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Aus der Geschichte des Rundfunks (2000 - 2006)

Abreisskalender
Für den Zeitraum von 2000 bis 2006 wurden 67 von insgesamt 637 Ereignissen aus der Fernseh-Geschichte und zu verwandten Themen ausgewählt. Die letzte Änderung erfolgte am 01.06.2017.

Quellen sind Materialien des Deutschen Rundfunk-Museums Berlin (u. a. die 1985 erschienene Broschüre „Fernsehen - Von der Vision zum Programm“), Infos der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik (gfu), die Chroniken der ARD-Anstalten und des ZDF, Wikipedia&Co sowie Unterlagen aus meinem Archiv. Auch Hinweise aus aktuellen Meldungen werden eingearbeitet. Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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1.4.2000Der 4. Rundfunkänderungsstaatsvertrag regelt den Einstieg in die digitale Technik.
8.2000Die Fussball-Bundesliga und die UEFA-Champions League gibt es erstmals exklusiv im Pay-TV: Premiere World hat die Rechte für die Saison 2000/2001 erworben.
17.8.2000Die Versteigerung der Lizenzen für den UMTS-Mobilfunk bringt dem Bundeshaushalt 98,8 Mrd. DM (ca. 50,5 Mrd. Euro) Zusatzeinnahmen.
2001Die Deutsche Telekom gründet ihre Rundfunk-Aktivitäten einschließlich des Betriebs der TV- und Radio-Sendenetze in den Bereich T-Systems Media&Broadcast aus.
1.4.2001Erstmals erhebt die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) die Einschaltqouten unter Berücksichtigung von Empfangsweg und -technik: 1,84 Millionen TV-Haushalte (5,3 % von 34,35 Mio. Haushalten) empfangen das Fernsehen digital.
8.2001Anlässlich der Internationalen Funkausstellung in Berlin wird der digitale DAB-Hörfunk neu gestartet. Die Bezeichnung „Digital Radio“ soll der Technik am Markt zu Bekanntheit und Bedeutung verhelfen.
19.9.2001In der Mainzer Erklärung bekennen sich private und öffentlich-rechtliche Programmveranstalter sowie die Landesmedienanstalten zum interaktiven Fernsehen mit der Multimedia Home Platform (MHP).
2.2002Die berlin-brandenburgische Landesmedienanstalt MABB bringt öffentlich-rechtliche und private Programmveranstalter, Sendenetzbetreiber, Verbraucherschützer und andere an einen Tisch. Für beide Bundesländer wird die erste Vereinbarung in Deutschland über den Umstieg des Antennenfernsehens auf DVB-T unterzeichnet.
5.2002Premiere World wird zu Premiere. Aufgrund hoher Verluste geht der Kirch-Konzern in die Insolvenz. Banken verhindern, dass Premiere mitgerissen wird.
10.2002Nach der Pleite des Betreibers ITV Digital wird DVB-T in England unter dem Markennamen „Freeview“ als gebührenfreies Angebot weitergeführt. Betreiber der Plattform sind der BBC und die Privaten BSkyB und Crown Castle.
1.11.2002In Deutschland startet - zunächst im Raum Berlin/Potsdam - der Regelbetrieb des digitalen Antennenfernsehens DVB-T. Erstmalig wird eine Übergangszeit festgelegt - in Berlin wird nur noch weitere neun Monate analogterrestrisch gesendet.
1.1.20037,4 % - 2,53 Mio. - der 34,37 Millionen deutschen TV-Haushalte nutzen einen digitalen Kabel-, Sat- oder Antennenreceiver.
2.2003Nachdem weitere private Programme bereit sind, ihre analoge Antennenverbreitung aufzugeben, geht der Umstieg auf DVB-T in der Region Berlin/Potsdam in die zweite Phase.
1.3.2003Premiere beendet den parallelen analogen Betrieb und ist nur noch digital empfangbar. Im Herbst wird das umgehbare Verschlüsselungssystem Betacrypt des Kirch-Konzerns durch Nagravision (der Fa. Kudelski) ersetzt werden.
