BluRay Disc unterstützen. Damit ist das Ende im Industriekrieg zwischen Sony/Philips (BluRay) und Toshiba (HD-DVD) besiegelt.
21.1.2008Der 16. KEF-Bericht empfiehlt für die Periode 2009 bis 2012 eine Anhebung der Rundfunkgebühr von 17,03 € auf 17,98 € monatlich. Die KEF sieht keine weitere Perspektive für das Digitalradio mit DAB und streicht 166 Mio. € aus den Anmeldungen der Anstalten. Nach 2008 bleiben 22 Mio. € im Budget, die nur eine Restabwicklung ermöglichen.
1.2.2008Der Anteil der Digitalzuschauer in Deutschland auf allen Empfangsebenen liegt bei 10,62 Mio. (30,3 Prozent) von 34,99 Mio. TV-Haushalten.
20.2.2008Toshiba verabschiedet sich offiziell von der Videoscheibe HD-DVD.
17.3.2008In Leipzig startet das DVB-T Projekt eines stadtweiten Lowpower-Netzes. Erstmals ist nicht die Telekom-Tochter Media&Broadcast für den Netzbetrieb verantwortlich, sondern die sächsische Mugler AG.
18.3.2008Die EU-Kommission übernimmt den Mobil-TV Standard DVB-H ins EU-Verzeichnis der Normen und Spezifikationen.
1.5.2008Der 2006 gestartete erste kommerzielle DMB-Mobilfernseh-Dienst „Watcha“ wird eingestellt. Der Plattformbetreiber MFD hat (im Joint Venture Mobile 3.0) zuvor Lizenzen für das angekündigte DVB-H Projekt erhalten.
16.5.2008Während des DTM-Rennens am Nürburgring gibt es erstmals ein lokales Fan-TV. Kurz darauf erteilt die Landesmedienanstalt LMK Lizenzen für 10 Termine des Veranstaltungsfernsehens mit DVB-T Lowpowertechnik am Nürburgring in 2008. Die Sendetechnik wird auch beim Norisring-Rennen der DTM Ende Juni eingesetzt. Netzbetreiber ist die Mugler AG.
1.6.2008DVB-H Plattformbetreiber Mobile 3.0 bringt seinen Dienst als Testbetrieb mit reduziertem Programm und wegen fehlender Sendelizenzen zunächst in nur vier Regionen in die Luft.
1.7.2008Mit dem Betriebsbeginn von fünf Sendeanlagen in Thüringen und Sachsen-Anhalt ist in Mitteldeutschland der DVB-T Umstieg beendet.
1.7.2008Als erstes öffentlich-rechtliche Programm geht der deutsch-französische Kulturkanal Arte in HDTV via Satellit auf Sendung.
29.8.2008Die Internationale Funkausstellung zeigt - im Interesse des Handels - erstmals auch „weiße Ware“ auf zusätzlicher Ausstellungsfläche.
2.9.2008Laut „Digitalisierungsbericht 2008“ hat DVB-T einen Marktanteil von 11,1% der 37,3 Mio. TV-Haushalte. Etwa 42% empfangen via Satellit, davon zwei Drittel digital. Marktführer ist mit 52% wie gehabt das Kabel - jedoch mit einem Digitalanteil von nur 21%. Zusammengefaßt empfangen etwa 14,4 Mio. Haushalte (38,6%) ausschließlich digital, 19,9 Mio. (53,3%) nur analog sowie 3,02 Mio. Haushalte mit beiden Techniken.
11.2008In Baden-Württemberg (5.11.), Rheinland-Pfalz (12.11.) und Nordbayern (25.11.) gehen weitere DVB-T Sendeanlagen in den Betrieb.
Mit der Abschaltung der letzten analogen Grundnetzsender beenden die öffentlich-rechtlichen Anstalten den DVB-T Umstieg in Deutschland und versorgen mehr als 90 Prozent der Bevölkerung. Dafür wurden mehr als 600 Grundnetz- und 8.700 Füllsender durch 488 digitale Sendeanlagen ersetzt.
Seit 2002 wurde etwa 16 Millionen Empfangsgeräte für DVB-T, darunter 550.000 Kfz-Geräte, verkauft.
5.11.2008Mobile 3.0 gibt die Lizenz für seine DVB-H Plattform zurück. Mobiles Fernsehen scheint in Deutschland gescheitert.