Im Zuge der Abwicklung des insolventen Kirch-Konzerns hat ein von der Investorengruppe Permira geführtes Konsortium das Bezahlfernsehen Premiere übernommen.
1.5.2003Die Landesrundfunkanstalten ORB (Brandenburg) und SFB (Berlin) fusionieren zum Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB).
1.8.2003Weltweit zum ersten Mal werden in Berlin/Potsdam die letzten analog-terrestrischen TV-Sender stillgelegt - sie wurden durch digitale Kapazitäten (DVB-T) ersetzt. Weitere deutsche Regionen kündigen den Einstieg in den Umstieg an. Auch international steigt die Akzeptanz von DVB-T.
10.2003Nach Berliner Vorbild werden zwei weitere Vereinbarungen über den Umstieg auf DVB-T unterzeichnet: DVB-T soll koordiniert in den norddeutschen Bundesländern Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gestartet werden. Eine weitere Vereinbarung betrifft den Umstieg in Nordrhein-Westfalen.
31.12.2003Die Statistiker melden: Das Kabel ist mit weit über 50 % der TV-Haushalte der meistgenutzte Empfangsweg des Fernsehens. Platz zwei hat der Satellit (35 %) inne. Die Antenne ist unter 10 Prozent gefallen.
2004In Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen beginnt die Einführung von DVB-T.
In Deutschland werden 1,4 Millionen DVB-T-Settopboxen verkauft. DVB-T scheint eine Renaissance des traditionellen Empfangsweges zu bringen - auch für Zweit- und Drittgeräte.
2004In zehn Jahren hat sich die Zahl der Videotext-Nutzer in Deutschland mehr als verdoppelt - auf mehr als 22 Millionen Leser.
3.2004Im Südwesten wird der Umstieg auf DVB-T mit einer Vereinbarung für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg eingeleitet.
5.2004Für Bayern und die mitteldeutschen Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden Umstiegsvereinbarungen unterzeichnet.
24.5.2004Drei weitere DVB-T Versorungsinseln beginnen den Betrieb: Die Regionen Hannover/Braunschweig, Bremen und Köln/Bonn gehen ans Digitalnetz.
4.10.2004DVB-T startet im nordrhein-westfälischen Verbreitungsgebiet Rhein/Main.
8.11.2004Die DVB-T Versorgung im Norden wird um die Regionen Hamburg/Lübeck und Kiel/Schleswig-Holstein erweitert. Im Westen wird in der Startinsel Düsseldorf/Ruhrgebiet mit der DVB-T Versorgung begonnen.
25.11.2004Im Kino wird die digitale Projektion eingeführt. Dies macht eine Wiederauferstehung des stereoskopischen Films möglich. Einer der ersten digitalen 3D-Filme ist „Der Polarexpress“.
2005Zehn Jahre nach Einführung der offiziellen Bezeichnung MP3 am 14. Juli 1995 erreicht der Verkauf von entsprechenden Musikplayern in Deutschland mit 8,4 Mio. Stück einen Höhepunkt. Nachdem später Musikdateien auch mit Multifunktionsgeräten (vor allem Handys, aber auch Notebooks und Autoradios) gespielt werden können, geht der Absatz bis 2009 auf noch 5,7 Mio. Stück zurück.
2005Der US-Animationsfilm „Chicken Little“ steht am Anfang einer neuen Stereoskopiewelle im Kino - zunächst nur in 85 US-Filmtheatern mit neuer digitaler Projektionstechnik. Computergenerierte Trickfilme („3D-CGI“) kommen der Stereoskopie entgegen, weil Charaktere etc. als räumlich gestaltete Objekte vorliegen und von zwei parallelen (virtuellen) Kamerapositionen aus gedreht werden können.
1.1.2005Nach Angaben der offiziellen Zuschauerforschung empfangen mehr als 16,2 % (5,65 Mio.) der 34,83 Millionen TV-Haushalte ihr Fernsehen digital. 870.000 Haushalte (2,5 %) empfangen per DVB-T.
3.2005HDready_logo der Eicta HDTV-Logo der Eicta Der europäische Herstellerverband EICTA zertifiziert LCD- und Plasmadisplays, die für die Darstellung von HDTV-Sendungen geeignet sind. Diese Geräte können mit dem „HDready“-Logo werben. Für Empfangsgeräte gibt es das „HDTV“-Logo.
1.4.2005Mit Verspätung wird die Rundfunkgebühr erhöht. Erstmals hat die Politik sich geweigert, die Gebühr in der von der KEF ermittelten Höhe auf den Weg zu bringen. Die ARD läßt das vom Bundesverfassungsgericht prüfen.
Gleichzeitig tritt die 8. Änderung des Rundfunkstaatsvertrages in Kraft. ARD und ZDF sind nicht mehr verpflichtet, ihre Programme per Antenne flächendeckend anzubieten.
1.5.2005Allein die ARD meldet im April knapp 6 Millionen Videotext-Zugriffe und hält mit einem Anteil von 18,1 Prozent den Spitzenplatz bei der Videotext-Nutzung.
30.5.2005DVB-T geht in München/Südbayern und Nürnberg in Betrieb. Damit können etwa 55% der deutschen Bevölkerung DVB-T empfangen. ARD und ZDF erklären übereinstimmend, den Ausbau von DVB-T fortzusetzen, während die großen privaten Programme aus Kostengründen in weiteren Gebieten vorerst auf eine Beteiligung an DVB-T verzichten.
16.8.2005Die fünf norddeutschen Landesmedienanstalten gründen einen gemeinsamen Projektrat DVB-H. Ihr Ziel ist es, die Berliner Bemühungen zu unterstützen und die schrittweise bundesweite Einführung dieser mobilen TV- und Multimedia-Verbreitungstechnik anzuschieben.
29.8.2005Hinter den Kulissen der Internationalen Funkausstellung wird heftig über die Zukunftstechnik des digitalen Radios gestritten. Auf Initiative der MABB werden in Berlin erstmals Radioprogramme über DVB-T verbreitet. 32 private und öffentliche Veranstalter beteiligen sich.
30.8.2005Laut „Digitalisierungsbericht“ der Landesmedienanstalten schauen 25,7 Prozent der deutschen TV-Haushalte digital. In den Kerngebieten erreicht die DVB-T Nutzung knapp 11 Prozent, vor Beginn der Antennenumstellung waren es im Schnitt etwa 7 Prozent der Haushalte. 3,5 Millionen DVB-T Geräte sollen bis Jahresende verkauft werden.
Das Kabel hinkt bei der Digitalisierung hinterher: Die privaten Senderfamilien wollen für die Einspeisung ihrer Programme bezahlt werden. Die Kabelnetzprovider wollen eine „Grundverschlüsselung“ für Digitalprogramme durchsetzen, wogegen die öffentlich-rechtlichen Anstalten Sturm laufen.
2.9.2005Die Internationale Funkausstellung ist wieder Forum innovativer TV-Technik. HDTV steht bei den Ausstellern eindeutig im Focus, der Industrieverband EICTA stellt seine Gerätekennzeichnungen „HDready“ und „HDTV“ vor.
2.9.2005Während der Internationalen Funkausstellung läuft ein umfangreiches DVB-H Projekt in Berlin, auch die Konkurrenztechnik DMB wird gezeigt.
2.9.2005DVB-T ist weiter attraktiv: Jetzt kommen Fernseher mit integriertem Digitalempfang und DVD-Recorder. Die Internet-Anbindung über DVB-T wird demonstriert.
26.10.2005GFU und Messe Berlin beschließen, die Internationale Funkausstellung jährlich durchzuführen.