1.12.2008In Wittstock (Brandenburg) wird die lokale Versorgung mit schnellen Internet-Verbindungen über UHF-Frequenzen erprobt. Bereits im Vorfeld gibt es Streit um die „Digitale Dividende“ - die geplante Umwidmung von durch die Digitalisierung frei gewordenen TV-Frequenzen (UHF-Kanäle 60 bis 69) zugunsten von Telekommunikationsdiensten.
31.12.20082008 wurden in Deutschland 7,5 Mio. TV-Geräte (Vorjahr 6,0 Mio.) verkauft.
2009Mit seinem Hightech-Movie „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ - und in Verbindung mit der sich immer mehr verbreitenden digitalen Kinoprojektionstechnik - setzt James Cameron eine Qualitätsmarke der dritten Stereoskopiewelle im Kino.
1.200925 Jahre Privatfunk in Deutschland: Nach Angaben des VPRT gibt es 350 private TV- und 230 Radioprogramme.
1.2009Die sächsische Landesmedienanstalt SLM fördert den Umstieg lokaler TV-Programme auf DVB-T.
11.2.2009Die LfK lizensiert ein grundverschlüsseltes RTL-Bouquet für Stuttgart. Angekündigt sind sechs Programme, darunter zwei kostenpflichtige. Komprimiert wird erstmals mit MPEG-4 auf der Basis von DVB-T. Dafür sind spezielle Geräte notwendig.
Gleichzeitig läuft eine Ausschreibung für Halle und Leipzig, die ebenfalls auf ein alternatives Datenreduktionsverfahren Bezug nimmt und an der sich einzig die RTL-Gruppe beteiligt.
4.3.2009Die Bundesregierung will bis 2014 75 Prozent der Haushalte mit breitbandigen Online-Anschlüssen versorgen. Im ländlichen Raum soll das über UHF-Frequenzen oberhalb des Kanals 60 geschehen. Verbände befürchten Störungen des Empfangs von DVB-T, des Kabelfernsehens und des Veranstaltungs- und Bühnenfunks.
30.4.2009Die Landesmedienanstalten Sachsens und Sachsen-Anhalts lizensieren das grundverschlüsselte RTL-Paket auch für Halle und Leipzig. Die konkurrierende ProSiebenSat1-Gruppe hält das Konzept nicht für tragfähig und setzt langfristig auf DVB-T2.
12.6.2009Trotz heftiger Kritik passiert die Änderung der Frequenzplanung auch den Bundesrat. Der Weg für die Versorgung (nicht nur) des ländlichen Raumes mit mobilen Internetzugängen über UHF-Frequenzen ist frei. Befürchtungen, dass Kabel-TV und Produktionsfunk gestört werden und eine Handlungsreserve für DVB-T wegfällt, finden keine Berücksichtigung.
25.6.2009Die Privatradios im VPRT erteilen dem digitalen Hörfunk mit DABplus eine Absage. Wenige Tage später erhält die KEF die Sperrung wesentlicher Mittel, die ARD und Deutschlandradio für DAB ausgeben wollten, aufrecht. Eine neue Diskussion um die digitale Radiozukunft beginnt.
30.6.2009Der Sender Löffelstelzen (Taubertal) wird auf DVB-T umgestellt; damit ist die Umstellung in Baden-Württemberg endgültig vollzogen.
3.7.2009Erstmals sind die Gebühreneinnahmen von ARD, ZDF und Deutschlandradio rückläufig. 2008 werden 38,4 Mio. Euro weniger als im Vorjahr eingenommen. Ursache sind die wachsende Arbeitslosigkeit und Armut, einhergehend mit Gebührenbefreiungen, und die demografische Entwicklung.
8.7.2009Die Deutsche TV-Plattform legt ihren Abschlußbericht zur Begleitung des DVB-T Umstiegs vor.
Mehr: Download: Abschlußbericht.
23.7.2009Sachsen schreibt Frequenzen für fünf Regionen aus, in denen privates Lokal-TV per Analogantenne verbreitet wird. Laut Landesmediengesetz muss die Umstellung zum Jahreswechsel 2009/2010 vonstatten gehen.