26.10.2005Sat1 und Pro7 beginnen mit regulären und gebührenfreien HDTV-Sendungen über Astra. Da kaum originäres HDTV-Material vorhanden ist wird zumeist von der Standard-PAL-Auflösung auf HDTV „hochgerechnet“.
9.11.2005Die EU-Kommission erklärt auf Veranlassung des Kabelbetreiberverbandes ANGA die Berliner DVB-T Förderung für unzulässig, auch auf die Gefahr hin, „dass sich der digitale Umstieg verzögern kann, wenn dies völlig den Marktkräften überlassen bleibt“.
12.2005Premiere sendet nach mehrfacher Verschiebung drei HDTV-Programme über Astra nach dem DVB-S2 Standard und mit MPEG-4 Kompression. Allerdings kann nur ein Hersteller wenige Empfangsgeräte liefern, da MPEG-4-Chips nicht in ausreichender Menge verfügbar sind.
12.2005Ausschreibungen für Sendeplattformen des Handy-TVs mit DMB beginnen. Berlin und Hamburg schreiben für DMB und DVB-H aus.
12.2005Die Medienpolitik hat ein neues Reizwort: „Grundverschlüsselung“. Angesichts sinkender Werbeeinnahmen kündigten die großen privaten Programmfamilien Spartenkanäle an. Gemeinsam mit Kabelnetz- und Satellitenbetreibern ist geplant, die Programme digital nur codiert zu senden und gegen Gebühr freizuschalten. Mittels der direkten Addressierbarkeit jedes Empfangsgeräts sollen spezielle Werbestrategien zusätzliche Einnahmen generieren. Privatsender und Netzbetreiber schließen erste Verträge ab.
5.12.2005DVB-T startet in Mitteldeutschland (5.12.), Mecklenburg-Vorpommern (6.12.) und Lingen/Osnabrück (14.12.) mit ausschließlich öffentlich-rechtlichen Programmen.
31.12.2005Der Verkauf der seit 1998 gehandelten MP3-Player erreicht mit 8,4 Mio. Stück und 700 Mio. Euro Umsatz seinen Höhepunkt.
31.12.2005Die Zahl der Antennen-Haushalte steigt auf 2,12 Millionen (Marktanteil: 4,85 Prozent), davon nutzen 1,88 Mio. DVB-T. Der Rückgang der Antennennutzung scheint gestoppt und überschreitet die Werte (1,92 Mio. Haushalte) vor dem Beginn der Digitalisierung Ende 2002. Seit Beginn der Digitalisierung wurden 3,1 Mio. DVB-T Geräte verkauft, viele werden offensichtlich für Zweitgeräte und PCs genutzt.
31.12.20052005 wurden in Deutschland 5,6 Mio. TV-Geräte verkauft. 98 Prozent der deutschen Haushalte haben einen Fernseher - 40 Prozent davon sogar zwei und mehr Geräte. Der Durchschnittsdeutsche nutzt seine(n) Fernseher 232 Minuten täglich.
Die gemeinsame Zuschauerforschung der privaten und öffentlich-rechtlichen Programme meldet einen Digitalanteil von 20,7 Prozent (7,21 Mio. TV-Haushalte) am TV-Empfang.
1.2006Die MABB klagt gegen den EU-Bescheid vom vergangenen November, der die DVB-T-Förderung der privaten TV-Sender in Berlin für rechtswidrig erklärt.
2.2006In Berlin wird die „hierarchische Modulation“ in DVB-T Multiplexen getestet.
Die Firma Technisat startet das deutschlandweit erste verschlüsselte DVB-T Programm Radioropa Hörbuch, im Rahmen des Berliner Radio-Testprojektes.
10.2.2006Die Bundesregierung will mit dem „Forum Digitale Medien (FDM) - Aktion für Rundfunk und Neue Medien“ die „Initiative Digitaler Rundfunk“ fortsetzen.