4.9.2009Neben HDTV-Fernsehern, die den Herstellern durch die Wirtschaftskrise bringen sollen, sind 3D-TV ein Anziehungspunkt der 49. Internationalen Funkausstellung. 3D (mit Brillen) wird noch einen langen Prozess bis zur Standardisierung und auf den Markt durchlaufen müssen. Näher am Markt ist das Hybrid-Fernsehen auf Basis von CE-HTML, das Videotext, EPG und Mediatheken aus dem Internet auf das TV-Gerät bringt. Dafür wird der Standard HbbTV verwendet.
Mehr: Homepage des HbbTV-Konsortiums, dehnmedia über HbbTV.
4.9.2009Der Digitalisierungsgrad in Deutschland liegt nach Zählweise der Landesmedienanstalten bei 55%. 4,2 Mio. Haushalte nutzen DVB-T mit dem Erstgerät (plus 300.000); in Hamburg und Schleswig-Holstein ist der Antennen-Marktanteil mit 18,3 Prozent am höchsten. 74,1% der Sat-Zuschauer empfangen mit digitaler Technik. Daher wird die Analogsat-Abschaltung für das Frühjahr 2012 angekündigt. Nur 30,6 Prozent der Kabelkunden empfangen digital - das analoge Kabel ist noch der wichtigste TV-Verbreitungsweg.
10.2009In Niedersachsen (Sender Rosengarten und Lüneburg) beginnt ein Modellprojekt für DVB-T2.
10.2009Das Europäische Gericht weist die Klagen der Landesmedienanstalten MABB und LfK NRW gegen die EU ab. Diese hatte die Umstiegsförderung der DVB-T Projekte in Berlin und NRW als unzulässige Beihilfe eingestuft.
10.2009BLM-Direktor Ring fordert, Erlöse aus der Versteigerung von Frequenzen der Digitalen Dividende für die Einführung des Digitalradios zu verwenden, um DABplus noch 2010 an den Neustart zu bringen.
15.10.2009Unter dem Namen Viseo+ starten RTL und Eutelsat die Vermarktung des kostenpflichtigen ersten grundverschlüsselten und überdies mit MPEG-4 komprimierten TV-Multiplexes in Stuttgart.
21.10.2009In Halle wird das Lokalfernsehen TV.Halle per DVB-T Lowpower-Netz verbreitet. Die Landesmedienanstalt fördert die Sendekosten, um zugleich die kostengünstige Zuführung zu lokalen Kabelnetzen zu unterstützen.
Die Mugler AG erhält die Lizenz für den Regelbetrieb des Leipziger Lowpower-Sendenetzes.
29.10.200940 Jahre nach der ersten Direktverbindung zweier Computer (Arpanet) ist das Internet unverzichtbares Kommunikationsinstrument für weltweit 1,7 Mrd. Menschen. Mehr als 70 Prozent der Deutschen haben einen Onlinezugang.
1.11.2009Das ZDF ersetzt den Dokukanal durch ZDF Neo für Zuschauer zwischen 25 und 50 Jahren.
1.11.2009Der Sat-Betreiber Astra startet die kostenpflichtige grundverschlüsselte HDTV-Zugangsplattform HD+ mit fünf Programmen der ProSiebenSat1- und der RTL-Gruppe.
2.11.2009In Berlin erweitert K 39 mit Das Vierte und BibelTV sowie dem VisualRadio JayJay.VR und drei freien Programmplätzen das DVB-T Angebot.
4.11.2009In Bayern werden die Sender für Traunstein und Garmisch auf Digitalbetrieb umgestellt. Damit gehen auch die letzten analogen Kleinleistungssender vom Netz.
1.12.2009England beginnt den ersten Regelbetrieb mit HDTV über DVB-T2. Dafür werden die SDTV-Programme des Multiplexes B auf andere Kanäle verlagert.
7.12.2009Die Vermarktung von Viseo+ startet auch im Sendegebiet Halle/Leipzig.
31.12.2009Des Deutschen zweitliebstes Kind? 2009 wurden in Deutschland 8,6 Mio. TV-Geräte (2007: 7,5 Mio.) verkauft; 2010 soll der Absatz weiter steigen - auf 9,3 Mio. Stück. 98 Prozent der Haushalte haben mindestens einen Fernseher, weitere 70 Prozent mehrere. Täglich wird im Schnitt 220 Minuten lang „in die Röhre“ geguckt, obwohl viele Fernseher längst LCD- oder Plasma-Displays aufweisen.






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