5.2006Öffentlich-rechtliche Programme werden in weiteren Regionen der Bundesländer Baden-Württemberg, Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen per DVB-T angeboten. 70 Prozent der deutschen TV-Haushalte sind versorgt.
5.2006Der Bayerische Rundfunk startet sein DVB-H Projekt „Mobiles Taschenfernsehen“ im Raum München und beteiligt sich am DMB-Projekt „MiFriends“ (das durch eine Vereinbarung der Bayerischen Landesregierung mit Korea ausgelöst wurde).
29.5.2006Die Landesmedienanstalt LfM beginnt einen technischen Betriebsversuch zum Test von DxB, einer Technik die die konkurrierenden Standards für Handy-TV DVB-H und DMB zusammenfassen soll.
31.5.2006Debitel und MFD beginnen den Regelbetrieb für Handy-Fernsehen mit der DMB-Technik („Watcha“).
31.5.2006Die Mobilfunkbetreiber T-Mobil, O2, Vodafone und E-Plus gründen ein Betreiberkonsortium für DVB-H und starten ein bis 31. August (Fußball-WM) befristetes Pilotprojekt in Berlin, München, Hannover und Hamburg.
7.6.2006In Bayern startet auf Grundlage eines Regierungsabkommens mit Korea, das erste Teilvorhaben des internationalen DMB-Pilotprojekts „MiFriends“.
9.20065 Millionen DVB-T-Geräte, davon 3,5 Mio. Settopboxen, sind bisher in Deutschland verkauft worden.
9.2006Während der nun jährlich stattfindenden Internationalen Funkausstellung in Berlin wird der europäische Marktstart der konkurrierenden HDTV-fähigen Videosysteme HD-DVD und Blu-ray noch vor Jahresende angekündigt.
10.2006Laut „Digitalisierungsbericht 2006“ der DLM empfangen 31,6% der TV-Haushalte digital. Mit 57% ist der Digitalausbau bei der Antenne am Höchsten. Der Anteil der DVB-T Haushalte ist bundesweit gegenüber 2005 von 4,3% auf 5,3% gestiegen, Berlin erreicht mit 19,4% den Spitzenwert.
10.2006Brandenburg und Ostbayern werden mit DVB-T versorgt, Der Versorgungsgrad erreicht damit 75%. Laut DVB-T Taskforce von ARD und ZDF wurden mehr als 7 Mio. Geräte verkauft.
10.2006RTL bestätigt Pläne zur Ausweitung des DVB-T Engagements in Stuttgart, Leipzig und Teilen von NRW. Die Abkehr von der bisherigen Einschätzung („zu teuer, zu wenig Zuschauer“) kann im Zusammenhang mit befürchteter Zuschauerabwanderung von Kabel und Satellit im Gefolge der ab 2007 geplanten Grundverschlüsselung gesehen werden.
10.2006Die ProSiebenSat.1-Gruppe gibt ihre Beteiligung an der „Entavio“-Grundverschlüsselung auf. Das Bundeskartellamt stellt daraufhin sein Verfahren ein und aus juristischer Sicht ist der Weg frei für die von Astra initiierte Pay-TV-Plattform, an der RTL und MTV teilhaben wollen.
24.10.2006Neues DVB-T Empfangsgebiet im Norden ist die Westküste Schleswig-Holsteins.
26.10.2006DVB-T startet in Österreich mit einem Multiplex (ORF 1, ORF 2, ATV). Die Anschaffung von MHP-Boxen mit TÜV-Siegel wird gefördert. Diese Technik ist für den „Multitext“-Dienst notwendig.
Mehr: DVB-T in Österreich.
31.12.2006Die AG Fernsehforschung gibt den Digitalisierungsgrad (Erstgeräte) mit 25,4 Prozent (8,91 Mio. der 35,02 Mio. TV-Haushalte) an. Das sind 1,7 Mio. mehr Haushalte als vor Jahresfrist.
2006 wurden in Deutschland 5,8 Mio. TV-Geräte verkauft.






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